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Archiv Tabellen/Statistiken |
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Neue Homepage des SV Wehen Wiesbaden online!
Ab sofort erreichen Sie die neuen Internetseiten des SV Wehen Wiesbaden
unter:
www.svwehen-wiesbaden.de Für die
Website www.sv-wehen.de sind keine Aktualisierungen mehr vorgesehen sie wird ausschließlich als
Archiv genutzt. Jegliche Informationen bezüglich Spieltermine auf dieser Seite sind vom Stand 30. Juni
2007 und demzufolge in vielen Fällen überholt. Aktuelle Informationen finden sie nur auf unserer neuen
Homepage. |
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Silke Rottenberg mit glücklichem Händchen:
DFB-Pokalauslosung beschert uns den Deutschen Meister!
Viertel nach elf war es geworden, als am Samstagabend im Rahmen des
"Aktuellen Sport-Studio" die Spannung anstieg. Als zehntes Los aus dem
"Amateurtopf" war die Kugel, die das Emblem unseres SV Wehen
Wiesbaden
enthielt, von Nationaltorhüterin Silke Rottenberg gezogen worden. Zu
diesem Zeitpunkt waren mit Bochum und Rostock erst zwei Bundesligisten
vergeben, alle Kracher befanden sich somit noch in der Verlosung. Die
nächste Kugel würde uns also den Namen unseres Gegners offenbaren.
DFB-Sportdirektor Matthias Sammer bekam diese von Silke Rottenberg
gereicht, um dann zu verkünden: "VfB Stuttgart!"
Der amtierende Deutsche Meister wird unserem Team somit im ersten
Pflichtspiel der Saison 07/08 gegenüberstehen - besser hätte es kaum
kommen können! "Fünf Anrufe und SMS hatte ich sofort, nachdem die Kugel
aufgemacht wurde", nahm Manndecker Dajan Simac gerne die Glückwünsche
seiner Bekannten entgegen, während Kristjan Glibo "erst mal ausgeflippt"
ist vor Vorfreude. Bei Keeper Adnan Masic meldete sich noch während der
Auslosung Stuttgarts Sportmanager Jochen Schneider, den Masic noch aus
seiner Zeit bei den Schwaben kennt. Und auch der Antonio da Silva, der
von 1999-2003 in unseren Farben spielte und 2006 von Mainz nach
Stuttgart wechselte, dürfte in den nächsten Tagen ein gefragter Mann
sein.
"Eigentlich nicht zu überbieten, sieht man einmal vom FC Bayern München
ab", findet auch Trainer Christian Hock, der sein Team nun auf "die
Übermannschaft der vergangenen Saison" vorbereiten darf. |
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Rückkehr von Bakary Diakité perfekt!
16 Saisontore hatte er 05/06 in der Regionalliga für unser Team
geschossen und sich damit für höhere Aufgaben empfohlen. Doch der
Durchbruch im Profi-Bereich blieb Bakary Diakité (26) bislang verwehrt:
Für Bundesligist Mainz 05 traf er in der ersten Saisonhälfte 06/07 nur
ein Mal, in der Rückrunde an TuS Koblenz ausgeliehen, blieb er gänzlich
torlos. Nun einigte sich Manager Bruno Hübner mit Mainz 05, wo Diakité
noch bis 2009 unter Vertrag steht, auf eine einjährige Ausleihe mit
Kaufoption. Die bislang offene Stelle im Sturm ist somit geschlossen!
"Ich kenne ja den Verein, kenne Trainer Christian Hock und Djuradj
Vasic", sieht Diakité keine Eingewöhnungsprobleme auf sich zukommen.
Zwar hat er den Wehener Laktat-Test am Freitag verpasst, doch da er die
Bestimmung seiner körperlichen Fitness bei den Nullfünfern durchgeführt
hat, kann Fitnesstrainer Frank Steinmetz auf die dort ermittelten Daten
zurückgreifen. |
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Trotz des nach wie vor mäßigen Wetters hatten
sich knapp 250 Fußballfans im Stadion "Berliner Straße" in Wiesbaden zum
Trainingsauftakt unserer Profi-Mannschaft eingefunden. Freudig begrüßt
wurden nicht nur die altbekannten Akteure, sondern vor allem die
Neuzugänge, die von Fans und Presse gleich in Beschlag genommen wurden.
Tenor der Neuen: Packen wir’s an! Schließlich haben acht von ihnen
bereits Zweitliga-Erfahrung gesammelt und sind heiß darauf, an neuer
Wirkungsstätte neue Erfolge zu feiern.
Von links: Valentine Atem, Patrick Bick, Benjamin Siegert,
Olivier Caillas, Ales Kokot, Christian Hock, Vlado Jenkic, Maximilian
Nicu, Benjamin Schöckel, Rodrigo Teixeira Pereira, Jonas Grüter. (Foto:
www.vollformat.de) |
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Zweitliga-Spielplan von DFL veröffentlicht:
Zum Saisonauftakt nach Hoffenheim
Da waren wir doch gerade erst!? Das erste Profispiel in der
Geschichte des SV Wehen Wiesbaden führt uns am zweiten August-Wochenende
dorthin, wo unser Team neun Wochen zuvor gerade die Regionalliga-Saison
06/07 abgeschlossen hatte, nämlich zur TSG Hoffenheim. Dort hatte sich
am 2. Juni TSG-Coach Ralf Rangnick mit den Worten "Dann bis bald" von
Christian Hock verabschiedet – manchmal sieht man sich eben schneller
wieder als man denkt! "Sportlich ist unser Auftaktprogramm okay",
meinte unser Manager Bruno Hübner. Nach dem Gastspiel in Hoffenheim ist
im ersten Zweitliga-Heimspiel mit dem VfL Osnabrück ein weiterer
Mitaufsteiger unser Gegner. Es folgt das Auswärtsspiel in Aue, ehe
Alemannia Aachen zu uns kommt. Einerseits hätte man sich für die ersten
beiden Heimspiele, die aller Voraussicht nach in der Frankfurter
Commerzbank-Arena stattfinden (müssen), attraktivere Gegner wünschen
können, doch andererseits bedeutet das: Die Kracher-Spiele werden alle
an der Berliner Straße im dann vollendeten neuen Stadion steigen können.
Und die Namen der Vereine, die sich ab Ende September bis zur
Winterpause die Ehre geben, kann man sich Mal für Mal auf der Zunge
zergehen lassen – es kommen nacheinander 1. FC Köln, Mainz 05, 1860
München, TuS Koblenz, Borussia Mönchengladbach und SC Freiburg. |
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Pokalauslosung am Samstagabend im ZDF-Sport-Studio
Erwischt SV Wehen Wiesbaden wieder ein Hammerlos?
Das war wirklich ein Hammerlos, was unser Team seinerzeit 2000 in der
2. DFB-Pokalrunde abbekam: Erst in der Verlängerung war es Borussia
Dortmund unter Trainer Matthias Sammer vor 12.000 Zuschauern am Mainzer
Bruchweg gelungen, das damalige Team des SV Wehen zu bezwingen. Auf
erneutes Loglück hoffen Spieler, Trainer und Offizielle am Samstagabend,
wenn im Rahmen des ZDF-Sport-Studio die erste Runde des DFB-Pokal 07/08
ausgelost wird und die Suche nach dem Nachfolger von Cup-Verteidiger 1.
FC Nürnberg eröffnet wird. Natürlich wäre es schön, einen Erstligisten
zum Tanz zu bitten. Doch viele Zweitligisten sind sicher ebenso
attraktiv, wenn nicht gar noch attraktiver und würden binnen einer
Saison das Stadion bestimmt zwei Mal füllen! Zum Modus:
64 Mannschaften haben sich für die 1. Runde qualifiziert. Darunter
die 18 Bundes- und 18 Zweitligisten (von denen die vier Absteiger als
Amateurteams in die Verlosung gehen). Es kommen die vier Aufsteiger aus
den Regionalligen hinzu und weitere 22 Vereine, die sich über die
Landes- bzw. Verbandspokalwettbewerbe qualifiziert haben. Als
Amateurverein aus der Saison 06/07 haben wir in der 1. Runde automatisch
Heimrecht. Unsere möglichen Gegner: Alemannia Aachen,
Erzgebirge Aue, FC Augsburg, Arminia Bielefeld, VfL Bochum, Werder
Bremen, Energie Cottbus, Borussia Dortmund, MSV Duisburg, Eintracht
Frankfurt, SC Freiburg, Greuther Fürth, Hamburger SV, Hannover 96,
Hertha BSC Berlin, Carl Zeiss Jena, 1. FC Kaiserslautern, Karlsruher SC,
TuS Koblenz, 1. FC Köln, Bayer Leverkusen, FSV Mainz 05, Borussia
Mönchengladbach, Bayern München, 1860 München, 1. FC Nürnberg, Kickers
Offenbach, SC Paderborn, Hansa Rostock, FC Schalke 04, VfB Stuttgart,
VfL Wolfsburg. Ebenfalls ein Heimspiel in der 1. Runde
bekommen: RW Ahlen, SV Babelsberg, Union Berlin, Eintracht
Braunschweig, Werder Bremen II, Wacker Burghausen, Darmstadt 98, Dynamo
Dresden, RW Essen, 1. FC Gera, Normannia Gmünd, Victoria Hamburg, RW
Hasborn, TSV Havelse, TSG Hoffenheim, Holstein Kiel, Bayer Leverkusen
II, 1. FC Magdeburg, TSG Neustrelitz, VfL Osnabrück, SV Sandhausen, FC
St. Pauli, SV Seligenporten, Eintracht Trier, Spvgg. Unterhaching, SC
Verl, FC Villingen, SV Wilhelmshaven, Wormatia Worms, Würzburger FV,
Wuppertaler SV. |
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Ihr künftiges "Revier" schon mal in Beschlag
genommen haben die "Halberg-Tramps", die am Samstagnachmittag an der
Berliner Straße eine zünftige BZPP (Bauzaun-Pizza-Party) feierten mit
Blick auf die Baustelle, auf der unser neues Stadion entsteht. Auch das
fast durchgängig schlechte Wetter (mehrere heftige Regenschauer) tat der
Stimmung bei den zwei Dutzend Unentwegten keinen Abbruch. Bleibt nur zu
wünschen, dass wir alle, Spieler UND Fans, demnächst noch reichlich
Anlass haben werden, in Wiesbaden zu feiern!
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Brasilianische Verstärkung für den Sturm:
Rodrigo Teixeira Pereira kommt für zwei Jahre
Wieder ein Stück weiter fortgeschritten sind die Personalplanungen
für die bevorstehende Zweitliga-Saison: Für den Sturm wurde der Rodrigo
Teixeira Pereira unter Vertrag genommen. Der 29jährige Brasilianer mit
Gardemaß (1,86 m) kickte zuvor in der 1. Liga Kolumbiens bei CF Cucuta
und war vor drei Jahren als möglicher Neuzugang bei Eintracht Frankfurt
im Gespräch. Teixeira Pereira kommt ablösefrei und unterschrieb für zwei
Jahre. |
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Vorbereitungsplan steht:
Test gegen Eintracht Frankfurt ist das Highlight
Die Vorbereitung für die bevorstehende Zweitliga-Saison ist
organisiert: Team-Koordinator Rudi Collet hat insgesamt zehn Testspiele
vereinbart, von denen das Aufeinandertreffen mit Eintracht Frankfurt in
Geisenheim (Rheingau) am 14. Juli um 17 Uhr das Highlight ist.
Die Termine im einzelnen:
| Tag |
Datum |
Vorbereitungsspiele |
Uhrzeit |
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Fr |
06.07.07 |
Wohltätigkeitsspiel beim SV Dreieichenhain (A-Liga) |
19:00 |
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Sa |
07.07.07 |
FSV
Frankfurt (RL Süd) |
15:00 |
|
Di |
10.07.07 |
RSV Würges (OL Hessen) |
19:00 |
|
Fr |
13.07.07 |
Jubiläumsspiel bei der Spvgg. Hochheim (Bezirksliga) |
19:00 |
|
Sa |
14.07.07 |
Eintracht Frankfurt (BL) in Geisenheim |
|
|
17:00 |
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Mi |
18.07.07 |
SpVgg.
Elversberg (RL Süd) |
19:00 |
|
|
|
|
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Trainingslager in Bad Kreuznach vom 20.-28. Juli |
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Sa |
21.07.07 |
FSV Oggersheim (RL Süd) |
15:30 |
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Mi |
24.07.07 |
Eintracht Bad Kreuznach (OL Südwest) |
19:00 |
|
Sa |
28.07.07 |
1. FC Kaiserslautern (2. Liga) |
15:00 |
|
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|
|
|
|
Mi |
31.07.07 |
Waldhof Mannheim (OL Baden-Württemberg) |
|
|
19:00 |
Collet wartet noch auf eine Zusage des spanischen Zweitligisten Celta
Vigo für ein Freundschaftsspiel. |
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Maximilian Nicu kehrt zurück
Olivier Caillas kommt von Greuther Fürth
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Das Trikot wird ein anderes Design
haben in der kommenden Saison, die Jubelpose hoffentlich
dieselbe sein: Maximilian Nicu kehrt nach einem Jahr bei Wacker
Burghausen zurück.
(Foto:
www.vollformat.de) |
Die Neuzugänge Nr. 8 und 9 sind perfekt. Wobei Maximilian Nicu (24)
ja kein echter "Neuer" ist. Nachdem er 05/06 Torschützenkönig der
Regionalliga wurde, zog es ihn in seine Heimat zu Wacker Burghausen.
Nach deren Abstieg entschied er sich nun zur Rückkehr nach Hessen und
unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Vor einigen Wochen bei unserem
Auswärtsspiel bei 1860 München II hatte er seine alten und neuen
Mitspieler beobachtet. "Es muss im Verein stimmen", meinte er damals
hinsichtlich seines neuen Clubs. Na dann willkommen zurück!
Ebenfalls für zwei Jahre hat sich Olivier Caillas (29) an den SV
Wehen gebunden. Er absolvierte für Alemannia Aachen und Greuther Fürth
158 Zweitliga-Spiele (17 Tore), kickte zuvor für Homburg und Saarbrücken
in der Regionalliga und auch schon in Frankreichs Zweiter Liga. Seine
Position ist das linke Mittelfeld.
Verlassen wird den Verein Stephen Famewo, der in der Rückrunde an den
SV Wilhelmshaven ausgeliehen war und sich nun Holstein Kiel anschließt.
Derweil hat auch Jorge Rivera Cerezo, dessen Vertrag auslief, einen
neuen Verein gefunden: Er spielt künftig beim Nord-Regionalligisten
Wuppertaler SV. |
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Letzter Oberliga-Startplatz geht an Rot-Weiss Frankfurt
Nun ist auch der 18. und letzte Teilnehmer der Oberliga 07/08
gefunden: Im entscheidenden Spiel der Aufstiegsrunde setzte sich
Rot-Weiss Frankfurt, Zweiter der Landesliga Süd, mit 3:0 gegen den
Vertreter der Landesliga Mitte, FC Eddersheim, durch (Tore: Oymak, Musci
2). Damit kehren die Rot-Weissen in die Oberliga zurück, der sie
letztmalig 95/96 angehörten und damals auf unsere I. Mannschaft trafen.
Diese 18 Vereine spielen 07/08 in der Oberliga Hessen: Bayern
Alzenau, Viktoria Aschaffenburg, KSV Baunatal, Darmstadt 98, Buchonia
Flieden, Eintracht Frankfurt U 23, Rot-Weiss Frankfurt, Borussia Fulda,
KSV Klein-Karben, FSC Lohfelden, Germania Ober-Roden, 1. FC
Schwalmstadt, FSV Steinbach, SC Waldgirmes, SV Wehen U23,
Eintracht Wetzlar, TSG Wörsdorf, RSV Würges. |
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Nun geht’s los! Am Mittwochmittag nahmen
Präsident Heinz Hankammer (vorne links) und Wiesbadens Oberbürgermeister
Hildebrand Diehl (vorne rechts) gemeinsam den ersten Spatenstich für die
Arbeiten am neuen Stadion an der Berliner Straße vor, in dem ab
September Zweitliga-Fußball gespielt werden soll. (Foto:
www.vollformat.de)
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Verstärkung für die Offensive:
Stürmer Valentine Atem kommt
Neuzugang Nummer Sieben ist perfekt: Nach dem Saisonausklang in
Hoffenheim vermeldete Manager Bruno Hübner die Verpflichtung von Stürmer
Valentine Atem (27). Der Kameruner spielte in der Rückrunde der
abgelaufenen Saison für Zweitligist Eintracht Braunschweig und kam in 13
Saisonspielen auf drei Treffer. Da mit Patrick Bick und Benjamin Siegert
zwei weitere Ex-Braunschweiger nach Wehen wechseln, dürfte die
Eingewöhnung ein Stück weit erleichtert sein. Atem, der auch ein Angebot
von Kickers Offenbach vorliegen hatte, ist ablösefrei und unterzeichnete
einen Zwei-Jahres-Vertrag. Hübner arbeitet derzeit noch an der
Verpflichtung zweier weiterer Verstärkungen für die Offensiv-Abteilung. |
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Regionalliga-Saisonausklang bei TSG Hoffenheim:
1:2 (0:1)-Niederlage tat kaum weh
Zu verschenken gab es nichts. Obwohl ja schon alles entschieden war.
Dennoch nahm Trainer Christian Hock zum Saisonausklang bei der TSG
Hoffenheim keine Experimente vor, was die Aufstellung betrifft. Frei von
jeglichem Druck sollten beide Mannschaften, seit Wochen als Aufsteiger
feststehend, aufspielen können.
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Wiedersehen mit "Thommy" Reichenberger
Schock in Saarbrücken: Last-Minute-Abstieg
Einige Entscheidungen waren es noch, die an den letzten Spieltagen
beider Regionalligen anstanden. In der RL Nord sicherte sich der VfL
Osnabrück mit einem 2:1 über RW Ahlen das letzte noch nicht vergebene
Ticket für die 2. Liga 07/08, der VfL überholte den 1. FC Magdeburg, der
gegen St. Pauli hätte gewinnen müssen, aber über ein 1:1 nicht
hinauskam. Held beim VfB: "Thommy" Reichenberger, der uns vor exakt zehn
Jahren in die Regionalliga geschossen hatte. Sein Siegtreffer zum 2:1 in
der 89. Minute erlöste den VfL. Im Süden rettete sich 1860 München II
dank eines außergewöhnlichen Ergebnisses: 8:3 lautete der Endstand zu
Gunsten der Löwen beim Auswärtsspiel in Kassel. Auch Siegen bleibt
drittklassig dank eines 2:0-Erfolgs über Kaisersautern II, Karlsruhe II
reichte ein 1:1 gegen Reutlingen. Trauer hingegen in Darmstadt: Die
0:2-Niederlage bei Bayern München II bedeutet den Abstieg in die
Oberliga Hessen. Größer derweil der Schock beim 1. FC Saarbrücken: Die
Saarländer unterlagen bei VfB Stuttgart II mit 0:2, sodass 1860 München,
Siegen und Karlsruhe vorbeizogen. Trotz 42 Punkten und positiver
Tor-Differenz müssen die Saarländer nach Pirmasens und Kaiserslautern II
ebenfalls in die Oberliga Südwest hinunter und verdrängen die eigene II.
Mannschaft damit in die Verbandsliga. Auch in der Oberliga
Baden-Württemberg steht nun der Meister und Aufsteiger in die
Regionalliga Süd fest: Hier setzte sich der SV Sandhausen durch und
verteidigte seinen Vorsprung auf den SSV Ulm bis ins Ziel. |
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Im September rollt das runde Leder in der neuen Wiesbadener Arena
Der SV Wehen gab heute im Rahmen einer Pressekonferenz zusammen mit
der Stadt Wiesbaden bekannt, dass die geplante Fußballarena an der
Berliner Straße Mitte/Ende September für die Saison 2007/2008 fertig
gestellt sein wird. Das Stadion, welches den Namen "BRITA-Arena"
erhält, hat ein Fassungsvermögen von ca. 13.500 überdachten
Zuschauerplätzen und verfügt über ein Funktionsgebäude mit VIP-Bereich,
Logen und Business-Seats. Das Stadion wird gemäß den Richtlinien der
Deutsche Fußball Liga GmbH mit einer Rasenheizung und einer
fernsehtauglichen Flutlichtanlage ausgestattet sein. Die Bauarbeiten
beginnen voraussichtlich nächste Woche. "Wir ziehen alle an einem
Strang und freuen uns auf die neue Arena in Wiesbaden. In diesem Projekt
vereinigen sich Innovation und Profisport. Jetzt müssen nur noch
genügend Tore auf der richtigen Seite fallen", erklärte
Oberbürgermeister Hildebrand Diehl. Zunächst einmal wird in einem
Zeitraum von vier Wochen viel Erde bewegt, ehe mit den Aufbauten der
Tribünen begonnen werden kann. Matthias Schöner vom Architekturbüro
"AS & P Albert Speer und Partner GmbH", das unter anderem an der
Standortfindung sowie dem Planungsprozess der Münchener Allianz-Arena
maßgeblich beteiligt war und nun die BRITA-Arena planerisch
verantwortet, betonte, dass es in Deutschland etwas Vergleichbares noch
nicht gegeben hat. DFL und DFB zeigten sich gleichermaßen zufrieden. Am
Bau sind ausnahmslos renommierte und in großen Stadionprojekten
erfahrene Unternehmen beteiligt. Bürgermeister Dr. Helmut Müller und
Bruno Hübner vom SV Wehen lobten einhellig die Zusammenarbeit zwischen
der Stadtverwaltung, Albert Speer & Partner, BRITA und dem SV Wehen.
Für Markus Hankammer, Geschäftsführer der BRITA GmbH, ist das Engagement
seines Hauses eine Fortführung der langjährigen Unterstützung für den
Verein und ein Bekenntnis zu einem beispielhaft innovativen Projekt.
Die nach den DFL-Statuten geforderte Ausweichstätte hat sich der SV
Wehen mit einem Angebot der Commerzbank-Arena in Frankfurt sichern
können. Der Verein befindet sich derzeit in Gesprächen mit den
DFL-Verantwortlichen mit dem Ziel, den Spielplan auf die Situation so
weit wie möglich abzustimmen. |
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Das Beste zum Schluss:
Saisonausklang in Hoffenheim
Ein letztes Mal noch 90 Minuten lang Gas geben, ehe es in die
verdiente Sommerpause geht: Zum letzten Saisonspiel der Regionalliga
tritt unser Team am Samstag (14.30 Uhr) bei der ebenfalls seit Wochen
als Aufsteiger feststehenden TSG Hoffenheim an. Doch obwohl am
vergangenen Wochenende auch die Entscheidung in der Meisterschaft zu
unseren Gunsten gefallen ist, dürfte sich eine heiß umkämpfte Partie
entwickeln. Kapitän Sascha Amstätter: "Wir wollen Hoffenheim zeigen,
dass wir zurecht Meister geworden sind." So ist zu erwarten, dass die
stärkste Formation auflaufen wird, also sowohl Keeper Adnan Masic als
auch Matias Cenci, dessen Gelbsperre abgelaufen ist und der sein letztes
Spiel im Wehener Dress bestreitet: Er wechselt zum FSV Frankfurt. |
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Vorletztes Pflichtspiel der Saison:
Am Dienstagabend Kreispokal-Finale in Beuerbach!
Über die Stationen Bosporus Eltville, SSV Hattenheim, RW Kettenbach,
TSG Wörsdorf und SG Walluf hat unser Regionalliga-Team das Finale im
Rheingau-Taunus-Kreispokal erreicht. Am Dienstag, den 29.05. ab 19 Uhr
haben unsere Akteure beim Bezirks-Oberligisten TuS Beuerbach letztmalig
im Rahmen eines solchen Pflichtspiels die Gelegenheit, Werbung für die
kommende Zweitliga-Spielzeit zu machen. Auf Seiten der Gastgeber ist die
Vorfreude groß, mit mehreren Hundert Zuschauern wird gerechnet. Und für
uns bietet sich die Chance, nach dem relativ schmucklosen grünen Wimpel
anlässlich der Regionalliga-Meisterschaft die Saison mit dem Gewinn
eines weiteren Titels und eines Pokals abzuschließen. Der Titelgewinn
würde die Teilnahme am Bezirkspokal Wiesbaden in der Saison 07/08
bedeuten. Da die Erste Mannschaft dann aber im Profi-Fußball spielt,
übernähme unser Oberliga-Team diesen Startplatz.
So geht’s nach Beuerbach: Von Wehen/Wiesbaden über die B 417 Richtung
Limburg, nach der Abzweigung Wallbach (rechts) führt die nächste Abfahrt
auf der rechten Seite nach Bechtheim, den Ort rechts liegen lassen und
weiter geradeaus in Richtung Beuerbach fahren. |
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Mallorca-"Trainingslager" fruchtete:
LaLi-Team beendet Saison mit 4:1 (0:1) in Watzenborn-Steinberg
Naja, mit dem einhundertsten Saisontor ist es dann doch nichts
geworden. Doch hat unsere Landesliga-Mannschaft im letzten Saisonspiel
bei Teutonia Watzenborn-Steinberg einer klasse Saison "das Sahnehäubchen
aufgesetzt", fand Günther Schäfer. Der 4:1-Erfolg war für Schäfer auch
der Beweis, dass das "Kurztrainingslager" auf Mallorca unter der Woche
genau richtig war, um sich auf die Hitze einzustellen. Denn es gelang
unserer Mannschaft, den Pausenrückstand noch umzubiegen und sich mit
einem Erfolg aus der Landesliga zu verabschieden.
Mehr... |
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Gegen Kassel die Meisterschaft klarmachen
Am Samstag Abschied vom Halberg
Der Aufstieg: In trockenen Tüchern. Schon seit Wochen. Die
Meisterschaft: Noch nicht. Allerdings fehlt nicht viel, um die laufende
Fußball-Regionalliga-Saison als Tabellenerster abzuschließen. Mit einem
Sieg am Samstag wäre dieses Ziel erreicht. "Natürlich ist das noch
einmal eine Herausforderung für uns. Schließlich gehst du als
Regionalliga-Meister mit ganz anderem Rückenwind in deine erste
Zweitligasaison", betont Trainer Christian Hock. Am 13. Spieltag wurde
die Tabellenspitze erobert und seitdem nicht wieder hergegeben. "Da
versteht es sich von selbst, dass wir uns die Meisterschaft nun erst
recht nicht mehr nehmen lassen wollen", sagt Manager Bruno Hübner.
Mögliche Meisterfeier auf der einen Seite, auf der anderen Seite wird
das Heimspiel gegen Kassel der voraussichtlich letzte Auftritt unserer
I. Mannschaft auf dem Halberg sein. Da passt es, dass zum Abschied noch
einmal ein Derby ansteht. Der KSV Hessen Kassel hat seit voriger Woche
und seinem 2:1 über die Stuttgarter Kickers den Klassenerhalt sicher, so
dass die Partie vor dem Hintergrund der DFB-Pokal-Endspiele in Berlin
auf 13.30 vorverlegt werden konnte. Gesperrt ist auf beiden Seiten je
ein Akteur: Unser Torjäger Matias Cenci muss eine Gelbsperre absitzen,
für seine Position kommen Martin Willmann und Veselin Popovic in Frage.
Auf Kasseler Seite ist Mittelfeldspieler Sebastian Busch gesperrt. |
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Heimspiel gegen Kassel-Spiel beginnt am Samstag bereits um 13.30 Uhr
Es war im Vorfeld bereits in Erwägung gezogen worden, und nachdem
unser Gegner am Samstag, Hessen Kassel, den Klassenerhalt mittlerweile
definitiv geschafft hat, wurde die Regionalliga-Partie vom 26. Mai um
eine weitere halbe Stunde vorverlegt, beginnt nun um 13.30 Uhr.
Grund für die Vorverlegung sind die DFB-Pokal-Finalspiele der Damen und
Herren am selben Tag; durch die Verlegung sollen Überschneidungen mit
den Regionalsportsendungen der dritten Programme vermieden werden. |
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Neuzugang Nummer sechs ist da:
Vlado Jeknic kommt von Wacker Burghausen
Der Kader für die kommende Saison nimmt Formen an. Nach Jonas Grüter,
Patrick Bick, Benjamin Siegert, Benjamin Schöckel und Ales Kokot steht
nun unser sechster Neuzugang fest: Von Zweitliga-Absteiger Wacker
Burghausen kommt Verteidiger Vlado Jeknic (23). Jeknic ist
Nationalspieler Montenegros und in der Abwehr auf mehreren Positionen
einsetzbar. Für Burghausen bestritt er in zwei Jahren 40
Zweitliga-Spiele, in denen er ein eigenes Tor bejubeln durfte. Jeknic
ist ablösefrei und erhielt einen Zweijahresvertrag. |
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Hessenderby in der Zweitliga-Saison 07/08 perfekt:
Kickers Offenbach gerettet
Das Teilnehmerfeld der 2. Liga 07/08 ist nun fast komplett! Am
letzten Spieltag der Zweitliga-Saison fielen noch einige Entscheidungen:
So verschlägt es uns in der kommenden Spielzeit in den Breisgau: Der SC
Freiburg verpasste nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz den
Aufstieg; der MSV Duisburg als Tabellendritter und Hansa Rostock
sicherten sich die letzten begehrten Tickets für die Bundesliga. Die
Kickers aus Offenbach kamem zwar über ein 1:1 gegen Schlusslicht
Braunschweig nicht hinaus. Da jedoch Unterhachung und Essen verloren und
somit absteigen müssen, reichte das, um ein weiteres Jahr in der 2. Liga
vertreten zu sein. Somit erwarten uns neben den Derbies gegen Mainz,
Kaiserslautern und Koblenz auch wieder spannende Aufeinandertreffen mit
den Kickers. Seit 1989 waren wir in nur drei Spielzeiten nicht in
derselben Spielklasse wie der OFC vertreten. Auch Carl Zeiss Jena
rettete sich am letzten Spieltag. Somit stehen 16 der 18 Zweitligisten
fest, lediglich die Aufsteiger aus der Regionalliga Nord werden noch
gesucht: Hier benötigt der FC St. Pauli in zwei Spielen noch einen, der
FC Magdeburg noch drei Zähler, um es selbst perfekt zu machen. Derweil
haben in der Regionalliga Süd die Aufsteiger FC Ingolstadt und Hessen
Kassel den Klassenerhalt am gestrigen Spieltag perfekt gemacht. Von
daher stünde einer Austragung unseres Heimspiels gegen Kassel am
kommenden Samstag um 13.30 Uhr nichts mehr im Wege. |
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Letzter Auftritt im Stadion an der Grünwalder Straße!?
Landesliga-Team feiert am Samstag die Meisterschaft
Zugegeben, es hat schon seinen Charme, das altehrwürdige Stadion an
der Grünwalder Straße in München. Viel hat sich dort in den vergangenen
20-30 Jahren nicht getan. Schmale Gänge im Inneren, enge Räume, steile
Treppen. In den vergangenen Jahren war der SV Wehen dort etliche Male zu
Gast, um nicht immer mit einem Erfolg zurückzukehren. Anders am
vergangenen Sonntag, als Ronny König in der Schlussphase der Partie noch
der 1:0-Siegtreffer gegen Bayern München II gelang. Eine Wiederholung am
Freitagabend ab 19 Uhr wäre durchaus genehm. Dann ist die U 23 von 1860
München unser Gastgeber. "Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen, um die
Meisterschaft der Regionalliga Süd klarzumachen", bekräftigt Sascha
Amstätter.
Leicht wird das nicht: Die "Kleinen Löwen" kämpfen mit aller Macht
gegen den Abstieg, nachdem in den zwei Jahren zuvor jeweils
Lizenzentzüge der Konkurrenz hermussten, um in der Liga zu verbleiben.
Doch haben die 1860er in den vergangenen drei Heimspielen gegen
Pfullendorf, Siegen und Pirmasens die optimale Ausbeute von neun Zählern
bei 8:0 Toren geholt. Der Trainerwechsel – für Marco Kurz, der die
Profis übernahm, rückte Co-Trainer Klaus Koschlick auf – hatte auf die
Leistungskurve keine negativen Auswirkungen. Da die Profis der Löwen am
Sonntag in Aue nur noch um die "Goldene Ananas" spielen, ist reichlich
Verstärkung aus dem Zweitliga-Aufgebot zu erwarten. So mischte am
vergangenen Wochenende beim 0:1 bei den Stuttgarter Kickers U
21-Nationalspieler Nicky Adler (wechselt zum 1. FC Nürnberg) mit und war
für den "Kicker" bester Mann seines Teams.
Auf unserer Seite fehlt "Allzweckwaffe" Ronny König, der am vorigen
Sonntag seine 5. Gelbe Karte sah. Doch zeigte das 1:0 bei Bayern II,
dass auch ohne einige "Leistungsträger" und mit Spielern, die bislang in
zweiter Reihe standen, unsere Erfolgsserie deswegen noch lange nicht
abreißen muss.
Und eines haben sich unsere Kicker in dieser Saison verdient: So
dürfte das Auswärtsspiel am Freitag das wohl bis auf weiteres letzte
sein, das uns an die Grünwalder Straße verschlägt: Nächste Saison geht
es dann gegen die I. Mannschaft von 1860 München in der Allianz-Arena um
Punkte in der 2. Liga!
Eine Liga höher spielt künftig auch unsere Zwote, die in der Saison
07/08 in der Oberliga ihre Visitenkarte abgibt. Im Heimspiel am Samstag,
den 19.05. gegen den VfB Aßlar (Anstoß 15.30 Uhr) steigt zunächst die
Meisterschaftsfeier auf dem Halberg gemeinsam mit den Fans. |
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"Krönung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit"
Unsere Zwote in 20 Jahren von der B-Liga in die Oberliga
Die I. Mannschaft in der 2. Liga, die II. in der Oberliga. Liest sich
gut. Liest sich ziemlich gut! Der SV Wehen kann in der Saison 07/08
diese Konstellation für sich in Anspruch nehmen und liegt damit auf
Augenhöhe mit Vereinen wie u.a. Mainz 05, 1. FC Kaiserslautern und 1. FC
Köln. Der Aufstieg unserer II. Mannschaft war bereits im Herbst 2006 ins
Auge gefasst und als Ziel ausgegeben worden, als sich der Aufstieg des
Regionalliga-Teams anbahnte und klar schien, dass ein entsprechender
Unterbau nötig sein würde. Dieses Ziel wurde nun erreicht: Nach 15
Jahren am Stück in der Landesliga-Mitte mischt unsere Zwote nun in der
Oberliga Hessen mit - für Günther Schäfer "die Krönung meiner 20jährigen
ehrenamtlichen Tätigkeit".
Wie fing es eigentlich an? Schäfer, seit der "ersten Stunde" dabei,
berichtet: "Als unsere Erste Mannschaft 1987 in die Landesliga aufstieg,
musste die Reserve fortan in Konkurrenz antreten und begann in der
Kreisliga B. Heinz Hankammer meinte, ob ich mich nicht um die II.
Mannschaft kümmern wolle, da ich sowieso immer dabei wäre." Schäfer
sagte zu und erlebte in den nächsten fünf Jahren mehrere Aufstiege, bis
1992 der Sprung in die Landesliga gelang – die Erste Mannschaft war zu
diesem Zeitpunkt in der Oberliga etabliert. "In diesen Jahren war es
unsere Aufgabe, die A-Junioren weiterzubringen. Und auch das ganze
Umland und Vereine wie etwa Biebrich, Walluf, Frauenstein oder Wörsdorf,
haben von der Ausbildung unserer jungen Spieler profitiert."
Allerdings war es in der laufenden Saison für das Trainergespann
Friedel Müller/Thomas Zampach nicht immer einfach: Durch die hohe
Fluktuation – 46 Spieler wurden eingesetzt! – konnte nur schwer etwas
zusammenwachsen. Dadurch, dass regelmäßig Regionalliga-Leihgaben zum
Einsatz kamen, war viel Einfühlungsvermögen mit den "eigentlichen"
Landesliga-Akteuren von Nöten, die demzufolge auf weniger Einsätze kamen
als erwartet. "Spieler wie Adrian Schenk und Martin Papaja wären sonst
Stammspieler gewesen", vermutet Schäfer, der aber auch unterstreicht:
"Bastian Pilger, Roman Schmick, Ertan Ekiz und bis zu seiner Verletzung
auch Christopher Hübner haben sich für höhere Aufgaben empfohlen." Wie
die Entwicklung weitergeht, davon können sich die Fans in der Saison
07/08 in den Heimspielen auf dem Halberg ein Bild machen.
Die Trainer des SV Wehen II seit 1987: Günther Becker, Walter
Neumann, Günter Martin, Hermann Hummels, Werner Orf, Gernot Ruof,
Michael Porn, Bruno Hübner, Werner Orf, Jürgen Menger, Frank Utsch,
Friedel Müller/Thomas Zampach.
Die meisten Landesliga-Spiele für SV Wehen II: Daniel Fröhlich
309, Sven Zaltenbach 216, Marc Bals 170. Insgesamt wurden in 15
Landesliga-Jahren ca. 280 Spieler eingesetzt.
Die meisten Landesliga-Tore für SV Wehen II: Gernot Ruof 38,
Christian Maus 31, Samir Naciri 28. Insgesamt trugen sich etwas mehr als
100 Wehener Spieler in die Torschützenliste ein.
Anm. d. Red.: Eine Landesliga-All-Time-Statistik mit allen
eingesetzten Spielern und allen Torschützen ist in Arbeit und wird nach
Ende der laufenden Saison im Archivteil einzusehen sein. |
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Fanbus nach Hoffenheim
Bei genügend Anmeldungen startet der
Fanbus zum letzten Saisonspiel bei der
ebenfalls bereits als Aufsteiger feststehenden
TSG Hoffenheim am Samstag, den 2. Juni
um 10.30 Uhr an der Wehener Silberbachhalle,
Zwischenstopp an der Tankstelle am Wiesbadener
Hauptbahnhof um 10.45 Uhr. Anmeldungen nimmt
unser Fanbeauftragter "Charly" Braun entgegen
unter 0172-7829064. |
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Nachdem Wetzlar nur 1:1 spielte:
Oberliga-Aufstieg unserer Zweiten nun perfekt!
Zwei Wochen nach dem Aufstieg unseres Regionalliga-Teams in die 2. Liga hat nun auch
unsere II. Mannschaft das Ziel "Aufstieg" erreicht. Nach dem 2:1-Erfolg beim SV
Wiesbaden vom Freitagabend gingen die Blicke am gestrigen Samstag nach
Watzenborn-Steinberg, wo Verfolger Eintracht Wetzlar hätte gewinnen müssen, um noch im
Rennen um Platz Eins zu bleiben. Vor den Augen von Thomas Zampach endete die Partie mit
1:1, wodurch unser Vorsprung auf Platz Zwei nun uneinholbar ist. Für Wetzlar aber kein
Grund zur Trauer, da in Hessen (anders als beispielsweise im Südwesten) gilt, dass
keiner Mannschaft das Aufstiegsrecht durch die II. Mannschaft eines Vereins genommen
werden darf. Somit steigt nun der Zweitplatzierte - und darauf hat Wetzlar die besten
Karten - ebenfalls direkt in die Oberliga auf, und der Tabellendritte qualifiziert sich
für die Aufstiegsrunde.
"Thomas Zampach hat mich sofort informiert, ich habe gleich Heinz Hankammer Bescheid
gesagt", schildert Günther Schäfer die entscheidenden Momente am frühen Samstagabend.
"Die Mannschaft hat sich dann noch getroffen, während ich zu Hause die vielen
Glückwünsche entgegengenommen habe." An die 30 dürften es gewesen sein.
Und das wären laut Stand vom 13. Mai die 18 Vereine der Oberliga Hessen 07/08:
Absteiger aus der RL Süd: Darmstadt 98.
Aus der OL Hessen 06/07: Bayern Alzenau, Viktoria Aschaffenburg, KSV Baunatal, Buchonia
Flieden, Eintracht Frankfurt U 23, Borussia Fulda, KSV Klein-Karben, 1. FC
Schwalmstadt, FSV Steinbach, SC Waldgirmes, TSG Wörsdorf, RSV Würges. (Sollte Darmstadt den Klassenerhalt noch schaffen, bliebe stattdessen der SV Bernbach
drin.)
Direkte Aufsteiger aus den Landesligen: FSC Lohfelden, Germania Ober-Roden, SV Wehen
II, Eintracht Wetzlar.
Der letzte Aufsteiger wird in einer Aufstiegsrunde der Landesliga-Zweiten (bzw. des
Dritten der LL Mitte) ermittelt, dies wären: TSV Lehnerz, FV Biebrich 02 und Rot-Weiß
Frankfurt. |
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Heimspiel gegen Kassel wird vorverlegt
Die Partien des 33. Spieltags der Fußball-Regionalliga Süd am 26. Mai wurden laut Info des Süddeutschen Fußball-Verbands um eine Stunde vorverlegt, beginnen nun statt 14.30 Uhr bereits um 14 Uhr. Grund für die Vorverlegung sind die DFB-Pokal-Finalspiele der Damen und Herren am selben Tag; durch die Verlegung sollen Überschneidungen mit den Regionalsportsendungen der dritten Programme vermieden werden. Spiele, in denen es für beide Mannschaften nicht mehr um Auf- oder Abstieg geht, können sogar um 13.30 Uhr bereits angepfiffen werden. Im Hinblick auf unseren Gegner an diesem Spieltag, Hessen Kassel, ist eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich. |
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"Polster auf Hoffenheim verschaffen"
Am Sonntag erstes von zwei Spielen in München
Die Hinspiele gegen die beiden Münchener Mannschaften in der
Regionalliga Süd erbrachten die optimale Ausbeute von sechs Punkten. Nun
muss unser Team zwei Mal binnen sechs Tagen in München antreten. Den
Anfang macht die Begegnung gegen Bayern München II am Sonntag, 15 Uhr im
Stadion an der Grünwalder Straße. Ähnlich paradox wie der Kampf um den
Aufstieg in der Regionalliga Nord geht es in der Südgruppe inzwischen
beim Kampf um den Klassenerhalt zu: Mit Kaiserslautern II und Pirmasens
stehen zwei Absteiger bereits fest, während von den Abstiegsrängen bis
zu Platz Vier der Abstand nur acht Punkte beträgt. In dieser "Grauzone"
befindet sich auch die Mannschaft von Bayern München. Diese jedoch
könnte mit einem Sieg einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt
machen. Davon will Verteidiger Dajan Simac nichts wissen: "Wir wollen
uns ein Polster auf Hoffenheim verschaffen, damit wir nicht mehr von
Platz Eins verdrängt werden können." Dass unser Team sich nicht hängen
lässt, sondern weiter Vollgas gibt, davon konnten sich die Zuschauer
bereits im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers überzeugen. Unter der
Woche hatte Simac übrigens seinen Vertrag um ein Jahr bis 2008
verlängert, bleibt uns somit auch in der 2. Liga erhalten – es wird dies
seine fünfte Saison im Wehener Trikot! Auf Seiten der Bayern ist, da
die Profis am Samstag in Cottbus dran sind, Verstärkung aus dem
Profi-Lager wahrscheinlich. Wobei im Falle Michael Rensing anzuwarten
bleibt, ob er erneut an Stelle von Oliver Kahn das Tor der Profis hütet. |
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Landesliga-Team am Freitag zum SV Wiesbaden
Besondere Sicherheitsmaßnahmen an der "Berliner Straße"
Die sportlichen Voraussetzungen? Prima. Im drittletzten Saisonspiel
in der Landesliga Hessen-Mitte hat unsere Zwote am morgigen Freitagabend
Gelegenheit, im Kampf um den Aufstieg vorzulegen. Und zwar im Derby beim
SV Wiesbaden, das um 19.30 im Stadion "Berliner Straße" angepfiffen
wird. Fünf Punkte Vorsprung weist die Tabelle momentan auf Eintracht
Wetzlar aus – die Eintracht kann am Samstag in Watzenborn-Steinberg
nachziehen. Da unsere I. Mannschaft erst am Sonntag in München antritt,
ist erneut mit Regionalliga-Leihgaben zu rechnen. Ähnlich war es im
jüngsten Heimspiel gegen Eddersheim (4:0), hier dauerte es zwar etwas,
bis der "Halberg-Express" ins Rollen kam, doch war er dann nicht mehr
aufzuhalten.
Der SV Wiesbaden hat sich längst aller Abstiegssorgen entledigt und
belegt einen Platz im sicheren Mittelfeld. Trainiert wird er übrigens
von Elvir Melunovic, dem älteren Bruder unseres Ex-Stürmers Ermin
Melunovic.
Im Vorfeld der Partie hat der Gastgeber über besondere
Sicherheitsmaßnahmen informiert. So werden unsere Fans gebeten, den
Eingang "Berliner Straße" zu nutzen (an der Westseite des
Stadiongeländes), um eine Trennung der Fangruppen im Stadion zu
ermöglichen. Den Anweisungen des Sicherheitspersonals, das auch befugt
ist, Personenkontrollen etc. durchzuführen, ist dabei Folge zu leisten. |
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SV Wehen sagt: "Danke, Wiesbaden!"
Aufstiegsfeier am Rathausplatz ein voller Erfolg
"Sowas erlebt man nur ein Mal im Leben." Was unser "Rasengott" (O-Ton Martin Willmann) Kurt Bücher am späten Samstagabend auf dem Rathausplatz aussprach, das mögen viele unserer Fans und Spieler gedacht haben. Denn ein Stück weit waren alle positiv überrascht, welch großer Bahnhof dem Team des SV Wehen in Wiesbaden bereitet wurde. Dort hatte Hit-Radio FFH die Menge bereits eingeheizt. "Wir wollen Euch alle im ersten Heimspiel sehen", rief Bruno Hübner den Fans zu. "Wir kommen alle", versprach Wiesbadens Oberbürgermeister Hildebrand Diehl.
Der SV Wehen möchte sich an dieser Stelle bei allen Fans bedanken, die dazu beigetragen haben, dass der Abend zu einem unvergessenen Erlebnis wurde. Zudem ein Dank an alle Helfer, die an den Vorbereitungsmaßnahmen beteiligt waren, sowie an die Partner und Behörden, die es möglich gemacht haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch ab August in Liga Zwei! |
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Sascha Amstätter am Montagabend im Chat des Wiesbadener Tagblatt
Seit nun acht Tagen und dem 2:0-Sieg in Pirmasens ist unser Aufstieg in die Zweite Liga perfekt. Großen Anteil am Aufstieg hat Kapitän Sascha Amstätter, auch wenn ihn eine Verletzung fast fünf Monate zum Zuschauen gezwungen hatte. Doch jetzt ist der 29-Jährige wieder fit. Und nicht nur das: Über den Erfolg auf dem Halberg, die Perspektiven in der Zweiten Liga oder aber über die Vorteile des neuen Stadions in Wiesbaden wird am Montag um 18 Uhr im Sport-Chat diskutiert. Einfach einloggen unter
www.wiesbadener-tagblatt.de
und mit Sascha Amstätter ins Gespräch kommen. |
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Wehener Aufstiegsfeier am Samstagabend in Wiesbaden
In Pirmasens hatten Mannschaft, Trainer und Präsidium schon ausgiebig
gefeiert, nun haben auch alle Fans des SV Wehen Gelegenheit, den
Aufstieg in die 2. Liga zu feiern.
Los geht es am Samstag, den 5. Mai mit dem Heimspiel gegen die
Stuttgarter Kickers, Anstoß am Halberg ist um 14.30 Uhr. Nach Spielende
erwarten die Fans einige kleine und größere Überraschungen. Die
Einnahmen des Getränkeverkaufs werden einem wohltätigen Zwecks zugute
kommen.
Gegen 17.30 machen sich Mannschaft, Trainer und Offizielle des
Vereins im Taunus-Auto Aufstiegs-Konvoi auf den Weg in die Wiesbadener
Innenstadt. Die Ankunft auf dem Wiesbadener Schlossplatz ist für 18 Uhr
vorgesehen, wo die FFH Hit-Arena mit Moderator Daniel Fischer dann für
Stimmung sorgt. Während der Party erwartet die Besucher neben einem
Gewinnspiel mit attraktiven Preisen auch hier wieder zahlreiche
Überraschungen, die den Abend vor dem Rathaus zu einem unvergesslichen
Fußball-Event werden lassen. |
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Christian Hock: "Einige Steine sind geplumpst"
Die Aufstiegsfeier haben alle unbeschadet überstanden
Den Montag bekam unser Regionalliga-Team frei. Erst
Dienstagnachmittag war wieder Training angesagt, um sich auf die letzten
fünf Partien bis Saisonende vorzubereiten. Die Feierlichkeiten verliefen
"feuchtfröhlich, es wurde schon im Mannschaftsbus auf der Rückfahrt von
Pirmasens alles geleert, was an Bord war", berichtete Sascha Amstätter
am Montagabend in der hr-Sendung "Heimspiel". Mit mehreren
Zwischenstopps – satte dreieinhalb Stunden soll die Rückfahrt gedauert
haben! "Da hat man beide Augen zugedrückt, die Jungs haben es sich
verdient", wollte Trainer Christian Hock da kein Spaßverderber sein.
Wenngleich er zugab: "Es sind im Moment des Schlusspfiffs einige Steine
geplumpst, die Anspannung war schon sehr groß." Während die Spieler am
Montag ausspannen durften, ging es auf der Geschäftsstelle überaus
hektisch zu: Telephone und Faxgerät standen kaum einen Moment still. So
gratulierten TSG Hoffenheim, 1. FC Nürnberg, Stuttgarter Kickers, Hertha
BSC Berlin, Holstein Kiel und der 1. FC Saarbrücken per Fax zum
Aufstieg, ebenso wie der DFB-Stützpunkt Wiesbaden-Biebrich seine
Glückwünsche übersandt. Auch Taunussteins Bürgermeister Michael Hofnagel
gratulierte Trainergespann, Spielern und allen Verantwortlichen zum
Aufstieg. Rechnerisch sind wir drin in der 2. Liga - mehrere namhafte
Vereine müssen bzw. dürfen noch darum bangen. Eines bahnt sich aber
jetzt schon an: Die 2. Liga wird eine der attraktivsten, wenn nicht DIE
attraktivste 2. Liga aller Zeiten. "Wir haben den Aufstieg punktgenau im
richtigen Moment geschafft", freut sich Hübner schon auf etliche
bevorstehende Schlagerspiele.
"Amsti"-Comeback am Mittwoch gegen FC Eddersheim
Überhaupt schon kapiert, was geschehen ist? Sandro Schwarz kennt aus
seiner Mainzer Zeit das Gefühl aufzusteigen: "Es war mit Mainz 05
natürlich ein anderer Rahmen, aber emotional war es am Samstag genauso
schön." "Wir sehen ja nicht erst seit gestern auf die Tabelle", gab sich
Kristjan Glibo cool, "natürlich wollen wir den ersten Tabellenplatz
sichern." Genauso sieht es Hock: "Wir werden nichts anders machen als
vorige Woche, wir wollen unsere Spiele gewinnen und bis an unsere
Grenzen gehen." Jedoch wird der eine oder andere Akteur, der in zweiter
Reihe steht, noch die Chance bekommen, sich zu zeigen und für einen
neuen Vertrag zu empfehlen. Ebenso soll die Landesliga-Mannschaft
personell unterstützt werden, die am morgigen Mittwochabend (19.15 Uhr)
im Heimspiel gegen den FC Eddersheim weitere drei Punkte im Kampf um die
Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga einfahren will. In diesem
Match will Kapitän Sascha Amstätter nach beinahe fünfmonatiger
Verletzungspause sein Comeback feiern – sofern am Mittwochmorgen die
letzten Auswirkungen der Aufstiegsfeier verflogen sind, wie er selbst
schmunzelnd meinte. Kürzer treten muss aktuell nur Benjamin Fuchs, der
am Samstag in Pirmasens wegen einer Kapselverletzung im großen Zeh
ausgewechselt wurde. |
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Nachdem der Aufstieg nun perfekt ist:
Vier Neuzugänge beim SV Wehen
Dass wir in der Saison 07/08 in der 2. Liga spielen werden, ist seit
Samstagnachmittag perfekt. Nun präsentierte Manager Bruno Hübner nach
Jonas Grüter (21, Eintracht Frankfurt II) die Neuzugänge 2-5, die alle
eins gemeinsam haben: Die 2. Liga ist für sie kein Neuland, zudem wollen
sie an neuer Wirkungsstätte an ihre alte Form und alte Erfolge
anknüpfen. Die folgenden Akteure erhielten je einen Zwei-Jahres-Vertrag:
- Patrick Bick (30) kommt von Eintracht Braunschweig, spielte
zuvor für FC Augsburg und SV Elversberg. Er ist im Mittelfeld
vielseitig einsetzbar und bestritt bislang 38 Zweitliga-Spiele (acht
Tore). In der laufenden Saison fiel er wegen einer Fuß-Operation
beinahe die gesamte Hinrunde aus, konnte daher den Absturz der
Eintracht nicht verhindern.
- Ales Kokot (27) bestritt für sein Heimatland Slowenien
bereits sieben Länderspiele. 05/06 war er auf der Position des
Linksverteidigers noch unumstrittener Leistungsträger bei Greuther
Fürth, zu Beginn dieser Spielzeit verlor er jedoch seinen Stammplatz;
er steht bei bislang 39 Zweitliga-Spielen (1 Tor).
- Benjamin Schöckel (26) geht aus der erfolgreichen
Talentschmiede von Bayern München hervor. Beim VfR Aalen empfahl sich
der Rechtsverteidiger für einen Profi-Vertrag bei Energie Cottbus, an
deren Bundesliga-Aufstieg 2006 er beteiligt war (45 Zweitliga-Spiele
für Energie). Jedoch steht lediglich ein Bundesliga-Einsatz in der
laufenden Saison zu Buche.
- Benjamin Siegert (25) hat ebenfalls Bundesliga-Erfahrung:
Für den VfL Wolfsburg bestritt er eine Partie, zudem 60
Zweitliga-Spiele (2 Tore) für Eintracht Braunschweig. Siegert ist auf
den Außenbahnen, bevorzugt auf der rechten Seite, einsatzbar, spielte
aber auch schon im defensiven Mittelfeld.
Unser derzeit verletzter Kapitän Sascha Amstätter hat derweil um
drei Jahre verlängert. Bis auf ein halbes Jahr Unterbrechung ist
"Amsti" seit Februar 2000 im Verein und mit Abstand dienstältester
Spieler. "Das ist ein Viertel meines Lebens", so Amstätter. Zudem
bestehen mündliche Zusagen, den Vertrag von Keeper Adnan Masic um drei
Jahre bis 2010 zu verlängern und den von Hajrudin Catic bis 2008 mit
Option auf eine weitere Saison. |
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Das wären laut aktuellem Stand (29.04.) die
Teams der 2. Liga in der Saison 07/08:
Alemannia Aachen
Erzgebirge Aue
FC Augsburg
SC Freiburg
Greuther Fürth
TSG Hoffenheim
Carl Zeiss Jena
1. FC Kaiserslautern
TuS Koblenz
1. FC Köln
FSV Mainz 05
1. FC Magdeburg
Borussia Mönchengladbach
1860 München
Kickers Offenbach
SC Paderborn
FC St. Pauli
SV Wehen |
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SV Wehen "übertrumpft" sogar SV Werder!
Bei Auswärtssieg in FK Pirmasens definitiv Zweitligist
Ein Kreis könnte sich schließen. Im Heimspiel gegen den FK Pirmasens
saß Christian Hock erstmals als "Chef" auf der Trainerbank und feierte
mit dem 5:0-Erfolg ein überaus gelungenes Debüt. Nun im Rückspiel reicht
definitiv ein Sieg, damit der Aufstieg in die 2. Liga rechnerisch
perfekt ist. Noch überwiegt bescheidenes Abwarten gegenüber möglicher
Euphorie. Hock: "Pirmasens spielt viel konstanter als in der Hinrunde
und wird uns alles abverlangen." Zudem sind im Mittelfeld durch die
Gelbsperre von Sandro Schwarz und die Verletzung von Torge Hollmann zwei
Plätze frei geworden. In Frage hierfür kämen Enis Alushi und Allrounder
Ronny König. Doch ist ja gerade die Tatsache, dass nahezu jeder Spieler
mehrere Positionen bearbeiten kann, ein Grund für den so erfolgreichen
Saisonverlauf!
Derweil ist das Spiel in der Westpfalz schon zum Medienmagneten
avanciert: "So viele Fernsehkameras wie noch nie bei einem Spiel des FK
Pirmasens sind am Samstag im Stadion auf der Husterhöhe. Die ARD hat
sich mit elf Kameras angekündigt. Zum Vergleich: Bei der Pokalsensation
des FKP im Vorjahr gegen Werder Bremen waren sieben Kameras im
Sportpark", schreibt die "Pirmasenser Zeitung". Und weiter: "Über den
größten Vereinserfolg will die ARD-Sportschau am Samstag ausführlich
berichten. Zusätzlich kommt extra ein Team des Hessischen Rundfunks, das
gerne jubelnde Wehener Spieler und Fans filmen will."
Der Gegner
Unbeschwert spielt der FK Pirmasens im Jahr 2007 auf. In acht Spielen
holte das Team von Trainer Andreas Kamphues (löste im Herbst 2006 Robert
Jung ab) imponierende 12 Punkte, ist seit fünf Spielen ungeschlagen und
sorgte mit Heimerfolgen gegen Darmstadt und Saarbrücken dafür, dass
deren Sorgen deutlich zunahmen. Mit Andreas Haas, der in der Winterpause
von der TSG Hoffenheim kam, schlug ein Neuzugang voll ein: Der
Oberliga-Torschützenkönig von 2006 (damals beim FC Homburg) traf bereits
drei Mal, musste aber bei den Stuttgarter Kickers wegen einer
Oberschenkelzerrung passen. Er ist jedoch zuversichtlich, dass er dank
täglicher Behandlung wieder mitmischen kann. |
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Mittelfußbruch! Saisonende für Torge Hollmann
Es sah zunächst nach gar nichts aus – immerhin hatte Torge Hollmann
am Samstag im Heimspiel gegen Reutlingen durchgespielt. Doch nach einem
"normalen Zweikampf" (O-Ton Physiotherapeut Thomas Schwarz), einem
Pressschlag, hatte er bereits Schmerzen am Fuß gespürt; das
Wechselkontingent war ausgeschöpft, so dass Torge auf die Zähne biss.
Die ernüchternde Diagnose nun: Mittelfußbruch. Beim Landesliga-Spiel in
Biebrich am Sonntagmittag war er mit Gipsfuß Zaungast. Wie geht es
weiter? "Sechs Wochen, bis der Bruch verheilt ist", schätzt Schwarz,
"und dann Reha-Training." Die laufende Saison ist somit beendet, für die
Spielzeit 07/08 muss Torge nun einen langen Anlauf nehmen. |
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Halbfinale des Rheingau-Taunus-Kreispokal:
Am Dienstagabend, 19 Uhr, zur SG Walluf
Im Hessenpokal ist unser Team nicht mehr vertreten, dafür könnte der
Kreispokal noch wichtig werden. Sollte sich unser Team als Sieger
qualifizieren UND in die 2. Liga aufsteigen, darf in der kommenden
Saison unsere II. Mannschaft den Startplatz im Bezirkspokal einnehmen.
Am morgigen Dienstagabend gastiert unser Team beim Landesligisten SG
Walluf, Anstoß ist um 19 Uhr. Ähnlich wie beim
Erstrunden-Kreispokalspiel bei Bosporus Eltville "dürfen" sich unsere
Kicker darauf einstellen, auf einem Hartplatz spielen zu müssen.
Die SG Walluf belegt derzeit Tabellenplatz Neun in der Landesliga
Hessen-Mitte und kam am gestrigen Sonntag zu einem 4:0-Erfolg über
Watzenborn-Steinberg. Mit Christian Gebhardt und Polat Yolver kicken
zwei Ex-Wehener für die Rheingauer, die von René Keutmann trainiert
werden. |
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Zum aktuellen Stand in der Regionalliga:
Noch zwei Punkte aus sechs Spielen nötig!
Wasserstandsmeldungen alle Nase lang können ja relativ anstrengend
sein und nicht immer den größten Wert besitzen. Doch war unser gestriges
0:0 gegen den SSV Reutlingen mal wieder der Beweis, wie wertvoll auch
ein Zähler statt erhoffter drei sein kann! Am heutigen Sonntag kamen die
Stuttgarter Kickers im Heimspiel gegen unseren nächsten Auswärtsgegner
FK Pirmasens über ein 0:0 nicht hinaus. Dies bedeutet bei noch sechs
ausstehenden Spielen 17 Zähler Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz.
Zwei Punkte würden also reichen, um rechnerisch definitiv als Aufsteiger
festzustehen - angesichts unserer guten Tordifferenz wäre auch ein
Unentschieden in Pirmasens Gold wert! |
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Gegen SSV Reutlingen den (vor)letzten Schritt tun
Hübner: "Lassen uns den Aufstieg nicht mehr nehmen"
Die Konstellation ist ja bereits erläutert worden: Gewinnen wir am
Samstag und punkten Aalen am Freitag und die Stuttgarter Kickers am
Sonntag nicht dreifach, ist unser Aufstieg am Sonntag besiegelt. Doch
sind derlei Rechenspiele angesichts unseres Vorsprungs noch nötig? "Wir
werden uns den Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht mehr nehmen lassen",
sagt Manager Bruno Hübner. Erst recht nicht nach dem starken Auftritt in
Siegen! "Grundstein für diesen Sieg war die Rückkehr zu den alten
Tugenden, die uns ausgezeichnet haben: Selbstbewusstsein gepaart mit
Zweikampf- und Spielstärke", sah Hübner das 3:1 in Siegen als stärkstes
Spiel des Jahres 2007. "Dies müssen wir fortsetzen, denn das Ziel kann
nur heißen: Meisterschaft und den Rückenwind mit in die Zweite Liga
nehmen." Aus Trainer Christian Hock sprechen indes auch die
Erfahrungen, die er und auch Sandro Schwarz vor fünf Jahren mit Mainz 05
gemacht haben, als mehrere Spieltage vor Saisonschluss bereits alles
klarzumachen war und am Ende der FSV mit leeren Händen dastand. "Perfekt
machen können wir unser Ziel am Samstag nicht, nur vorlegen. Wenn wir an
die Leistung aus dem Siegen-Spiel anknüpfen, haben wir gute Karten,
unser Heimspiel gegen Reutlingen zu gewinnen." Ob das dann reicht, wird
sich am Sonntag im Spiel der Stuttgarter Kickers gegen Pirmasens zeigen.
Was das Personal betrifft, sind keine Ausfälle zu beklagen, so dass Hock
dieselbe Formation wie gegen Siegen ins Rennen schicken kann.
Der Gegner
Souveräner war kaum ein Meister der Regionalliga. 1999/2000 gewann
der SSV Reutlingen unter Trainer Armin Veh sagenhafte 28 von 34
Saisonspielen, verabschiedete sich damit in die 2. Liga. Immerhin gelang
es unserem Team damals, im Heimspiel einen Zähler gegen die
Württemberger einzufahren. Beim SSV heute noch bzw. wieder dabei: Keeper
Marco Langner, Linksverteidiger Sasa Janic und Stürmer Mikheil Sajaia.
Ein Zähler sprang auch beim 0:0 im Hinspiel dieser Saison an der
Kreuzeiche heraus, unserem letzten Spiel unter Djuradj Vasic. Als
Aufsteiger schippert der SSV Reutlingen derzeit in ruhigen Fahrwassern
dem Hafen Klassenerhalt entgegen, allerdings mit mäßigem Tempo und sechs
Punkten aus sieben Spielen im Jahr 2007. Ein Grund dafür: Die
Sturmflaute. Nur Schlusslicht Kaiserslautern traf seltener als
Reutlingen, deren bester Torschütze Christian Haas auf erst sechs
Einschüsse kommt. Um dies zu beheben, wurde Sajaia in der Winterpause
aus Reutlingen zurückgeholt, er bestritt aber erst zwei Spiele für den
SSV. Ein Garant für die sichere Abwehr ist der Ex-Wehener Patrick
Kirsch, der vor der Saison vom Oberligisten Bad Kreuznach ins Ländle
wechselte. Wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist Manuel
Waidmann. Doch kann Trainer Peter Starzmann im Mittelfeld mit Ünal
Demirkiran (Ulm), Oliver Otto (u.a. VfB Stuttgart, Waldhof Mannheim) und
Jochen Weigl (Fürth) reichlich Erfahrung aufbieten. Und auch ein
weltmeisterlicher Name findet sich im SSV-Kader: Yannic Buchwald, Sohn
des Ex-VfB-Profi Guido Buchwald, wurde bislang aber nur in der II.
Mannschaft eingesetzt. |
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Der SV Wehen steigt an diesem Wochenende bereits in die 2.
Liga auf, wenn:
1. der VfR Aalen am
Freitagabend gegen Ingolstadt nicht gewinnt UND
2. wir am Samstag gegen
Reutlingen gewinnen UND 3.
die Stuttgarter Kickers am Sonntag gegen Pirmasens nicht
gewinnen. Unabhängig von den Ergebnissen der
Konkurrenz reichen in jedem Fall zwei Siege in den noch
verbleibenden sieben Spielen. Das sollte gerade noch machbar
sein! :-) |
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Zehn Tore hinter Gittern
"Viel Spaß in der 2. Liga!" So wurde unser Team nach dem gemeinsamen
Abendessen verabschiedet. Vorangegangen war ein Freundschaftsspiel der
besonderen Art: Gegner unserer Regionalliga-Mannschaft war eine Auswahl
der JVA Wiesbaden, gespielt wurde auf dem Kunstrasenplatz der
JVA-Anlage. Nach zwei Mal 30 Minuten lautete der Endstand 7:3 für unser
Team (beide Teams spielten mit je zehn Mann), wobei besonders die
Treffer der JVA-Kicker vom Publikum bejubelt wurden.

Für die JVA-Mannschaft gab es einen Ball und Trikots als Geschenk.
Unsere Mannschaft erhielt ein Motorrad aus Holz, das in der
JVA-Schreinerei angefertigt wurde, auf dem Kapitän Sascha Amstätter
gleich mal Probe saß (Bild: wiesbaden.eins.de). Ach ja das noch:
Entgegen anders lautender Spekulationen durften unsere Spieler und
Betreuer ausnahmslos das JVA-Gelände hinterher auch wieder verlassen!
Weiteres auch unter
wiesbaden.eins.de. AUFSTELLUNG
SV Wehen, 1. Halbzeit: Stahl – Krause, Kopilas, Reuter – Fuchs,
Alushi, Yilmaz, Damm – Rahmanovic, Stroh-Engel. SV Wehen, 2.
Halbzeit: Stahl – Nakas, Hollmann, Glibo – König, Willmann,
Amstätter, Fiorentino – Cenci, Popovic. Tore: 0:1 Stroh-Engel,
0:2 Stroh-Engel, 0:3 Kopilas, 1:3 JVA-Nr. 9 (FE), 1:4 Glibo, 1:5
Willmann, 2:5 JVA-Nr. 15, 2:6 Popovic, 2:7 Glibo, 3:7 JVA-Nr. 8.
Schiedsrichter: Foltyn (Kastel). |
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Matchball rückt in greifbare Nähe!
Hock: "Haben bewiesen, dass wir zurecht da oben stehen"
Gewisse Konstellationen lassen sich oft gut mit Beispielen aus dem
täglichen Leben veranschaulichen. Nach unserem 3:1 (1:0)-Auswärtserfolg
bei den Sportfreunden Siegen hat sich unser Vorsprung auf die
Nichtaufstiegsränge – unabhängig vom Ausgang der Samstagsspiele - auf 17
Zähler bei noch sieben Spielen vergrößert. Somit rückt der erste
Matchball, um den Aufstieg rechnerisch perfekt zu machen, in immer
greifbarere Nähe! Die Hochzeit ist vollzogen, die Haustür offen, nun
muss die Braut nur noch über die Schwelle getragen werden. Im Idealfall
ist nun nämlich schon am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen
Reutlingen der Aufstieg in trockenen Tüchern – freilich sind hierzu
entsprechende Ergebnisse der Konkurrenz nötig. Aus eigener Kraft ist es
am kommenden Samstag nicht zu bewerkstelligen. Noch nicht!
Doch nach dem gestrigen Spiel dürfte auch der allerletzte Zweifel
verflogen sein. Denn was unser Team in Siegen gezeigt hat, war für
Trainer Christian Hock der Beweis dafür, "dass wir zurecht da oben
stehen. Wir haben heute all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen
hatten und fahren mit breiter Brust zurück nach Hause."
Es fällt schwer, aus der geschlossen starken Mannschaftsleistung noch
einzelne Akteure herauszuheben. Keeper Adnan Masic, von seinem
ehemaligen Anhang nahezu permanent mit Schmährufen bedacht, behielt die
Nerven – lediglich der Elfmeter zum 3:1-Ehrentreffer verhinderte einen
für ihn perfekten Abend. A propos Elfmeter: Wie Hajrudin Catic zum 2:0
verwandelte, erinnerte an einen der coolsten Schützten der
Bundesliga-Geschichte, Bremens Wynton Rufer. Der Ball war kaum
geschossen, eher geschoben, aber eben in die richtige Ecke! Dennoch ließ
er beim nächsten Strafstoß seinem Kollegen Veselin Popovic den Vortritt,
der ebenfalls sicher verwandelte. An beiden Strafstößen gab es nichts
auszusetzen: Beim ersten Mal hatte Nassim Banouas Torge Hollmann zu Fall
gebracht, beim zweiten Mal wusste sich Cem Islamglu gegen Popovic nicht
anders zu helfen. Hollmann war diesmal im linken Mittelfeld zum Einsatz
gekommen, von wo aus er das Angriffsspiel immer wieder ankurbelte. Doch
wie gesagt, an diesem Abend hatte sich jeder einzelne eine gute Note
verdient.
Bedient war indes Siegens Trainer Ralf Loose. "Viele Unzulänglichkeiten"
hatte er gesehen und hätte sich am liebsten bereits bei der
Pressekonferenz ein Bier genehmigt, doch war ihm dies zu warm –
"Offenbar steht das hier nur zur Zierde rum". Letztlich hatte seine
Mannschaft gegen einen "kompakten Gegner" keine Mittel gefunden, die
einzige Sturmspitze Christian Okpala war von unserer Abwehr völlig aus
dem Spiel genommen. Entsprechend euphorisch gab Marko Kopilas nach dem
Abpfiff im Kreise der Mannschaft erneut den Vortänzer, ehe es
geschlossen zum Gästeblock ging, um sich von den mitgereisten Fans zu
verabschieden. Die nächste Riesenparty lässt nicht mehr lange auf sich
warten. Wann und wo ist zwar noch offen, aber sie wird kommen! |
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Ereignisreicher Freitag, der 13. steht bevor:
SV Wehen gastiert bei SF Siegen
Nur noch acht Spieltage sind es, die unser Regionalliga-Team in
dieser Saison zu bewältigen hat. In einem 400-Meter-Lauf entspräche
diese Phase dem Einbiegen auf die Zielgerade. Mit 16 Zählern Vorsprung
auf die Nicht-Aufstiegsränge ausgestattet ist nun die Partie am
Freitagabend ab 19.30 Uhr schon so etwas wie Schlüsselspiel. Denn
bereits ein Unentschieden bei den Sportfreunden aus Siegen, die derzeit
auf Platz Vier liegend erster Verfolger sind, wäre ein großer Schritt in
die richtige Richtung und würde den Gegner auf Distanz halten. Zudem
treffen am Freitag der SSV Reutlingen und die Stuttgarter Kickers, beide
ebenfalls noch mit Restchancen, im direkten Duell aufeinander. Doch über
die tabellarische Situation nach dem Abpfiff am Freitagabend zu
philosophieren, dafür ist genug Zeit. Voraussetzung natürlich, dass in
Siegen gepunktet wird! Zugegeben, ein gutes Pflaster ist das Siegener
Leimbachstadion nicht. Fünf Mal waren wir dort in den vergangenen Jahren
zu Gast, ohne einen Dreier gelandet zu haben. Zudem präsentieren sich
die Siegener jüngst sehr unberechenbar. Gegen stark ersatzgeschwächte
Pirmasenser reichte es daheim nur zu einem 1:1, um dann eine Woche
später ein 3:0 bei den Stuttgarter Kickers zu landen. Nachdem Abgang von
Senkrechtstarter Marcel Heller zu Eintracht Frankfurt hat Gaetan Krebs,
obwohl Außenbahnspieler, die Spielmacherrolle übernommen. Er traf
bereits zehn Mal und hat sich, da vom französischen Zweitligisten Racing
Strasbourg nur ausgeliehen, damit in die Notizblöcke so mancher
Profi-Vereine gespielt. Noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist
Stürmer Christian Okpala, Vorjahres-Torschützenkönig beim FC Augsburg
und im Winter vom Stuttgarter Degerloch ins Siegerland gewechselt; er
traf erst ein Mal und das vom Elfmeterpunkt aus. Darüber hinaus wurden
während der Winterpause mehrere Neuverpflichtungen schon im Hinblick auf
die kommende Saison und die Qualifikation zur eingleisigen Dritten Liga
getätigt. Enrico Gaede (von Hansa Rostock) und Tobias Nickenig (Köln II)
sicherten sich prompt einen Stammplatz. Der Doping-Fall um Mark Lerandy
(SC Pfullendorf) wird den Siegenern keine nachträglichen Punkte
bescheren: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den
Einspruch der Sportfreunde Siegen zurückgewiesen; auf Berufung wurde
akzeptiert. Auf unserer Seite besteht keine Notwendigkeit zu
Umstellungen. Mit Ausnahme von Sascha Amstätter (Trainingsrückstand)
sind alle Akteure einsatzfähig, die auch am vergangenen Wochenende zum
Einsatz kamen. Ob Niko Nakas, der am vergangenen Wochenende wegen einer
Erkältung nur auf der Bank saß, wieder hineinkommt, ob der Ex-Siegener
Martin Willmann oder Veselin Popovic im Sturm beginnen, dürfte sich
kurzfristig entscheiden. Eine besondere Partie wird es auch für unseren
Keeper Adnan Masic werden, der zuvor zwei Jahre das Tor der Siegener
hütete. In den sechs Partien des Jahres 2007 musste er erst zwei Mal
hinter sich greifen – ohne Frage auch ein Verdienst unserer bärenstarken
Abwehr! – und will auch an alter Wirkungsstätte sein Teil beitragen, um
nach dem Abpfiff zufrieden sein zu können. |
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A-Junioren mit Achtungserfolg:
Sieg über Ruandas U18-Nationalteam
Einen besonderen Rahmen hatte die Partie ohne Frage, fast schon mit
einem Länderspiel vergleichbar! So wurden vor dem Anpfiff neben dem
offiziellen Zeremoniell mit Begrüßungsreden die Nationalhymnen gespielt,
als unsere A-Junioren in Katzenelnbogen zum Testspiel gegen die
U18-Nationalmannschaft von Ruanda antraten. Auf Initiative des DFB kam
diese Partie zustande: Die Afrikaner hielten ein zweiwöchiges
Trainingslager in Katzenelnbogen ab und waren neben einem Match gegen
die A-Junioren von Zweitligist TuS Koblenz auf der Suche nach einem
weiteren Testspielgegner. Dieses Anliegen war an Kosta Runjaic
herangetragen worden, der prompt zusagte. "Eine solche Gelegenheit
bekommt man nicht so oft. Es war eine großartige Erfahrung für die
Jungs, solche Spiele bringen uns weiter." Mit 2:1 (1:1) behielt unser
Team dabei die Oberhand, es trafen Dennis Lischer per Foulelfmeter und
Philipp Hertel. "Ein etwas glücklicher Sieg", fand Runjaic, der jedoch
das Erlebnis höher als das Ergebnis einschätzte. |
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SV Wehen gewinnt Drumbo-Pokal
2002 war es, dass unser Verein letztmalig den "Drumbo-Pokal" der
Dresdner Bank gewann. Seit 1978 zahlt die Dresdner Bank für jeden
Treffer, den die Bundesliga-, Zweitliga- und Regionalliga-Vereine aus
dem Rhein-Main-Gebiet erzielen, Torprämien an die Schlappekicker-Aktion
der Frankfurter Rundschau zu Gunsten alter, hilfsbedürftiger oder in Not
geratener Sportler. Hier übergibt Erich Reiter, Leiter der Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit der Dresdner Bank (links) den Pokal an Sascha
Amstätter (Mitte) und Vize-Präsident Rainer Wehner (rechts) dafür, dass
unser Team von den Vereinen der Region die meisten Treffer in der
Hinrunde erzielte. (Foto:
www.vollformat.de) |
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Nach zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur?
Schwere Aufgabe gegen 1. FC Saarbrücken wartet!
Die Lage
Klar, man soll Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, aber den Pokal
dazugezählt, hat unser Team nun zum zweiten Mal in der laufenden Saison
zwei Niederlagen hintereinander kassiert. In der Hinrunde reagierte die
Mannschaft darauf mit einem erlösenden 2:1-Auswärtssieg in Darmstadt.
Die Aufgabe, die uns nun am Samstag, 14.30 Uhr, erwartet, hat es
definitiv in sich: Mit dem 1. FC Saarbrücken kommt eine Mannschaft, die
"alles dafür tun wird, um aus ihrer bedrohlichen Lage herauszukommen",
rechnet Manager Bruno Hübner mit einem verbissen kämpfenden Gegner, der
unserer Elf alles abverlangen wird. Ein Sieg, egal wie, könnte erneut
einer Erlösung gleichkommen.
Michael Jackson lässt grüßen
"Ein klassischer Bruch. Dajan hat aus gleich drei Löchern geblutet",
schildert Physiotherapeut Thomas Schwarz den Nasenbeinbruch von Dajan
Simac am Mittwochabend im Pokalspiel in Klein-Karben. "Aber er hat sich
auf dem Weg in die Kabine die Nase schon wieder zurechtgerückt." Was bei
Michael Jackson (nicht erst seit dem Eminem-Clip zu "Just lost it")
schon keine Besonderheit mehr zu sein scheint – bei Simac bedeutet es
wohl eine Pause, da ein Einsatz mit zu großem Risiko verbunden wäre. Als
Ersatz stünde Kristjan Glibo bereit, der seinerzeit durch Simacs
Schulterverletzung in die Stammelf rutschte und seinen Platz erst durch
eine Gelbsperre wieder an Simac verlor.
Darüber hinaus betonte Trainer Christian Hock, dass sich von den
Spielern aus der zweiten Reihe niemand aufgedrängt hat. Es ist also bis
auf Simacs Position in der Abwehr mit derselben Startformation zu
rechnen wie in Pfullendorf. Doch Aufstellung und Einstellung sind zwei
Paar Schuhe!
Der Gegner
"Hervorragende Einzelspieler", weiß Hock. Dennoch steckt der 1. FC
Saarbrücken dort, wo ihn zu Saisonbeginn keiner vermutet hätte, nämlich
im Kampf um den Klassenerhalt bei derzeit drei Punkten Vorsprung vor dem
ersten Abstiegsplatz. Besonders die Auswärtsbilanz ist mager: Seit dem
ersten Spieltag (3:0 in Ingolstadt) warten die Saarländer auf den
zweiten Auswärtssieg, sieben Punkte in 12 Spielen sind eine magere
Bilanz. Eine kleine Blamage war das 0:1 in Pirmasens vor drei Wochen.
Zudem verlor der FCS seinen Spielmacher Mustapha Hadji (35),
WM-Teilnehmer mit Marokko 1998 und einst Afrikas "Fußballer des Jahres",
der wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah und am Samstag
noch gesperrt ist. "Das ist eine Schwächung. Hadji ist einer, der die
Mannschaft führen und Spieler mitreißen kann", so Torsten Reuter, der in
der Hinrunde noch für die Saarländer spielte. Doch auch ohne Hadji hat
der FCS genügend Akteure, die ein Spiel alleine entscheiden können,
allen voran die beiden Stürmer Mahir Saglik (13 Saisontore) und Jonathan
Jäger (12 Saisontore). "Einer wie Jäger hat in der Regionalliga nichts
verloren", hat Hock vor dem Franzosen großen Respekt.
SV Wehen-Fanclub aus Niedersachsen zu Besuch
Es ist schon Tradition geworden: Ein Mal pro Jahr bekommt der SV
Wehen Besuch von Fußball-Lehrer Uwe Hyzyk und seinen Jugendspielern.
Einst in Südhessen ansässig, betreibt er nun im niedersächsischen Bad
Sachsa eine Fußballschule zur Ausbildung von jungen Talenten (www.fussball-creativ.de).
Inzwischen haben er und seine Spieler sogar einen SV Wehen-Fanclub
gegründet! Am Samstag haben die Jungs nun Gelegenheit, die Spieler
kennenzulernen, beim Einlaufen aufs Spielfeld zu begleiten und 90
Minuten lang die Daumen zu drücken. |
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Auch im Hessenpokal winkt das Halbfinale!
SV Wehen spielt am Mittwochabend, 19.30 Uhr, beim KSV Klein-Karben
Nun also wieder Hessenpokal! In drei Wettbewerben vertreten zu sein,
ist für unser Team eine neue Erfahrung und bisweilen etwas verwirrend.
Von der Belastung ganz zu schweigen! Doch ist unser Kader groß genug, um
entsprechend reagieren zu können. Ähnlich wie eine Woche zuvor im
Kreispokal gegen Wörsdorf will Trainer Christian Hock eine gemischte
Mannschaft ins Rennen schicken und die Leistungsträger für das Heimspiel
gegen Saarbrücken am Samstag schonen. Verletzungsprobleme gibt es keine;
Sascha Amstätter trainiert zwar wieder, doch laut Hock ist an einen
Einsatz noch nicht zu denken. Anstoß am Günter-Reutzel-Sportfeld in
Klein-Karben am Mittwochabend ist um 19.30 Uhr. Der Sieger muss im
Halbfinale beim Oberligisten Buchonia Flieden antreten. Der
Gegner:
Aktuell spielt der KSV Klein-Karben seine 10. Oberliga-Saison. Ein
Aufeinandertreffen mit dem SV Wehen gab es in der Liga noch nicht.
Lediglich eine Begegnung im Hessenpokal-Halbfinale 2001 steht zu Buche,
die unser Team damals mit 5:0 gewann (Tore: Bunzenthal 2, Sauer 2,
Izuagha). 2000 war der KSV zwar Meister der Oberliga, doch fiel dies mit
der Umstellung von vier auf zwei Regionalligen zusammen, so dass die
Oberliga-Meister kein direktes Aufstiegsrecht hatten. Die laufende
Saison kann als überaus erfolgreich bezeichnet werden! Mit einem jungen
Kader ohne große Namen belegt der KSV derzeit den fünften Tabellenplatz.
Besonders Stürmer Andreas Baufeldt (23) hat in den vergangenen Wochen
für Schlagzeilen gesorgt: Mit 21 Einschüssen in 23 Spielen führt er die
Oberliga-Torschützenliste an und sich damit in die Notizbücher so
mancher höherklassiger Vereine gespielt. Zumindest in unserer Region
bekannt ist Linksverteidiger Sebastian Gajda (22), der vor drei Jahren
vom damaligen Bezirksoberligisten SV Wiesbaden zu Mainz 05 wechselte,
dort aber im Regionalliga-Team nicht zum Zuge kam und nun schon seine
zweite Oberliga-Spielzeit als Stammkraft bestreitet. Trainer des KSV
ist Alexander Conrad (40), aktuell in seiner zweiten Saison. Für
Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund bestritt er insgesamt 24
Bundesliga-Spiele, dazu 38 Zweitliga-Spiele (1 Tor) für Hessen Kassel,
Rot-Weiß Erfurt und den FSV Frankfurt. Beim FSV spielte er übrigens noch
mit Sascha Amstätter zusammen! Aber das war zu einer Zeit, als "Amsti"
sein Haupthaar noch lang und offen trug, also ziemlich lang her schon
(95-97). Nach dieser Saison verlässt Conrad den KSV, sein Nachfolger
wird Co-Trainer Ali Cakici (39) –ein alter Bekannter: 97/98 kickte er im
Dress des SV Wehen. Die Anfahrt:
Über die A 661 (Egelsbach – Oberursel) am Preungesheimer Dreieck im
Nordwesten von Frankfurt über die B 3 Richtung Bad Vilbel, durch den Ort
durch in Kloppenheim nach Karben abbiegen. |
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Wieder einmal "Hauen und Stechen" um die Plätze auf der Bank
Glückt erster Sieg beim SC Pfullendorf seit 1998?
Blickt man auf die Bilanz der beiden Teams, die sich am Samstag ab
14.30 Uhr in der Pfullendorfer ALNO-Arena gegenüberstehen, so steht ein
echtes Spitzenspiel bevor! Sowohl die Pfullendorfer als auch unser Team
holten in den vier Spielen des Jahres 2007 bereits acht Punkte! Damit
befreiten sich die Südbadener zunächst von den Abstiegsplätzen – wäre da
nicht der Fall Mark Lerandy, aufgrund dessen positiver Dopingprobe
eventuell noch zwei Zähler (aus den Spielen gegen Siegen und in
Reutlingen) aberkannt werden könnten. Lerandy selbst erhielt eine Sperre
von sechs Partien und fällt somit aus. Ein Ausfall droht auch Kapitän
Marco Konrad, der in einem Testspiel unter der Woche eine Handverletzung
(Verdacht auf Bruch) erlitt.
5:1 Tore – so lautet unsere bisherige Bilanz 2007. Zudem sind unsere
erst acht Gegentore auf fremdem Platz aktueller Liga-Bestwert! Der
Vorsprung auf die Nichtaufstiegsränge ist weiter angewachsen, was will
man mehr? Für Matias Cenci kam der Spielausfall am vergangenen
Wochenende gerade richtig, er konnte seine Platzwunde am Knie ausheilen
lassen und gehörte (neben Nakas, Kopilas, Schwarz und Catic) zu den
Akteure, die vor dem Pokalspiel in Wörsdorf nur ein leichtes
Aufwärmprogramm bestritten, aber nicht im Aufgebot standen. Auf der Bank
indes saßen mit Torsten Reuter, Veselin Popovic und Martin Willmann drei
weitere ziemlich sichere Kandidaten für die Startelf am Samstag. Für
viele der weiteren Akteure bedeutete das Mittwochsspiel indes die
Gelegenheit, sich für einen Platz im 18er-Aufgebot zu empfehlen – was
angesichts des starken Kaders weiterhin einer Auszeichnung gleichkommt.
Diesmal kommt jedoch ein völlig neuer Aspekt hinzu, wenn sich das Team
auf die Reise nach Pfullendorf begibt – vor dem Hintergrund, dass die
vergangenen vier Auswärtsspiele in Pfullendorf insgesamt nur drei Punkte
und keinen Sieg erbrachten: Unser Ex-Trainer Djuradj Vasic ist nie
wirklich gern nach Pfullendorf gefahren. Auch mit Schweinfurt, so
betonte er mehrfach, habe er dort nie gewonnen. So gesehen spräche
nichts dagegen, erstmals seit 1998 mal wieder mit einem Dreier aus dem
Süden heimzukehren. Doch dies muss hart erarbeitet werden! "Wenn wir
dort nur 80 Prozent unserer Leistungsfähigkeit abrufen, wird das nicht
reichen", lässt sich Hock nicht vom Tabellenplatz der Gastgeber blenden. |
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Sascha Amstätter wieder ins Lauftraining eingestiegen
Zwangspause für Christopher Hübner und Marco Calamita
"In kurzen Hosen, das ist ja ganz was Neues!" So begrüßte Manager
Bruno Hübner unseren Kapitän Sascha Amstätter vor dem Pokalspiel in
Wörsdorf. Zum Wochenbeginn hatte "Amsti", der seit dem Heimspiel gegen
Elversberg (Ende November) wegen seiner Fuß-Verletzung passen musste,
wieder leichte Lauftrainingseinheiten ohne Probleme absolvieren können.
Sein Comeback im Regionalliga-Team nimmt allmählich Formen an!
Weniger Glück hat indes Christopher Hübner, der im Landesliga-Spiel
gegen den VfB Unterliederbach (6:0) am vergangenen Sonntag kurz vor der
Pause verletzungsbedingt vom Feld musste. Die Diagnose: Ein Stück
Knorpel am Knie ist in Mitleidenschaft gezogen, so dass zu befürchten
steht, dass die Saison für ihn bereits beendet ist. Kommende Woche wird
er in Straubing von Professor Strobel am Knie operiert.
Bei Marco Calamita wird die Pause nicht so lange dauern. Auch er schied
gegen Unterliederbach verletzungsbedingt aus. Nun leichte Entwarnung:
Die genaue Untersuchung ergab eine Knochenabsplitterung am Zeh, aufgrund
derer Calamita zwei Wochen ausfallen wird. |
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Diehls Plädoyer für die Arena
Oberbürgermeister will in Wiesbaden endlich Profifußball sehen
Die Arbeit kann beginnen. Nachdem die Lenkungsgruppe um den
Wiesbadener Oberbürgermeister Hildebrand Diehl dem Magistrat die
Empfehlung gegen hat, im Stadion an der Berliner eine reine
Fußball-Arena zu errichten, können bald die Bagger rollen.
Selten hält Wiesbadens Oberbürgermeister Hildebrand Diehl so
leidenschaftliche Plädoyers wie in der Stadionfrage. Auch bei der
Vorstellung der Ergebnisse des Lenkungsausschusses beschwor der
scheidende OB die Anwesenden förmlich, die Chancen zu sehen, die
Profifußball in Wiesbaden bieten. "Es ist schlimm, wenn eine Stadt in
der Größenordnung von Wiesbaden keinen Profifußball vorweisen kann.
Jetzt haben wir die Chance, das zu bekommen, von dem wir seit 50 Jahren
allenfalls reden", bat Diehl die anwesenden Ausschussmitglieder und
Vertreter der betroffenen Sportvereine und Verbände eindringlich. Und an
die Adresse von SV Wiesbaden und Kreisfußballauschuss gerichtet: "Ich
weiß, es wird drei Jahre eng werden, aber das werden wir gemeinsam schon
hinkriegen."
Nun ist nur noch die parlamentarische Hürde zu nehmen, dann kann die
neue zirka 14000 Zuschauer fassende Fußball-Arena an der Berliner Straße
errichtet werden. Die Zustimmung ist allerdings so gut wie sicher,
nachdem der Magistrat die vom Planungsbüro Speer und Partner
vorgestellten Pläne abnickte. Dass es dabei zum auch vom SV Wehen
bevorzugten Bau neben dem derzeitigen Hauptfeld auf der Werferwiese und
dem Nebenplatz drei kommt, ist vor allem dem Lärmgutachten geschuldet.
"Im Stadion hätten wir die Lärmproblematik nur dann in den Griff
bekommen, wenn an den beiden Stirnseiten Wände errichtet worden wären",
beschreibt Wehens Vize-Präsident Rainer Wehner das Problem. Die Folge
wäre gewesen, dass die Rundbahn nicht mehr hätte genutzt werden können
und damit das erklärte Ziel, den Leichtathleten an der Berliner Straße
eine dauerhafte Heimat zu geben, nicht realisiert worden wäre.
Die Arena mit überdachten Tribünen auf allen vier Seiten ist die einzige
Möglichkeit, den Schall wirksam einzudämmen. Allerdings reicht es nicht
aus, die Stahlrohrtribünen nur zu überdachen. Auch die Rückseiten müssen
verkleidet werden, mutmaßlich mit Blechen, um möglichst wenig Lärm nach
draußen zu lassen. Für die Variante spricht auch, dass sie weiter weg
von Wohnbebauung liegt. Doch auch die Arena-Lösung birgt Probleme. So
lässt das Bodengutachten Probleme beim Planieren des Geländes vermuten.
Es kann sein, dass ein Teil des Erdreichs nicht als Untergrund zu
gebrauchen ist, und ersetzt werden muss. "Keine unlösbare Aufgabe",
meint Wehner und ist sich sicher, dass zügig mit dem Bau begonnen werden
kann. Mit weniger Optimismus, dafür aber mit einer gehörigen Portion
Sorge sieht die Zweite Vorsitzende des SV Wiesbaden, Eva Reichardt, dass
den Vereinen an der Berliner Straße durch den Arenabau und die
Verlagerung des Werferplatzes eineinhalb Fußballplätze verloren gehen.
Mit allen negativen Konsequenzen für den Trainings- und Spielbetrieb.
Allerdings machte Diehl klar, dass nachdem es in drei Jahren keine zwei
Rasenplätze mehr an der Berliner Streße geben wird, er sich den
bestehenden von der Laufbahn umrandeten Rasen später gut als Kunstrasen
vorstellen kann. Damit es dann nicht mehr ganz so eng auf dem
Stadion-Areal zugeht. (Quelle: Wiesbadener Kurier) |
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Überraschung im Hessenpokal:
FSV Frankfurt unterliegt Buchonia Flieden!
Zugegeben, im Halbfinale um den diesjährigen Hessenpokal steht unser
Regionalliga-Team noch nicht – hierfür muss am Mittwoch, den 4. April
erst noch ein Auswärtssieg in Klein-Karben her. Der potentielle
Halbfinal-Gegner wurde jedoch bereits gestern ermittelt. Hier gelang
Oberligist Buchonia Flieden eine Überraschung: Kapitän Sascha Gies und
Co. siegten beim FSV Frankfurt mit 1:0 und wären somit unser Gegner in
der Vorschlussrunde. Es war dies die erste Saison-Niederlage, die der
FSV kassieren musste. Jedoch steht er schon seit Wochen als Aufsteiger
fest, da keiner der Mitkonkurrenten eine Regionalliga-Lizenz beantragt
hatte. "Da ist schon ein wenig die Luft raus", gestand Sead Mehic, der
gestern Abend ebenso wie der zweite Ex-Wehener in Reihen des FSV, Thomas
Brendel, im Abschluss glücklos blieb. |
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TSG Wörsdorf mit spektakulärer Neuverpflichtung:
"Spezi" Kaymak im morgigen Pokalspiel gegen uns spielberechtigt
Nach der unfreiwilligen Pause, die unser Regionalliga-Team am
vergangenen Wochenende infolge des Ausfalls des Auswärtsspiels in
Pfullendorf einlegen musste, erwarten uns nun zwei "englische Wochen".
Den Anfang macht das Kreispokal-Viertelfinale bei der TSG Wörsdorf am
morgigen Mittwochabend (18 Uhr). Hier wird es ein Wiedersehen mit einem
alten Bekannten geben: Die TSG verpflichtete kurzfristig Burhanettin
"Spezi" Kaymak! Der Verteidiger trug von 2001-04 das SV Wehen-Trikot und
kickte in der Vorsaison noch für den 1. FC Eschborn. Da er seitdem
vertragslos war, ist er bereits spielberechtigt! Ob er trotz fehlender
Wettkampfpraxis und einer Erkältung schon zum Einsatz kommt, bleibt
abzuwarten. Ein weiterer Ex-Wehener im Kader der TSG ist derzeit im
Aufwind: Stürmer Marco Vorschneider, der uns zu Saisonbeginn verlassen
hatte, erzielte im jüngsten Auswärtsspiel in Vellmar den Treffer zum
1:1-Endstand.
"Ein Spiel, in dem sich die Mannschaft beweisen kann", erwartet
TSG-Coach Nico de Rinaldis Einsatz bis ans Limit. Christian Hock: "Wir
wollen auf jeden Fall gewinnen. Das ist ein echter Test für die letzten
Aufgaben". Dabei sollen Sandro Schwarz und Hajrudin Catic geschont
werden. Der Sieger der Partie gastiert im Halbfinale beim Landesligisten
SG Walluf. |
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Hessenpokal-Viertelfinalspiel in Klein-Karben verlegt
Neuer Termin: Mittwoch, 4. April, 19.30 Uhr
Wie Hessens Verbandsfußballwart Armin Keller mitteilte, ist unser
Viertelfinalspiel im Hessenpokal beim Oberligisten KSV Klein-Karben
verlegt worden. Ursprünglich war die Begegnung für den 3. April
vorgesehen, doch einigten sich beide Vereine auf eine Verschiebung, da
sich an diesem Abend in der Champions-League Bayern München und der AC
Mailand gegenüberstehen. Neuer Termin ist Mittwoch, der 4. April, Anstoß
19.30 Uhr. |
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Pfullendorf-Spiel abgesagt!
Neuer Termin: Samstag, 31. März, 14.30
Da war bislang alles gut gegangen, nun erst, Ende März, ist der erste
Spielausfall zu vermelden. Der späte unerwartete Wintereinbruch in
Süddeutschland sorgte für unbespielbare Plätze. So auch in Pfullendorf,
wo unser Team am Freitagabend hätte antreten sollen; die Partie wurde
Donnerstag Vormittag abgesagt. Praktisch, dass die Liga am kommenden
Wochenende ohnehin spielfrei gewesen wäre! Die Partie soll am Samstag,
den 31. März (14.30 Uhr), nachgeholt werden. Was für uns nicht unbedingt
ein Nachteil ist, da hinter Matias Cenci ein Fragezeichen stand und er
nun Gelegenheit hat, seine Platzwunde am Knie ausheilen zu lassen. |
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Dankeschön an Wero-Medical
Schon seit Jahren unterstützt
Wero-Medical,
Fachberater für Erste Hilfe, Arbeitsschutz und Rettungsmedizin, den SV
Wehen. In der Halbzeitpause des Hessenderby gegen Darmstadt 98
überreichte Prokurist Edgar Jung (Mitte) einen Scheck über 3.500 Euro zu
Gunsten der Wehener Jugendabteilung an Vizepräsident Rainer Wehner
(rechts) und Marketing-Manager Sascha Paschukos (links). |
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"Liliencarrée" in Wiesbaden öffnet seine Pforten
Regionalliga-Team am Samstag, 24. März, ab 13.30 Uhr vor Ort
Aus dem Wiesbadener Hauptbahnhof raus und nach rechts – das wird in
der kommenden Saison der Weg sein, den die anreisenden Fußballfans
nehmen müssen, um den SV Wehen spielen zu sehen. Auf der anderen Seite
des Hauptbahnhofs entstand in den vergangenen Monaten das
Einkaufszentrum "Liliencarrée", zu dessen Einweihung die Wehener
Regionalliga-Fußballer am Samstag, den 24. März ab 13.30 Uhr vor Ort
sein werden, um Autogramme zu gegen und Fragen der Fans, auch zum
hoffentlich erfolgreichen Auswärtsspiel in Pfullendorf vom Abend zuvor,
zu beantworten. |
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Anmeldungen zum Sommercamp werden ab 10. April entgegengenommen
Nach dem großen Erfolg und der großen Nachfrage in den vergangenen
Jahren veranstaltet der SV Wehen auch in diesem Jahr in den ersten
beiden Sommerferienwochen (ab 9. Juli) wieder zwei einwöchige
Sommercamps für Jugendfußballer. Der Anmeldemodus sieht wie folgt aus:
Per telefonischer Anmeldung ab dem 10. April unter 06128 - 74099-160
haben Sie die Möglichkeit, ein Anmeldeformular zu beantragen, welches
Ihnen per Post zugesandt wird. Wir bitten um Verständnis dafür, dass
vorherige Teilnahmewünsche leider nicht berücksichtigt werden können. |
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Talenttage des SV Wehen
Auch in diesem Jahr haben Jugendspieler wieder die Möglichkeit, sich
in den Osterferien im Rahmen der "Talenttage" für Mannschaften des SV
Wehen zu empfehlen. Die Veranstaltungen werden u.a. von Ralf Peuckmann,
Kosta Runjaic und Andreas Spier betreut sowie von Steffen Vogler, der
die Torhüter sichtet. Die Termine:
Jahrgang 97: Montag, 02.04.07, 14.45, Silberbachhalle
Jahrgang 96: Montag, 02.04.07, 16.00, Silberbachhalle Jahrgang
95: Mittwoch, 04.04.07, 16.45, Halberg Jahrgang 94:
Dienstag, 03.04.07, 16.45, Halberg Jahrgang 93: Dienstag,
03.04.07, 15.15, Halberg Jahrgang 92: Donnerstag, 05.04.07.
15.15, Halberg Jahrgang 91: Montag, 02.04.07, 18.00, Halberg
Jahrgänge 89+90: Dienstag, 03.04.07, 18.00, Halberg
Für die Torhüter gelten die folgenden zwei Termine:
Jahrgänge 89, 90 und 91: Mittwoch, 04. April, 10.00 Uhr
(BRITA-Gelände) Jüngere Jahrgänge: Dienstag, 03. April, 16.30
Uhr (BRITA-Gelände)
WICHTIG: Mitzubringen ist ein ausgefülltes
Anmeldeformular (PDF) mit der Genehmigung des aktuellen Vereins, an
diesem Probetraining teilzunehmen. |
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Testspiel gegen TuS Koblenz am Dienstag in Mielen
Es hätte eigentlich schon vor mehreren Wochen stattfinden sollen; nun
wird das Testspiel unseres Regionalliga-Teams gegen Zweitligist TuS
Koblenz am Dienstag, den 20. März ausgetragen. Gespielt wird in Miehlen
(zu erreichen über die B 260 von Wiesbaden Richtung Koblenz, hinter
Holzhausen links abbiegen), Anstoß ist 16.30 Uhr. Wenngleich zu erwarten
ist, dass sowohl Christian Hock als auch TuS-Coach Milan Sasic ihre
Leistungsträger für die bevorstehenden Aufgaben in der Punktspielrunde
schonen werden, ist anzunehmen, dass die Ex-Wehener Bakary Diakité und
Rüdiger Ziehl beim Spiel gegen ihre alten Mannschaft vorbeischauen
werden. |
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Trotz Favoritenrolle: Vorsicht gegen Darmstadt 98 geboten!
Torge Hollmann verlängert bis 2009
Drei Mal kreuzte unser Regionalliga-Team mit den Darmstädter "Lilien"
im Jahr 2006 die Klingen. In zwei Ligaspielen hatte dabei unsere
Mannschaft das bessere Ende für sich, im Hessenpokal triumphierten indes
die Darmstädter nach einem Sieg am Halberg. Nun steht erneut das
Hessenderby auf dem Spielplan, wieder sind die Karten neu gemischt,
wieder ist die Konstellation dabei eine völlig neue.
Der Gegner
Einen großen Umbruch gab es im vergangenen Sommer bei Darmstadt 98.
Viele Stammspieler kehrten dem Verein den Rücken, unter den 14 Abgängen
befanden sich Leistungsträger wie Benjamin Kern (jetzt FC Augsburg), Ivo
Ilicevic (VfL Bochum) und Matias Cenci, der nun für unsere Farben auf
Torejagd geht. Auch das Kapitel Gino Lettieri, der im Sommer Bruno
Labbadia als Trainer abgelöst hatte, war schnell beendet, ebenso wie
sich die Filiale der ehemaligen Bayreuther Spieler, die mit Lettieri
nach Hessen gekommen waren, wieder lichtete. Katastrophal vor allem die
Heimbilanz der Lilien, die schon sechs Partien am heimischen
Böllenfalltor verloren. Unter dem neuen Trainer Gerhard Kleppinger wurde
es zwar kurzfristig besser, doch nun kommt Verletzungspech hinzu: Am
vergangenen Wochenende mussten Mergim Mavraj und Stephan Hanke
kurzfristig wegen eines grippalen Infekts aussetzen. Also müssen die
"Alten" wieder ran, nämlich Zivojin Juskic (37) und Richard Hasa (37).
Zudem kicken zwei Ex-Wehener für die Darmstädter: Im Winter wechselten
Peter Endres vom Betzenberg und Bertrand Bingana vom Halberg ans
Böllenfalltor. Endres könnte zurück ins Team rücken, nachdem seine
Gelb-Rot-Sperre abgelaufen ist.
Im Jahr 2007 sind die "Lilien" noch sieglos, holten erst einen von
neun möglichen Punkten und weisen vier Zähler Rückstand auf das rettende
Ufer auf. Somit droht die Gefahr, in der kommenden Saison, wenn es um
die Qualifikation für die eingleisige Dritte Liga geht, als Oberligist
komplett aus dem Rennen zu sein. Doch so weit ist es noch lange nicht!
Manager Tom Eilers: "Wir haben noch elf Spiele. Da sind noch genug
Punkte zu vergeben, um es aus eigener Kraft zu schaffen. Dazu ist es
aber notwendig, dass auch nach den jüngsten Rückschlägen die Hoffnung
nicht vorzeitig aufgegeben wird." Was schwer ist, nachdem gegen
Reutlingen eine 2:0-Führung vergeben wurde und gegen die Stuttgarter
Kickers nach zwischenzeitlichem 1:0 eine 1:3-Heimniederlage hingenommen
werden musste. Trainer Gerhard Kleppinger: "Wille und Einstellung der
Mannschaft stimmen. Aber punkten kann man nur, wenn man auch clever
genug agiert. Gerade hier müssen wir uns noch steigern, um wieder an die
Leistungen vor der Winterpause anknüpfen zu können."
Anders die Voraussetzungen auf unserer Seite, weshalb dennoch alle
Beteiligten weit davon entfernt sind, übermütig zu werden. "Wir alle,
Mannschaft, Trainer und auch unsere mitgereisten Fans haben erst einmal
kräftig durchgeatmet, als unser 2:0-Auswärtssieg beim FC Ingolstadt am
vergangenen Samstag in trockenen Tüchern war", gibt Manager Bruno Hübner
zu. "Unser Hauptaugenmerk liegt erneut darauf, den Gegner zu so wenigen
Torchancen wie möglich kommen zu lassen", weiß Trainer Christian Hock.
Hübner: "Das macht die Mannschaft schon über die ganze Saison sehr gut."
Verletzungsprobleme mit Ausnahme von Sascha Amstätter gibt es keine, so
dass Hock auf dieselben Akteure, die in Ingolstadt den Sieg einfuhren,
zurückgreifen kann. Darunter mit Cenci und Daniel Damm zwei Akteure, die
auch schon beim Gegner unter Vertrag standen. Indes kann Hübner einen
Erfolg am Verhandlungstisch verzeichnen: Defensiv-Allrounder Torge
Hollmann verlängerte seinen Kontrakt um weitere zwei Jahre! Hollmann ist
heißer Kandidat für eine Rückkehr in die Stammformation, wobei aufgrund
seiner Vielseitigkeit mehrere Positionen in Frage kommen. Die
wahrscheinlichste Lösung scheint, dass er gegen Darmstadt auf die linke
Seite der Vierer-Abwehrkette rutscht. Darüber hinaus hätte auf unserer
Seite niemand etwas dagegen, gegen Darmstadt an der Stelle
weiterzumachen, wo in Ingolstadt aufgehört wurde, nämlich mit dem
Torschießen, nachdem nach zwei torlosen Unentschieden der Knoten
geplatzt ist. |
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Neueröffnung von Karstadt-Sport in Wiesbaden
SV Wehen bei Einweihung vertreten
"Schöner shoppen in der Stadt" – Karstadt macht’s möglich! Am
morgigen Donnerstag, den 15. März, öffnet das neue Sporthaus in der
Neugasse 15-19 in Wiesbaden seine Pforten – lassen auch Sie sich von
starken Marken und Top-Angeboten auf Erfolgskurs bringen! Auch der SV
Wehen ist bei der Einweihung vertreten. So werden Adnan Masic, Niko
Nakas, Dajan Simac, Marko Kopilas und Matias Cenci von 12 – 14 Uhr
zugegen sein, nicht nur, um sich selbst einen Überblick über die
Neuheiten im Bereich Sport- und Outdoor-Mode zu verschaffen, sondern
auch, um mit den Sportfans über die aktuelle Fußball-Regionalliga-Saison
und den angestrebten Aufstieg in die 2. Liga fachzusimpeln. |
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"Die Jungs wissen, was sie können"
Später Auswärtssieg bewirkt Euphorieschub
Das "Jaaaaa!" von Kapitän Sandro Schwarz im Moment des Abpfiffs war
über den ganzen Platz zu hören. Und wie kleine Kinder vollführten unsere
Regionalliga-Kicker einen Freudentanz vor dem Gästeblock, deren ca. 30
Insassen ebenfalls nach den spektakulären Schlussminuten ganz aus dem
Häuschen waren. Den Unterschied hatte Joker Martin Willmann ausgemacht,
den Ingolstadts Trainer Jürgen Preß noch aus ihrer gemeinsamen Zeit bei
Jahn Regensburg bestens kannte: "Unsere Ersatzspieler kommen aus der
Oberliga, Martin hingegen hat Zweitliga-Erfahrung."
Obwohl Trainer Christian Hock nicht von Erleichterung sprechen wollte
- "Die Jungs wissen, was sie können" -, trifft dieser Begriff auf die
Stimmung nach dem Abpfiff zu. "Das war alles von langer Hand geplant",
war auch Sascha Amstätter ob der so spät gefallenen Treffer nicht nervös
geworden. Vielmehr gingen die Gedanken schon um das nächste Heimspiel
gegen Darmstadt 98! Nachdem nun der Kurs "Daheim siegen, auswärts
unentschieden" wieder erreicht wurde, ist nun die Vorgabe für die Partie
am Samstag, den 17. März klar. Jedoch warnt Amstätter: "Das wird eine
ganz enge Sache, da Darmstadt fast schon nach dem letzten Strohhalm im
Kampf um den Klassenerhalt greift."
Doch ist die Ausbeute des Jahres 2007 vorzeigbar: In drei Spielen
ohne Gegentor - eine Bilanz, die gerne noch ein Weilchen anhalten darf!
Und nachdem die Jungs nun auch wieder erlebt haben, wie sich ein
Erfolgserlebnis anfühlt, dürfte niemand ein anderes Ziel haben, als
sofort das nächste folgen zu lassen! (M.S.) |
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SV Wehen am Samstag bei FC Ingolstadt zu Gast
Revanche für einzige Heimspielniederlage angesagt
Wer als Kind gern mit Legosteinen gespielt hat, kennt die
"Problematik": Von einer Farbe sind es zu viele Steine, von einer
anderen zu wenig. Ähnliche Probleme hat derzeit unser Trainer-Gespann
Christian Hock/Steffen Vogler: Zum einen ein Überangebot in der
Defensive, die im Jahr 2007 noch kein Gegentor in Pflichtspielen
kassierte. Nach dem 0:0 gegen Stuttgart besteht keine Veranlassung, die
Viererkette Nakas-Kopilas-Simac-Damm auseinanderzureißen, wenngleich
Torge Hollmann (nach Schulterverletzung) und Kristjan Glibo (Gelbsperre
abgesessen) wieder zurück ins Team drängen. Dagegen ist das Mittelfeld
derzeit Sorgenkind: Es fehlt momentan an zündenden Ideen, besonders auf
den Außenbahnen, wo sich zuletzt König/Catic und Reuter/König
betätigten. Leidtragende sind die Stürmer, denen es an brauchbaren
Zuspielen fehlt. Wer letztlich im Aufgebot stehen wird, entscheidet sich
aber erst nach dem letzen Training. Nun ist am Samstag ab 14.30 der FC
Ingolstadt unser Gegner, die Mannschaft, die uns die bislang einzige
Heimniederlage beibrachte. Zur optimalen Vorbereitung startet der
Mannschaftsbus bereits Freitagvormittag nach Bayern. Der FC hat sich
zwar im Verlauf der Saison vom "Daheim pfui, auswärts hui" befreien
können, doch ist die Heimbilanz mit fünf Niederlagen in zehn Spielen
eher unterdurchschnittlich. In den zwei Saisonspielen 2007 wurde bislang
FK Pirmasens mit 3:1 bezwungen, am vergangenen Wochenende trotzten die
Bayern den Stuttgarter Kickers am Degerloch einen Zähler ab. Mit bereits
32 Zählern befindet sich der FC auf einem relativ sicheren
Mittelfeldplatz, so dass die Planungen für die kommende Saison schon auf
Hochtouren laufen. Klar scheint: Einen Weltmeister als Sportdirektor
wird es an der Donau wohl nicht geben. Nachdem Olaf Thon diesen Posten
aus persönlichen Gründen nicht einnehmen wollte, wurde nun auch Andreas
Brehme eine Absage erteilt. |
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Gelingt gegen VfB II Heimsieg Nummer 9?
Dajan Simac ersetzt gelbgesperrten Kristjan Glibo
Die Ausgangslage: Acht Heimsiege hintereinander hat unser Team
aktuell eingefahren und mit 25 Treffern auf heimischem Platz die meisten
der Liga erzielt. Unser 0:0 in Kaiserslautern hat gezeigt, dass wir
unsere Form aus der Hinserie noch nicht wiedergefunden haben, erinnert
Manager Bruno Hübner an den wenig berauschenden Auftritt vom vergangenen
Freitag, an dem sich das Team im zweiten Durchgang jedoch steigerte.
Doch anderen Vereine haben die gleichen Probleme, also für uns kein
Grund, in Hektik zu verfallen. Nun kommt ausgerechnet die Mannschaft
an den Halberg, die unserem Team in den zurückliegenden drei Spielen
jeweils eine lange Nase drehte und die drei Punkte bei sich behielt. Wir
können und müssen uns steigern, macht Trainer Christian Hock deutlich,
der gemeinsam mit Steffen Vogler den VfB am vergangenen Samstag
beobachtet hat. Große personelle Umstellungen sind nicht zu erwarten,
für den gelbgesperrten Kristjan Glibo rückt Dajan Simac in die
Innenverteidigung, im Sturm wird wohl erneut Martin Willmann neben dem
gesetzten Matias Cenci beginnen, hier bieten sich auch Dominik
Stroh-Engel und Veselin Popovic an. Der Gegner:
Mit einem 1:0 im Stadtderby gegen die Kickers startete VfB Stuttgart
II ins Jahr 2007. Damit wurde der dritte Platz zementiert, eine Bilanz,
die insofern verblüfft, da wieder mehrere Akteure den Sprung ins
Profilager geschafft hatten, jedoch die Quelle neuer Talente nicht zu
versiegen scheint. Jüngstes Beispiel ist Stürmer Manuel Fischer,
Siegtorschütze vom vergangenen Wochenende: Bei einem Spiel der
europäischen U 18-Auswahl traf er beim 6:1 über die Afrika-Auswahl in
Barcelona doppelt! Um eine Überbelastung zu verhindern, will ihn Trainer
Rainer Adrion am Samstag schonen. Jedoch könnten personelle Probleme
Tobias Weis gelbgesperrt, Peter Perchtold fehlt nach einer
Handoperation, Marcel Schuon plagen Wadenprobleme seinen Einsatz
erzwingen. Die Auswärtsbilanz der Stuttgarter ist mit vier Siegen und
vier Niederlagen ausgeglichen, jedoch belegen 19 Gegentore auf fremdem
Platz eine Anfälligkeit trotz des routinierten Innenverteidiger-Duos
Steffen Dangelmayr und Marijan Kovacevic (118 BL-Spiele für HSV,
Wolfsburg und Duisburg). Auf heimischem Platz ist der VfB zweitbestes
Team der Liga. |
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Testspiel gegen Mainz 05
Anstoß Dienstag, 16 Uhr am Bruchweg
Am morgigen Dienstag, den 27. Februar bestreiten unsere
Regionalliga-Fußballer ein Testspiel gegen die aktuelle Mannschaft der
Stunde: Bundesligist FSV Mainz 05! Hierbei werden die Trainer Jürgen
Klopp und Christian Hock ihre Leistungsträger verständlicherweise
schonen und dafür der zweiten Garnitur sowie Nachwuchsspielern eine
Chance geben. Anstoß ist um 16.00 Uhr, gespielt wird im Mainzer
Bruchwegstadion, was deshalb möglich wurde, da dort zwei Tage später ein
neuer Rasen verlegt wird, sodass also kein großer "Schaden" angerichtet
werden kann. |
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Enttäuschung über 0:0 hält sich in Grenzen
Warnende Worte von Christian Hock
Freitagabend, 20.48 Uhr: Abpfiff auf Platz 4 des Kaiserslauterer
Fritz-Walter-Stadions. Trotz starker zweiter Halbzeit war es unseren
Regionalliga-Kickern nicht gelungen, so ins Jahr 2007 zu starten, wie
das Jahr 2006 beendet wurde. Dennoch hielt sich die Enttäuschung über
das magere 0:0 in Grenzen: Alle Spieler begaben sich nach Abpfiff zu den
zahlreich mitgereisten Fans, die wiederum die Akteure mit Applaus
verabschiedeten. Schiefgegangen war schließlich nichts – auswärts zu
null spielen und einen Punkt zu holen, es gibt Schlimmeres. Doch
andererseits hatte lange Zeit auch nicht sehr viel funktioniert.
"Wir hatten uns vorgenommen, völlig anders ins Spiel zu gehen, als
wir es getan haben", fasste Trainer Christian Hock zusammen, "wir
wollten im Mittelfeld Zweikämpfe gewinnen und schnell nach vorne
spielen. Tatsächlich mussten wir froh sein, zur Pause nicht
zurückzuliegen." Ganz anders das Fazit von FCK-Coach Alois Schwartz:
"Ich bin froh über das Auftreten meiner Spieler. Die Mannschaft glaubt
an sich." Tatsächlich besaßen die "Kleinen Teufel" im ersten Durchgang
Vorteile in der Chancenverteilung, jedoch ohne unsere Abwehr oder Keeper
Adnan Masic vor unlösbare Probleme zu stellen. Lediglich einen Aufreger
gab es: Nach einem Schuss von Robin Lenk war nicht eindeutig zu
erkennen, ob Masic oder Kristjan Glibo auf der Linie rettete, Lautern
forderte einen Handelfmeter, der aber ausblieb.
Ganz anders das Spiel nach dem Seitenwechsel: Gleich mit der ersten
Aktion unseres Teams landete der Ball im Netz, Dominik Stroh-Engel hatte
nach Freistoß von Hajrudin Catic eingeköpft, wegen Abseitsstellung wurde
der Treffer aber nicht gegeben. Auch die starke Schlussphase mit einem
halben Dutzend Eckbällen brachte nicht mehr den erlösenden
Führungstreffer. Letztlich standen sich zwei gleichstarke Teams
gegenüber, sodass die Punkteteilung allseits als gerecht empfunden
wurde. "Unsere zweite Halbzeit war besser, wir haben uns einige Chancen
herausgespielt", sah Hock zwar eine Steigerung, fand aber auch warnende
Worte: "Wenn wir so weitermachen wie heute, wird es noch mal eng."
Darüber hinaus war es ein gemütliches Beisammensein alter Bekannter,
zumal immerhin sechs Akteure unseres Kaders bereits beim FCK spielten.
So durften Daniel Damm und Torsten Reuter den Abend in der alten Heimat
verbringen, nicht aber ohne den Hinweis auf das heutige Training. Und
auch nicht ohne bereits an die nächste Aufgabe zu denken. "Aufgrund der
Ausgangslage hätten wir heute gewinnen müssen. Gegen Stuttgart müssen
wir ein ganz anderes Spiel zeigen", meinte Reuter, der seine ehemaligen
Mitspieler viel stärker sah, als es der Tabellenstand besagt.
Am kommenden Samstag muss Hock jedoch seine Abwehrformation umbauen, da
Kristjan Glibo seine fünfte Gelbe Karte sah und somit gegen den VfB
gesperrt ist. -M.S.- |
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Hält die Serie am Betzenberg an?
Christian Hock: "Wir sind die Gejagten"
Ginge es nach den Trainern der Regionalliga Süd, so müsste unsere
morgige Partie bei der II. Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern (19 Uhr)
gar nicht gespielt werden. Keinen unter den 18 Trainern gibt es, der
sich in der Umfrage des "Kicker" nicht auf Wehen und Hoffenheim als
Aufsteiger festgelegt hat. Zu groß der Vorsprung, zu groß die Substanz,
so die Argumentationen. Was könnte also im Spiel des Letzten gegen den
Ersten schiefgehen – auch unter Berücksichtung dessen, dass unser Team
in den vergangenen Jahren gegen Kaiserslautern II noch nie verloren hat?
Dennoch liegt eine große Spannung auf der Partie: Es ist die einzige des
21. Spieltags, die bereits am Freitagabend ausgetragen wird. Alle
Liga-Mitstreiter werden die Partie verfolgen, um sich nach 90 Minuten in
ihrer Aussage hinsichtlich der Aufsteiger bestätigt zu fühlen – oder
doch Morgenluft zu wittern. Keine Frage, die Favoritenrolle liegt auf
Wehener Seite. "Wir werden lernen müssen, mit dem Druck umzugehen. Wir
sind die Gejagten, jeder wird versuchen, uns ein Bein zu stellen", nimmt
Trainer Christian Hock diese Rolle an. Lediglich Sascha Amstätter und
Torge Hollmann fehlen definitiv verletzungsbedingt, für die rechte Seite
kommen Benjamin Fuchs oder Ronny König in Frage, im Sturm könnten Martin
Willmann oder Dominik Stroh-Engel neben Matias Cenci auflaufen. "Es ist
unsere Pflicht, gegen Lautern zu gewinnen", redet auch Keeper Adnan
Masic nicht lange um den heißen Brei herum. Doch immerhin zeigte das
Hinspiel, dass die Lauterer nicht zu unterschätzen sind: Seinerzeit
stellte erst ein Last-Minute-Tor von Hollmann den 2:1-Heimsieg sicher.
Auf mittlerweile sechs Spieler ist sie angewachsen, die "Fraktion"
ehemaliger FCK-Spieler. Neben König, Simac, Glibo, Reuter und Calamita
gehört auch Daniel Damm dazu, im Vorjahr noch Kapitän der "kleinen
Teufel". Ob mit dem Lauterer Abschneiden in dieser Saison zu rechnen
war? Damm: "Es stehen sehr viele sehr junge Spieler im Aufgebot, gerade
für sie ist es schwer, dass nun schon der fünfte Trainer in einer Saison
da ist." Besagter fünfter Mann ist Alois Schwartz, der in der Hinrunde
noch den Oberligisten Wormatia Worms trainierte und in der Bundesliga
für Duisburg und die Stuttgarter Kickers spielte. Was er von seiner
Mannschaft erwartet? "Ich möchte ein Team sehen, das lebt und sich nie
aufgibt. In jedem Spiel gilt es, das Bestmögliche aus sich
herauszuholen. Ich möchte auf keinen Fall Letzter werden." Immerhin:
Bislang sind die Kaiserslauterer sieglos – sollte dies auch am
Saisonende Bestand haben, wäre es ein absolutes Novum in der Geschichte
der Regionalligen seit 1994, in der sich die bislang schlechteste
Ausbeute auf zwei Saisonsiege (SV Lohhof, 1999/2000) beläuft.
Erschwerend kommt derzeit hinzu, dass beim FCK eine Grippewelle umgeht,
die schon mehrere Spieler des Profi-Kaders befallen hat und auch am
Regionalliga-Team nicht spurlos vorbeigehen dürfte. Immerhin ein
Hoffnungsträger könnte Stürmer Christoph Werner sein: Der 20jährige
erzielte in der Hinrunde für den SV Bernbach in der OL Hessen 11
Saisontore, hatte auch ein Angebot von Werder Bremen vorliegen,
entschied sich aber für die Pfalz. |
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Waldlauf statt Rosenmontagszug
Entwarnung bei Benjamin Fuchs
Sicher, man kann sich Schöneres vorstellen als Vormittagstraining bei
Nieselregen. Obendrein noch am Rosenmontag! Während in der nahegelegenen
Fastnachtshochburg Mainz die Jecken sich langsam für den
Rosenmontagsumzug kostümierten und in die Innenstadt strömten, bat
Trainer Christian Hock seine Spieler zum Waldlauf. "Auch bei mir zu
Hause ist heute Nachmittag Karnevalsumzug", machte Keeper Adnan Masic
keinen Hehl daraus, wo er den Tag lieber verbringen würde.
Immerhin einer konnte sich freuen, am Training teilzunehmen: Eigentlich
hätte sich Benjamin Fuchs einer Kernspintomographie unterziehen sollen,
nachdem er am Samstag beim Pokalspiel in Jügesheim verletzungsbedingt
ausgeschieden war mit Verdacht auf Bänderdehnung im Knöchel. Doch noch
am selben Abend hatten die Schmerzen nachgelassen, sodass der Arzttermin
kurzerhand abgesagt wurde und stattdessen die Laufschuhe geschnürt.
Auch Torge Hollmann wird nicht so lange pausieren müssen wie zunächst
befürchtet. Die noch im Trainingslager in Belek erlittene
Schultereckgelenkssprengung ist "nur" ersten Grades – anders als bei
Dajan Simac, der während der Hinrunde dieselbe Verletzung, aber dritten
Grades erlitt. Völlig schmerzfrei ist Torge zwar noch nicht, will aber
schnellstmöglich wieder angreifen und die "Zähne zusammenbeißen". |
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Landesliga-Team verliert letzten Test vor Restrundenstart
Die letzten beiden Tests vor dem Start in die Restrunde hat unsere Landesliga-Mannschaft hinter sich. Zwei Tage nach dem 5:2 (1:0)-Erfolg bei Germania Okriftel (Tore: Kevin Simmons 2, Adam Freund, Alexander Karapetian, ein Eigentor) war am heutigen Samstag Oberligist FV Bad Vilbel der Gegner. "Wir haben schwer ins Spiel gefunden, waren nicht so aggressiv wie in den Spielen zuvor", sah Trainer Friedel Müller schon nach zwei Minuten den ersten Gegentreffer. Vier weitere kamen hinzu, 3:5 (1:3) lautete der Endstand, die Treffer von Mohamed Chami, Christian Maus und Christopher Hübner brachten den Oberligisten, bei dem der Ex-Wehener Saber Ben Neticha im Mittelfeld die Fäden zog, nicht in Verlegenheit. |
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Hessenpokal-Achtelfinale am Samstag in Jügesheim
Leichte Entwarnung bei Torge Hollmanns Schulterverletzung
Schlag auf Schlag geht es für unser Regionalliga-Team: Drei Tage nach
der Rückkehr aus dem Trainingslager im türkischen Belek sind die Jungs
von Trainer Christian Hock am Samstag schon wieder am Ball. Dann geht es
ab 14 Uhr beim Süd-Landesligisten TGM SV Jügesheim darum, das
Viertelfinale im Hessenpokal zu erreichen. "Christian Hock hat die Qual
der Wahl", meint Team-Koordinator Rudi Collet im Hinblick auf die
potentielle Aufstellung am Samstag, "bis auf Torge Hollmann sind alle
einsatzfähig, auch alle Neuzugänge." Zwar war am Donnerstagvormittag
noch keine exakte Diagnose von Hollmanns Schulterverletzung erfolgt,
aber gemäß Voruntersuchung ist nichts gebrochen, berichtet Collet. Zu
befürchten ist jedoch eine Bänderverletzung, so wie sie Dajan Simac im
Herbst erlitten hatte, der damit zwei Monate ausfiel. Ärgerlich, da
somit Hollmanns beeindruckende Serie zunächst unterbrochen ist (von 54
möglichen Regionalliga-Spielen stand er in 53 auf dem Feld!), doch sind
im Defensivbereich etliche Alternativen denkbar.
Der Gegner
Letztmalig spielten die Jügesheimer 01/02 in der Oberliga Hessen, haben
aber eine interessante Vergangenheit. So bildeten vor noch nicht allzu
langer Zeit (98/99) die Sportfreunde Michael Thurk und Saber Ben Neticha
dort das Sturmduo und empfahlen sich für höhere Aufgaben. Ein Akteur im
aktuellen Kader trug selbst bereits das Wehen-Trikot: Dirk Vollmar (34)
steuerte in der Saison 99/00 vier Tore zum Unternehmen Klassenerhalt
bei, er fungiert bei den Jügesheimern als Spieler und Co-Trainer in
einer Person. Aktuell Tabellensechster der Landesliga, gab es am
vergangenen Wochenende jedoch eine 0:4-Klatsche bei FSV Frankfurt II.
Die Anfahrt
Mit dem Auto: Jügesheim ist zu erreichen über die A 3 von
Frankfurt Richtung Würzburg, Ausfahrt "Hanau/Rodgau", dann über die B 45
Richtung Süden über Weiskirchen nach Jügesheim.
Mit der Bahn: Jügesheim ist vom Wiesbadener Hauptbahnhof ohne
Umsteigen zu erreichen mit der S 1 Richtung Ober-Roden, Fahrtdauer: 1:16
h.
Die weiteren Achtelfinalspiele
VfB Aßlar - KSV Klein-Karben (der Sieger dieser Partie wäre unser
Viertelfinalgegner), SV 07 Nauheim - FSV Frankfurt, KSV Baunatal - SV
Bernbach, Türk. SV Wiesbaden - Buchonia Flieden, FV Breidenbach - FC
Körle (alle ebenfalls Sa., 14 Uhr), 1. FC Eschborn - Darmstadt 98 (So.,
18.02., 14.30 Uhr), FSG Kirtorf/Lehrbach - FV Hofheim/Ried (Sa., 24.02.,
14.30 Uhr).
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Landesliga-Team siegt 3:1 (1:0) in Frauenstein
Engpass auf Torhüter-Position behoben
Beim Bezirksoberligisten SV Frauenstein hatte unser Regionalliga-Team
vor wenigen Wochen ein Vorbereitungsspiel 4:0 gewonnen, nun machte die
Landesliga-Elf es nach und fuhr einen 3:1 (1:0)-Sieg ein; die Tore
erzielten Christopher Hübner und Alessandro Caruso (2). Trainer Friedel
Müller: "Eine engagierte Leistung. Wir haben den Gegner unter Druck
gesetzt und nur wenige Chancen zugelassen. Spielerisch gibt es noch
einiges zu verbessern, aber die Aggressivität war da." Zudem gibt es
einen Neuzugang für unsere Zwote zu vermelden! Nachdem während der
Hinrunde Marco Müller oft als einziger Keeper zur Verfügung stand, wurde
dieser Engpass nun behoben: Von der SV Elversberg kam Christian Adam
(24) an den Halberg, der zuvor u.a. für SV Sandhausen und Karlsruher SC
II spielte.
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Wehener feuern sich Farbkugeln um die Ohren
Schwitzen bei der Paintball-Jagd durch den Wald /
Hollmann verletzt sich beim finalen Test gegen Rapid
Wien
Und tschüss, Belek. Morgen kehrt das
Regionalliga-Topteam SV Wehen vom Trainingslager zurück.
Im Gepäck: eine finale 0:2-Niederlage gegen Rapid Wien,
die Idee einer möglichen Startelf, viel
Selbstbewusstsein, gute Stimmung und ein verletzter
Torge Hollmann.
Vergnügen ist relativ in so einem Trainingslager. Wer
sich vier Stunden am Tag (in unterschiedlichen
Geschwindigkeiten) über den Fußballplatz bewegt, der
freut sich über jede Minute, die er auf der Couch oder
im Bett verbringen kann. Irgendwann ist der Punkt
erreicht, da aus der Lust eine Qual wird, die Beine
schwerer werden, der Körper nicht mehr will. Die Wehener
Fußballspieler hatten ihre Ganzkörperblockade vor zwei
Tagen - als der Trainerstab Hock/Vogler und Teambetreuer
Rudi Collet sie eine Stunde nach einer intensiven
Übungseinheit wieder in die Lobby bestellten, und zwar
mit Laufschuhen. "Der eine oder andere hat die Trainer
für verrückt erklärt", berichtet Adnan Masic, der mal
vorsichtshalber seine Torwarthandschuhe mitnahm, "man
weiß ja nie, was auf einen zukommt." Gleichwohl wollten
die Verantwortlichen ihre Schützlinge nicht quälen - sie
luden sie ein zu einer Partie Paintball. In einem
Waldstück jagten also die "Alten" die "Jungen" (und
umgekehrt), beschossen sich mit Farbkugeln, "und
schwitzten genauso wie bei einem Training", sagt Masic,
"wahrscheinlich mehr aus Angst."
Die "Alten" behielten am Ende die Oberhand, bekamen beim
Abendessen den Nachtisch von den jüngeren Kollegen
serviert. "So etwas fördert den Spaß, die Gemeinschaft
und den Teamgeist", sagt Sandro Schwarz, "wir sind in
den Tagen von Belek noch enger zusammengerückt - die
Stimmung könnte nicht besser sein." Ohnehin fällt das
Fazit durch und durch positiv aus. Schwarz: "Wir
trainieren gut, wir spielen gut, die Laune ist gut und
das Selbstbewusstsein ist riesig. Ich wüsste nichts,
worüber man meckern müsste." Gleichwohl seien sie alle
froh, dass es bald losgehe. "Wir haben dieses Ziel - und
wir wollen das Ding endlich durchziehen", ergänzt Masic.
"Wir sind richtig heiß."
Im letzten Testspiel gegen Österreichs Rekordmeister
Rapid Wien (0:2, Tore: Bazina/31. und Hofmann/76.)
zeichnete sich ab, wer am Freitag in einer Woche gegen
die FCK-Zweite von Beginn an auflaufen könnte. Masic im
Tor, in der Abwehr-Viererkette Nakas, Kopilas, Glibo und
Hollmann. Im Mittelfeld zogen Willmann, Schwarz, Reuter
und Catic ihre Kreise. Im Sturm rotierten Stroh-Engel
und Cenci. Von den Kollegen aus Österreich habe es viel
Lob gegeben, berichtet Collet, "die sagten, wir könnten
in der dortigen Ersten Liga mitspielen". Nette Worte,
die flugs vergessen waren, als sich Torge Hollmann übel
verletzte. Der Leistungsträger musste mit Verdacht auf
Schlüsselbeinbruch oder Schultereckgelenksverletzung
ausgewechselt werden, wird heute direkt nach der Landung
zur Untersuchung gefahren. Bewahrheitet sich die
Ferndiagnose, könnte er acht bis zwölf Wochen fehlen.
Ein herber Schlag zum Abschluss. |
Eigene Interessen zählen nicht
Wehens Fußballer ordnen alles dem Unternehmen Aufstieg
unter
Gemessen am bisherigen Verlauf des Trainingslagers im
türkischen Belek, läuft für den Fußball-Regionalligisten
SV Wehen das Unternehmen Aufstieg in die Zweite Liga
nach Plan. Zu selbstsicher wird deshalb aber im Lager
der Taunussteiner längst niemand.
Bruno Hübner zeigt sich mit dem Ablauf der vergangenen
Woche rundum zufrieden. Der Manager des SV Wehen, der
inzwischen zurückgekehrt ist, hat den Spielern bei einer
Präsentation noch einmal die Ziele des Vereins
erläutert, jedem klar gemacht, dass er eine wichtige
Rolle beim Aufstieg in die Zweite Bundesliga spielt.
"Die Konzentration und Eigenmotivation der Spieler ist
sehr hoch", sieht Hübner, der bei erfolgreichem Verlauf
der ersten drei Spiele schon im März in die
Vertragsgespräche einsteigen möchte, sein Team auf einem
sehr guten Weg. Die Integration der Neuzugänge ist
problemlos verlaufen. Sie erhöhen den Druck auf die
etablierten Kräfte. Allerdings dürften sie, so der
Manager, nicht davon ausgehen, gleich einen Stammplatz
zu erhalten. "Sie kommen zu einer Spitzenmannschaft und
müssen sich ihre Position im Team erst erarbeiten",
fördert Hübner das Leistungsprinzip. Gute Chancen auf
einen Platz in der Startformation besitzen Stürmer
Dominik Stroh-Engel und Torsten Reuter, der den Platz
des immer noch verletzten Kapitäns Sascha Amstätter im
defensiven Mittelfeld einnehmen könnte. Auch Enis
Alushi, so Hübner, käme für diese Position in Frage.
A propos Amstätter: Der 29-Jährige schuftet in Belek am
Comeback, absolviert sein Reha-Programm, radelt täglich
die neun Kilometer zum Trainingsgelände und zurück. "Ich
liege voll im Plan", sieht der Spielführer seine
Genesung voranschreiten. Drei Wochen muss er noch einen
Spezialschuh tragen, ehe an Lauftraining zu denken ist.
Auch Amstätter ordnet alles dem Aufstieg unter. Der Kern
der Mannschaft sei gefestigt. "Quertreiber haben bei uns
keine Chance", erwartet der Kapitän denn auch keine
Probleme, wenn der eine oder andere zum Rückrundenstart
in Kaiserslautern (23. Februar) auf der Bank sitzt:
"Egal wen es trifft: Eigene Interessen sind
hintenanzustellen."
Das hört Wehens Trainer Christian Hock natürlich gern,
der seiner Mannschaft für ihre professionelle
Einstellung im Trainingslager ein großes Lob zollt. Beim
ausgeglichen besetzten Kader werde es allerdings
"Härtefälle" geben. Hock hat dennoch keine Bedenken,
auch wenn er nicht daran denkt, den Aufstieg trotz des
Vorsprungs von elf Punkten als Selbstläufer anzusehen.
Am Mittwoch reisen die Wehener zurück. Zuvor stehen am
morgigen Montag die Partie gegen die zweite Mannschaft
von Red Bull Salzburg auf dem Programm, am Dienstag der
Test gegen den Erstligisten Rapid Wien. (Quelle:
Wiesbadener Kurier) |
SV Wehen nimmt Fahrt auf: Erfolg gegen Ried
2:1 über Erstligisten aus Österreich in Belek
Fußball-Regionalligist SV Wehen kommt bei seinem
Trainingslager an der türkischen Riviera immer besser in
Tritt. Am Freitag gelang dem Tabellenführer der
Regionalliga Süd ein 2:1 (0:1)-Erfolg über den
österreichischen Erstligisten SV Ried. Trainer Christian
Hock war nach dem zweiten Auftritt in der Türkei
zufrieden. "Das war unser bestes Testspiel", lobte Hock
seine Mannschaft.
In der konnten insbesondere die Neuzugänge überzeugen.
Angreifer Dominik Stroh-Engel erzielte nicht nur nach
feiner Einzelleistung den Siegtreffer; der Neuzugang aus
Frankfurt eroberte zudem viele Bälle und war ein steter
Unruheherd für Rieds Abwehr. Wehens Ausgleich besorgte
Matias Cenci durch einen Heber. Auch Thorsten Reuter war
eine Stütze im Spiel des SV Wehen. Über 90 Minuten
überzeugte der Ex-Saarbrücker sowohl in Angriff und
Abwehr. Mit ihm bot die ganze Mannschaft in dem als
Härtetest eingestuften Vergleich gegen Ried eine
taktisch sehr geordnete Partie. Durch konsequentes
Doppeln der Gegenspieler kaufte Wehen dem SV Ried den
Schneid ab. Verzichten musste Trainer Christian Hock auf
Cihan Yilmaz, der sich wie zuvor Ronny König mit
Durchfall abgemeldet hatte. Der SV Wehen beeindruckte
augenscheinlich auch die anwesenden Zaungäste: Russische
und polnische Erstligisten waren überrascht, dass die
Taunussteiner in Deutschland derzeit in der Regionalliga
kicken. Aber das soll - auch dank des Trainingslagers -
ja bald anders werden. (Quelle: Wiesbadener Kurier) |
"Die Jungs haben Riesenspaß"
Trainingslager bislang voller Erfolg
Immer gut sich auszukennen und zu wissen, wo man
landet! Als Otto Rehhagel während der EM 2004 von
Journalisten gefragt wurde, warum er mit der
griechischen Nationalmannschaft ein Hotel bezogen hat,
das direkt neben Portugals größter Kloake liegt,
antwortete er auf seine bekannt bollerige Art: "Ich war
doch vor 40 Jahren mit meiner Frau hier im Urlaub, ich
weiß doch, wie es hier ist!" Nachdem unser
Regionalliga-Team in den vergangenen Jahren schon
regelmäßig im türkischen Belek das Wintertrainingslager
abhielt, konnten sich die Beteiligten natürlich darauf
einstellen, was zu erwarten sein würde: Angenehme 18
Grad und blauer Himmel sorgen für optimale
Trainingsbedingungen.
Nach zwei Tagen Lauftraining konnte im ersten
Testspiel gegen den FC Winterthur aus der 2. Liga der
Schweiz gleich der erste Sieg verbucht werden. Beim 1:0
(0:0)-Erfolg traf Benjamin Fuchs per Freistoß zum
Siegtreffer (67.), während Adnan Masic in der
Schlussphase gute Torchancen des Gegners zunichte
machte. Am Freitag steht nun für den Tabellenführer der
Regionalliga Süd der nächste Test gegen den
österreichischen Erstligisten SV Ried auf dem Programm.
Bis dahin dürfte auch Keeper Florian Stahl wieder auf
dem Damm sein, der sich eine Magen-Darm-Grippe
eingefangen hat.
Derweil bestritt das "Perspektiv-Team", aus
A-Junioren und Landesliga-Kickern bestehend, schon zwei
Partien: Gegen Rapid Wien II gab es eine 1:2-Niederlage
(Tor: Christopher Hübner), gegen die U21 des FC
Winterthur einen 3:2-Erfolg (Tore: Christian Maus 2,
Dennis Lischer). "Eine tolle Sache für die Jungs, die
haben Riesenspaß", freut sich Team-Koordinator Rudi
Collet.
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Über Neu-Nationalspieler und Pechvögel:
Ehemalige SV Wehen-Kicker und wo sie geblieben sind
Richtig hinschauen muss man schon. Und natürlich die Geschehnisse der
vergangenen Jahre noch einigermaßen parat haben. Denn dann fallen dem
geneigten Fußballfan in nahezu allen Ligen Akteure auf, die oft vor noch
nicht all zu langer Zeit noch das Trikot des SV Wehen trugen, inzwischen
neue interessante Geschichten zu erzählen haben über überraschende
Höhenflüge, aber auch wenig erfolgreiche Zeiten.
Bundesliga
In der "Kicker"-Rangliste scheiterte Antonio da Silva (VfB Stuttgart)
nur knapp daran, in der Kategorie "Offensives Mittelfeld" berücksichtigt
zu werden. Zwar ist er nach Bremens Diego einer der besten Vorlagengeber
der Bundesliga, doch sprach gegen ihn, dass er noch kein Tor selbst
erzielt hat. Neben da Silva ist nur ein weiterer Ex-Wehener in der Bel
Étage des deutschen Fußballs anzutreffen: Daniel Gunkel, der bei Energie
Cottbus im Jahr 2007 zum Stammpersonal zählt. In der Hinrunde war Bakary
Diakité bei Mainz 05 noch Nummer 3, doch gelang es ihm nicht, seinen zu
Saisonbeginn eroberten Stammplatz zu verteidigen.
2. Liga
Er war schon in der Versenkung verschwunden und hatte sich nach
Frankreich verabschiedet, nun ist Mohammadou Idrissou wieder da! 25 Tore
hatte er seinem neuen Verein MSV Duisburg versprochen, sechs sind es
erst, doch ist Idrissou auch als Passgeber wertvoll und hat großen
Anteil am aktuellen Aufstiegsrang des MSV.
Ganz anders sieht es bei Danko Boskovic aus: Dass sein Zwei-Jahres-Plan
bei RW Essen - Aufstieg, danach Klassenerhalt - aufgehen wird, dazu
bedarf es noch einiges. Verletzungsbedingt kam "Bosko" nur auf vier
Hinrundenspiele und muss sich nun gegen neue Konkurrenz behaupten; ein
Angebot des 1. FC Saarbrücken in der Winterpause hatte er abgelehnt.
Weitere Ex-Wehener in der 2. Liga: Bakary Diakité, Rüdiger Ziehl
(beide TuS Koblenz), Danny Fuchs (Greuther Fürth), Patric Klandt (Hansa
Rostock), Stefan Lexa (1. FC Kaiserslautern), Oualid Mokhtari (Kickers
Offenbach), Maximilian Nicu (Wacker Burghausen), Rajko Tavcar (Spvgg.
Unterhaching).
Regionalliga Nord
So "einsam" das obere Tabellendrittel der Regionalliga Süd derzeit ist,
so dicht an dicht liegt im Norden alles beisammen: Nur sechs Zähler
trennen den Tabellenersten vom -elften! Dick im Geschäft ist auch
Kickers Emden, wo sich mit Sven Hoffmeister, Nermin Celikovic und
Radovan Vujanovic schon eine kleine Wehen-Filiale zusammengefunden hat!
Ebenfalls gute Karten hat der VfL Osnabrück mit Thomas Reichenberger und
Daniel Cartus.
Weitere Ex-Wehener in der RL Nord: Stephen Famewo (SV
Wilhelmshaven), Claudius Weber (VfB Lübeck).
Regionalliga Süd
Insgesamt acht Ex-Wehener stehen bei anderen Süd-Regionalligisten unter
Vertrag: Bertrand Bingana, Peter Endres (beide Darmstadt 98), Patrick
Dama (SG Siegen), Patrick Kirsch (SSV Reutlingen), Stephan Maas, Vitus
Nagorny, Stefan Zinnow (SV Elversberg), Nico Weißmann (FK Pirmasens).
Oberliga Hessen
Schon aufgegeben? Lange Zeit schien Viktoria Aschaffenburg einziger
Verfolger des Spitzenreiters. Doch bei 12 Punkten Rückstand scheint sich
bei den Mainfranken niemand mehr ernste Hoffnungen zu machen. Anzeichen
dafür: Ermin Melunovic, der in 15 Spielen 14 Tore erzielte, wurde an
seinen alten Verein Eintracht Trier abgegeben, sodass sich Samir Naciri
im Mittelfeld einen neuen Doppelpasspartner suchen muss.
Uneinholbar vorne liegt der FSV Frankfurt, der mit Thomas Brendel, Atila
Ciftci, Sead Mehic und Nazir Saridogan gleich vier Ex-Wehener
beheimatet. Noch mehr, nämlich sechs (wenngleich vornehmlich aus unserer
Landesliga-Mannschaft), stehen beim RSV Würges unter Vertrag (Timo
Becker, Fatih Bilir, Gabriel Cuomo, Daniel Dylong, Michael Medak, Manuel
Meuth).
Weitere Ex-Wehener in der OL Hessen: Hakim Azougagh (1. FC
Eschborn), Saber Ben Neticha (FV Bad Vilbel), Stefan Dolzer, Enis Dzihic
(FSV Steinbach), Sascha Gies (Buchonia Flieden), Nils Holzhäuser, Volkan
Zer (beide Eintracht Frankfurt II), Ralf Neidhardt, Marco Vorschneider
(beide TSG Wörsdorf).
Oberliga Südwest
Wenig erfreulich war die Hinrunde für Holm Hentschke: In seinem zweiten
Saisonspiel für Wormatia Worms erlitt er einen Kreuzbandriss. Ebenfalls
auf bessere Zeiten nach lediglich zwei Landesliga-Spielen in eineinhalb
Jahren hofft Patrick Wittich beim SC Hauenstein.
Weitere Ex-Wehener in der OL Südwest: Christopher Ihn, Patrick
Walther (beide Mainz 05 II), Boris Schneider (FSV Salmrohr).
Weitere Oberligen
Sich mit 32 Jahren noch für die Nationalmannschaft zu empfehlen - kommt
selten vor. Als Oberliga-Spieler - das hat erst recht Seltenheitswert.
Timo Uster, derzeit bei RW Oberhausen unter Vertrag, kann aufgrund der
Vorfahren seines Vaters, der aus Gambia stammte, dieses Kuriosum nun für
sich behaupten, was auch dadurch möglich wurde, dass mit Antoine Hey ein
Deutscher Nationaltrainer des westafrikanischen Staates ist. Ziel ist
die Qualifikation für den Afrika-Cup 2008.
Weitere Ex-Wehener in weiteren Oberligen: Antonio Castellino (SV
Sandhausen/Baden-Württemberg), Guido Koltermann (1. FC
Bocholt/Nordrhein), Marcus Kunisch (BV Cloppenburg/Nord), Pellegrino
Matarazzo (1. FC Nürnberg II/Bayern), Sascha Ropic (Waldhof
Mannheim/Baden-Württemberg). |
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