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13.07.2007

Neue Homepage des SV Wehen Wiesbaden online!

Ab sofort erreichen Sie die neuen Internetseiten des SV Wehen Wiesbaden unter:
www.svwehen-wiesbaden.de

 

Für die Website www.sv-wehen.de sind keine Aktualisierungen mehr vorgesehen – sie wird ausschließlich als Archiv genutzt. Jegliche Informationen bezüglich Spieltermine auf dieser Seite sind vom Stand 30. Juni 2007 und demzufolge in vielen Fällen überholt. Aktuelle Informationen finden sie nur auf unserer neuen Homepage.

 

30.06.2007

Silke Rottenberg mit glücklichem Händchen:
DFB-Pokalauslosung beschert uns den Deutschen Meister!

Viertel nach elf war es geworden, als am Samstagabend im Rahmen des "Aktuellen Sport-Studio" die Spannung anstieg. Als zehntes Los aus dem "Amateurtopf" war die Kugel, die das Emblem unseres SV Wehen Wiesbaden enthielt, von Nationaltorhüterin Silke Rottenberg gezogen worden. Zu diesem Zeitpunkt waren mit Bochum und Rostock erst zwei Bundesligisten vergeben, alle Kracher befanden sich somit noch in der Verlosung. Die nächste Kugel würde uns also den Namen unseres Gegners offenbaren. DFB-Sportdirektor Matthias Sammer bekam diese von Silke Rottenberg gereicht, um dann zu verkünden: "VfB Stuttgart!"
Der amtierende Deutsche Meister wird unserem Team somit im ersten Pflichtspiel der Saison 07/08 gegenüberstehen - besser hätte es kaum kommen können! "Fünf Anrufe und SMS hatte ich sofort, nachdem die Kugel aufgemacht wurde", nahm Manndecker Dajan Simac gerne die Glückwünsche seiner Bekannten entgegen, während Kristjan Glibo "erst mal ausgeflippt" ist vor Vorfreude. Bei Keeper Adnan Masic meldete sich noch während der Auslosung Stuttgarts Sportmanager Jochen Schneider, den Masic noch aus seiner Zeit bei den Schwaben kennt. Und auch der Antonio da Silva, der von 1999-2003 in unseren Farben spielte und 2006 von Mainz nach Stuttgart wechselte, dürfte in den nächsten Tagen ein gefragter Mann sein.
"Eigentlich nicht zu überbieten, sieht man einmal vom FC Bayern München ab", findet auch Trainer Christian Hock, der sein Team nun auf "die Übermannschaft der vergangenen Saison" vorbereiten darf.

 

30.06.2007

Rückkehr von Bakary Diakité perfekt!

16 Saisontore hatte er 05/06 in der Regionalliga für unser Team geschossen und sich damit für höhere Aufgaben empfohlen. Doch der Durchbruch im Profi-Bereich blieb Bakary Diakité (26) bislang verwehrt: Für Bundesligist Mainz 05 traf er in der ersten Saisonhälfte 06/07 nur ein Mal, in der Rückrunde an TuS Koblenz ausgeliehen, blieb er gänzlich torlos. Nun einigte sich Manager Bruno Hübner mit Mainz 05, wo Diakité noch bis 2009 unter Vertrag steht, auf eine einjährige Ausleihe mit Kaufoption. Die bislang offene Stelle im Sturm ist somit geschlossen!
"Ich kenne ja den Verein, kenne Trainer Christian Hock und Djuradj Vasic", sieht Diakité keine Eingewöhnungsprobleme auf sich zukommen. Zwar hat er den Wehener Laktat-Test am Freitag verpasst, doch da er die Bestimmung seiner körperlichen Fitness bei den Nullfünfern durchgeführt hat, kann Fitnesstrainer Frank Steinmetz auf die dort ermittelten Daten zurückgreifen.

 

28.06.2007

Trotz des nach wie vor mäßigen Wetters hatten sich knapp 250 Fußballfans im Stadion "Berliner Straße" in Wiesbaden zum Trainingsauftakt unserer Profi-Mannschaft eingefunden. Freudig begrüßt wurden nicht nur die altbekannten Akteure, sondern vor allem die Neuzugänge, die von Fans und Presse gleich in Beschlag genommen wurden. Tenor der Neuen: Packen wir’s an! Schließlich haben acht von ihnen bereits Zweitliga-Erfahrung gesammelt und sind heiß darauf, an neuer Wirkungsstätte neue Erfolge zu feiern.

 

Von links: Valentine Atem, Patrick Bick, Benjamin Siegert, Olivier Caillas, Ales Kokot, Christian Hock, Vlado Jenkic, Maximilian Nicu, Benjamin Schöckel, Rodrigo Teixeira Pereira, Jonas Grüter. (Foto: www.vollformat.de)

 

28.06.2007

Zweitliga-Spielplan von DFL veröffentlicht:
Zum Saisonauftakt nach Hoffenheim

Da waren wir doch gerade erst!? Das erste Profispiel in der Geschichte des SV Wehen Wiesbaden führt uns am zweiten August-Wochenende dorthin, wo unser Team neun Wochen zuvor gerade die Regionalliga-Saison 06/07 abgeschlossen hatte, nämlich zur TSG Hoffenheim. Dort hatte sich am 2. Juni TSG-Coach Ralf Rangnick mit den Worten "Dann bis bald" von Christian Hock verabschiedet – manchmal sieht man sich eben schneller wieder als man denkt!

"Sportlich ist unser Auftaktprogramm okay", meinte unser Manager Bruno Hübner. Nach dem Gastspiel in Hoffenheim ist im ersten Zweitliga-Heimspiel mit dem VfL Osnabrück ein weiterer Mitaufsteiger unser Gegner. Es folgt das Auswärtsspiel in Aue, ehe Alemannia Aachen zu uns kommt. Einerseits hätte man sich für die ersten beiden Heimspiele, die aller Voraussicht nach in der Frankfurter Commerzbank-Arena stattfinden (müssen), attraktivere Gegner wünschen können, doch andererseits bedeutet das: Die Kracher-Spiele werden alle an der Berliner Straße im dann vollendeten neuen Stadion steigen können. Und die Namen der Vereine, die sich ab Ende September bis zur Winterpause die Ehre geben, kann man sich Mal für Mal auf der Zunge zergehen lassen – es kommen nacheinander 1. FC Köln, Mainz 05, 1860 München, TuS Koblenz, Borussia Mönchengladbach und SC Freiburg.

 

28.06.2007

Pokalauslosung am Samstagabend im ZDF-Sport-Studio
Erwischt SV Wehen Wiesbaden wieder ein Hammerlos?

Das war wirklich ein Hammerlos, was unser Team seinerzeit 2000 in der 2. DFB-Pokalrunde abbekam: Erst in der Verlängerung war es Borussia Dortmund unter Trainer Matthias Sammer vor 12.000 Zuschauern am Mainzer Bruchweg gelungen, das damalige Team des SV Wehen zu bezwingen. Auf erneutes Loglück hoffen Spieler, Trainer und Offizielle am Samstagabend, wenn im Rahmen des ZDF-Sport-Studio die erste Runde des DFB-Pokal 07/08 ausgelost wird und die Suche nach dem Nachfolger von Cup-Verteidiger 1. FC Nürnberg eröffnet wird. Natürlich wäre es schön, einen Erstligisten zum Tanz zu bitten. Doch viele Zweitligisten sind sicher ebenso attraktiv, wenn nicht gar noch attraktiver und würden binnen einer Saison das Stadion bestimmt zwei Mal füllen!

 

Zum Modus: 64 Mannschaften haben sich für die 1. Runde qualifiziert. Darunter die 18 Bundes- und 18 Zweitligisten (von denen die vier Absteiger als Amateurteams in die Verlosung gehen). Es kommen die vier Aufsteiger aus den Regionalligen hinzu und weitere 22 Vereine, die sich über die Landes- bzw. Verbandspokalwettbewerbe qualifiziert haben. Als Amateurverein aus der Saison 06/07 haben wir in der 1. Runde automatisch Heimrecht.

 

Unsere möglichen Gegner: Alemannia Aachen, Erzgebirge Aue, FC Augsburg, Arminia Bielefeld, VfL Bochum, Werder Bremen, Energie Cottbus, Borussia Dortmund, MSV Duisburg, Eintracht Frankfurt, SC Freiburg, Greuther Fürth, Hamburger SV, Hannover 96, Hertha BSC Berlin, Carl Zeiss Jena, 1. FC Kaiserslautern, Karlsruher SC, TuS Koblenz, 1. FC Köln, Bayer Leverkusen, FSV Mainz 05, Borussia Mönchengladbach, Bayern München, 1860 München, 1. FC Nürnberg, Kickers Offenbach, SC Paderborn, Hansa Rostock, FC Schalke 04, VfB Stuttgart, VfL Wolfsburg.

 

Ebenfalls ein Heimspiel in der 1. Runde bekommen: RW Ahlen, SV Babelsberg, Union Berlin, Eintracht Braunschweig, Werder Bremen II, Wacker Burghausen, Darmstadt 98, Dynamo Dresden, RW Essen, 1. FC Gera, Normannia Gmünd, Victoria Hamburg, RW Hasborn, TSV Havelse, TSG Hoffenheim, Holstein Kiel, Bayer Leverkusen II, 1. FC Magdeburg, TSG Neustrelitz, VfL Osnabrück, SV Sandhausen, FC St. Pauli, SV Seligenporten, Eintracht Trier, Spvgg. Unterhaching, SC Verl, FC Villingen, SV Wilhelmshaven, Wormatia Worms, Würzburger FV, Wuppertaler SV.

 

23.06.2007

Ihr künftiges "Revier" schon mal in Beschlag genommen haben die "Halberg-Tramps", die am Samstagnachmittag an der Berliner Straße eine zünftige BZPP (Bauzaun-Pizza-Party) feierten mit Blick auf die Baustelle, auf der unser neues Stadion entsteht. Auch das fast durchgängig schlechte Wetter (mehrere heftige Regenschauer) tat der Stimmung bei den zwei Dutzend Unentwegten keinen Abbruch. Bleibt nur zu wünschen, dass wir alle, Spieler UND Fans, demnächst noch reichlich Anlass haben werden, in Wiesbaden zu feiern!

 

22.06.2007

Brasilianische Verstärkung für den Sturm:
Rodrigo Teixeira Pereira kommt für zwei Jahre

Wieder ein Stück weiter fortgeschritten sind die Personalplanungen für die bevorstehende Zweitliga-Saison: Für den Sturm wurde der Rodrigo Teixeira Pereira unter Vertrag genommen. Der 29jährige Brasilianer mit Gardemaß (1,86 m) kickte zuvor in der 1. Liga Kolumbiens bei CF Cucuta und war vor drei Jahren als möglicher Neuzugang bei Eintracht Frankfurt im Gespräch. Teixeira Pereira kommt ablösefrei und unterschrieb für zwei Jahre.

 

18.06.2007

Vorbereitungsplan steht:
Test gegen Eintracht Frankfurt ist das Highlight

Die Vorbereitung für die bevorstehende Zweitliga-Saison ist organisiert: Team-Koordinator Rudi Collet hat insgesamt zehn Testspiele vereinbart, von denen das Aufeinandertreffen mit Eintracht Frankfurt in Geisenheim (Rheingau) am 14. Juli um 17 Uhr das Highlight ist.

 

Die Termine im einzelnen:

 

Tag Datum Vorbereitungsspiele Uhrzeit
Fr 06.07.07 Wohltätigkeitsspiel beim SV Dreieichenhain (A-Liga) 19:00
Sa 07.07.07 FSV Frankfurt (RL Süd) 15:00
Di 10.07.07 RSV Würges (OL Hessen) 19:00
Fr 13.07.07 Jubiläumsspiel bei der Spvgg. Hochheim (Bezirksliga) 19:00
Sa 14.07.07 Eintracht Frankfurt (BL) in Geisenheim     17:00
Mi 18.07.07 SpVgg. Elversberg (RL Süd) 19:00
       
Trainingslager in Bad Kreuznach vom 20.-28. Juli
Sa 21.07.07 FSV Oggersheim (RL Süd) 15:30
Mi 24.07.07 Eintracht Bad Kreuznach (OL Südwest) 19:00
Sa 28.07.07 1. FC Kaiserslautern (2. Liga) 15:00
       
Mi 31.07.07 Waldhof Mannheim (OL Baden-Württemberg)     19:00

 

Collet wartet noch auf eine Zusage des spanischen Zweitligisten Celta Vigo für ein Freundschaftsspiel.

 

10.06.2007

Maximilian Nicu kehrt zurück
Olivier Caillas kommt von Greuther Fürth

Das Trikot wird ein anderes Design haben in der kommenden Saison, die Jubelpose hoffentlich dieselbe sein: Maximilian Nicu kehrt nach einem Jahr bei Wacker Burghausen zurück.
(Foto: www.vollformat.de)

Die Neuzugänge Nr. 8 und 9 sind perfekt. Wobei Maximilian Nicu (24) ja kein echter "Neuer" ist. Nachdem er 05/06 Torschützenkönig der Regionalliga wurde, zog es ihn in seine Heimat zu Wacker Burghausen. Nach deren Abstieg entschied er sich nun zur Rückkehr nach Hessen und unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Vor einigen Wochen bei unserem Auswärtsspiel bei 1860 München II hatte er seine alten und neuen Mitspieler beobachtet. "Es muss im Verein stimmen", meinte er damals hinsichtlich seines neuen Clubs. Na dann willkommen zurück!

Ebenfalls für zwei Jahre hat sich Olivier Caillas (29) an den SV Wehen gebunden. Er absolvierte für Alemannia Aachen und Greuther Fürth 158 Zweitliga-Spiele (17 Tore), kickte zuvor für Homburg und Saarbrücken in der Regionalliga und auch schon in Frankreichs Zweiter Liga. Seine Position ist das linke Mittelfeld.

Verlassen wird den Verein Stephen Famewo, der in der Rückrunde an den SV Wilhelmshaven ausgeliehen war und sich nun Holstein Kiel anschließt. Derweil hat auch Jorge Rivera Cerezo, dessen Vertrag auslief, einen neuen Verein gefunden: Er spielt künftig beim Nord-Regionalligisten Wuppertaler SV.

 

07.06.2007

Letzter Oberliga-Startplatz geht an Rot-Weiss Frankfurt

Nun ist auch der 18. und letzte Teilnehmer der Oberliga 07/08 gefunden: Im entscheidenden Spiel der Aufstiegsrunde setzte sich Rot-Weiss Frankfurt, Zweiter der Landesliga Süd, mit 3:0 gegen den Vertreter der Landesliga Mitte, FC Eddersheim, durch (Tore: Oymak, Musci 2). Damit kehren die Rot-Weissen in die Oberliga zurück, der sie letztmalig 95/96 angehörten und damals auf unsere I. Mannschaft trafen.

 

Diese 18 Vereine spielen 07/08 in der Oberliga Hessen:

Bayern Alzenau, Viktoria Aschaffenburg, KSV Baunatal, Darmstadt 98, Buchonia Flieden, Eintracht Frankfurt U 23, Rot-Weiss Frankfurt, Borussia Fulda, KSV Klein-Karben, FSC Lohfelden, Germania Ober-Roden, 1. FC Schwalmstadt, FSV Steinbach, SC Waldgirmes, SV Wehen U23, Eintracht Wetzlar, TSG Wörsdorf, RSV Würges.

 

06.06.2007

Nun geht’s los! Am Mittwochmittag nahmen Präsident Heinz Hankammer (vorne links) und Wiesbadens Oberbürgermeister Hildebrand Diehl (vorne rechts) gemeinsam den ersten Spatenstich für die Arbeiten am neuen Stadion an der Berliner Straße vor, in dem ab September Zweitliga-Fußball gespielt werden soll. (Foto: www.vollformat.de)

 

02.06.2007

Verstärkung für die Offensive:
Stürmer Valentine Atem kommt

Neuzugang Nummer Sieben ist perfekt: Nach dem Saisonausklang in Hoffenheim vermeldete Manager Bruno Hübner die Verpflichtung von Stürmer Valentine Atem (27). Der Kameruner spielte in der Rückrunde der abgelaufenen Saison für Zweitligist Eintracht Braunschweig und kam in 13 Saisonspielen auf drei Treffer. Da mit Patrick Bick und Benjamin Siegert zwei weitere Ex-Braunschweiger nach Wehen wechseln, dürfte die Eingewöhnung ein Stück weit erleichtert sein. Atem, der auch ein Angebot von Kickers Offenbach vorliegen hatte, ist ablösefrei und unterzeichnete einen Zwei-Jahres-Vertrag. Hübner arbeitet derzeit noch an der Verpflichtung zweier weiterer Verstärkungen für die Offensiv-Abteilung.

 

02.06.2007

Regionalliga-Saisonausklang bei TSG Hoffenheim:
1:2 (0:1)-Niederlage tat kaum weh

Zu verschenken gab es nichts. Obwohl ja schon alles entschieden war. Dennoch nahm Trainer Christian Hock zum Saisonausklang bei der TSG Hoffenheim keine Experimente vor, was die Aufstellung betrifft. Frei von jeglichem Druck sollten beide Mannschaften, seit Wochen als Aufsteiger feststehend, aufspielen können. Mehr...

 

02.06.2007

Wiedersehen mit "Thommy" Reichenberger
Schock in Saarbrücken: Last-Minute-Abstieg

Einige Entscheidungen waren es noch, die an den letzten Spieltagen beider Regionalligen anstanden. In der RL Nord sicherte sich der VfL Osnabrück mit einem 2:1 über RW Ahlen das letzte noch nicht vergebene Ticket für die 2. Liga 07/08, der VfL überholte den 1. FC Magdeburg, der gegen St. Pauli hätte gewinnen müssen, aber über ein 1:1 nicht hinauskam. Held beim VfB: "Thommy" Reichenberger, der uns vor exakt zehn Jahren in die Regionalliga geschossen hatte. Sein Siegtreffer zum 2:1 in der 89. Minute erlöste den VfL.

Im Süden rettete sich 1860 München II dank eines außergewöhnlichen Ergebnisses: 8:3 lautete der Endstand zu Gunsten der Löwen beim Auswärtsspiel in Kassel. Auch Siegen bleibt drittklassig dank eines 2:0-Erfolgs über Kaisersautern II, Karlsruhe II reichte ein 1:1 gegen Reutlingen. Trauer hingegen in Darmstadt: Die 0:2-Niederlage bei Bayern München II bedeutet den Abstieg in die Oberliga Hessen. Größer derweil der Schock beim 1. FC Saarbrücken: Die Saarländer unterlagen bei VfB Stuttgart II mit 0:2, sodass 1860 München, Siegen und Karlsruhe vorbeizogen. Trotz 42 Punkten und positiver Tor-Differenz müssen die Saarländer nach Pirmasens und Kaiserslautern II ebenfalls in die Oberliga Südwest hinunter und verdrängen die eigene II. Mannschaft damit in die Verbandsliga.

Auch in der Oberliga Baden-Württemberg steht nun der Meister und Aufsteiger in die Regionalliga Süd fest: Hier setzte sich der SV Sandhausen durch und verteidigte seinen Vorsprung auf den SSV Ulm bis ins Ziel.

 

31.05.2007

Im September rollt das runde Leder in der neuen Wiesbadener Arena

Der SV Wehen gab heute im Rahmen einer Pressekonferenz zusammen mit der Stadt Wiesbaden bekannt, dass die geplante Fußballarena an der Berliner Straße Mitte/Ende September für die Saison 2007/2008 fertig gestellt sein wird.

Das Stadion, welches den Namen "BRITA-Arena" erhält, hat ein Fassungsvermögen von ca. 13.500 überdachten Zuschauerplätzen und verfügt über ein Funktionsgebäude mit VIP-Bereich, Logen und Business-Seats. Das Stadion wird gemäß den Richtlinien der Deutsche Fußball Liga GmbH mit einer Rasenheizung und einer fernsehtauglichen Flutlichtanlage ausgestattet sein. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich nächste Woche.

"Wir ziehen alle an einem Strang und freuen uns auf die neue Arena in Wiesbaden. In diesem Projekt vereinigen sich Innovation und Profisport. Jetzt müssen nur noch genügend Tore auf der richtigen Seite fallen", erklärte Oberbürgermeister Hildebrand Diehl.

Zunächst einmal wird in einem Zeitraum von vier Wochen viel Erde bewegt, ehe mit den Aufbauten der Tribünen begonnen werden kann.

Matthias Schöner vom Architekturbüro "AS & P Albert Speer und Partner GmbH", das unter anderem an der Standortfindung sowie dem Planungsprozess der Münchener Allianz-Arena maßgeblich beteiligt war und nun die BRITA-Arena planerisch verantwortet, betonte, dass es in Deutschland etwas Vergleichbares noch nicht gegeben hat. DFL und DFB zeigten sich gleichermaßen zufrieden. Am Bau sind ausnahmslos renommierte und in großen Stadionprojekten erfahrene Unternehmen beteiligt.

Bürgermeister Dr. Helmut Müller und Bruno Hübner vom SV Wehen lobten einhellig die Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, Albert Speer & Partner, BRITA und dem SV Wehen.

Für Markus Hankammer, Geschäftsführer der BRITA GmbH, ist das Engagement seines Hauses eine Fortführung der langjährigen Unterstützung für den Verein und ein Bekenntnis zu einem beispielhaft innovativen Projekt.

Die nach den DFL-Statuten geforderte Ausweichstätte hat sich der SV Wehen mit einem Angebot der Commerzbank-Arena in Frankfurt sichern können. Der Verein befindet sich derzeit in Gesprächen mit den DFL-Verantwortlichen mit dem Ziel, den Spielplan auf die Situation so weit wie möglich abzustimmen.

 

31.05.2007

Das Beste zum Schluss:
Saisonausklang in Hoffenheim

Ein letztes Mal noch 90 Minuten lang Gas geben, ehe es in die verdiente Sommerpause geht: Zum letzten Saisonspiel der Regionalliga tritt unser Team am Samstag (14.30 Uhr) bei der ebenfalls seit Wochen als Aufsteiger feststehenden TSG Hoffenheim an. Doch obwohl am vergangenen Wochenende auch die Entscheidung in der Meisterschaft zu unseren Gunsten gefallen ist, dürfte sich eine heiß umkämpfte Partie entwickeln. Kapitän Sascha Amstätter: "Wir wollen Hoffenheim zeigen, dass wir zurecht Meister geworden sind." So ist zu erwarten, dass die stärkste Formation auflaufen wird, also sowohl Keeper Adnan Masic als auch Matias Cenci, dessen Gelbsperre abgelaufen ist und der sein letztes Spiel im Wehener Dress bestreitet: Er wechselt zum FSV Frankfurt.

 

28.05.2007

Vorletztes Pflichtspiel der Saison:
Am Dienstagabend Kreispokal-Finale in Beuerbach!

Über die Stationen Bosporus Eltville, SSV Hattenheim, RW Kettenbach, TSG Wörsdorf und SG Walluf hat unser Regionalliga-Team das Finale im Rheingau-Taunus-Kreispokal erreicht. Am Dienstag, den 29.05. ab 19 Uhr haben unsere Akteure beim Bezirks-Oberligisten TuS Beuerbach letztmalig im Rahmen eines solchen Pflichtspiels die Gelegenheit, Werbung für die kommende Zweitliga-Spielzeit zu machen. Auf Seiten der Gastgeber ist die Vorfreude groß, mit mehreren Hundert Zuschauern wird gerechnet. Und für uns bietet sich die Chance, nach dem relativ schmucklosen grünen Wimpel anlässlich der Regionalliga-Meisterschaft die Saison mit dem Gewinn eines weiteren Titels und eines Pokals abzuschließen. Der Titelgewinn würde die Teilnahme am Bezirkspokal Wiesbaden in der Saison 07/08 bedeuten. Da die Erste Mannschaft dann aber im Profi-Fußball spielt, übernähme unser Oberliga-Team diesen Startplatz.

So geht’s nach Beuerbach: Von Wehen/Wiesbaden über die B 417 Richtung Limburg, nach der Abzweigung Wallbach (rechts) führt die nächste Abfahrt auf der rechten Seite nach Bechtheim, den Ort rechts liegen lassen und weiter geradeaus in Richtung Beuerbach fahren.

 

26.05.2007

Mallorca-"Trainingslager" fruchtete:
LaLi-Team beendet Saison mit 4:1 (0:1) in Watzenborn-Steinberg

Naja, mit dem einhundertsten Saisontor ist es dann doch nichts geworden. Doch hat unsere Landesliga-Mannschaft im letzten Saisonspiel bei Teutonia Watzenborn-Steinberg einer klasse Saison "das Sahnehäubchen aufgesetzt", fand Günther Schäfer. Der 4:1-Erfolg war für Schäfer auch der Beweis, dass das "Kurztrainingslager" auf Mallorca unter der Woche genau richtig war, um sich auf die Hitze einzustellen. Denn es gelang unserer Mannschaft, den Pausenrückstand noch umzubiegen und sich mit einem Erfolg aus der Landesliga zu verabschieden.  Mehr...

 

24.05.2007

Gegen Kassel die Meisterschaft klarmachen
Am Samstag Abschied vom Halberg

Der Aufstieg: In trockenen Tüchern. Schon seit Wochen. Die Meisterschaft: Noch nicht. Allerdings fehlt nicht viel, um die laufende Fußball-Regionalliga-Saison als Tabellenerster abzuschließen. Mit einem Sieg am Samstag wäre dieses Ziel erreicht. "Natürlich ist das noch einmal eine Herausforderung für uns. Schließlich gehst du als Regionalliga-Meister mit ganz anderem Rückenwind in deine erste Zweitligasaison", betont Trainer Christian Hock. Am 13. Spieltag wurde die Tabellenspitze erobert und seitdem nicht wieder hergegeben. "Da versteht es sich von selbst, dass wir uns die Meisterschaft nun erst recht nicht mehr nehmen lassen wollen", sagt Manager Bruno Hübner.

Mögliche Meisterfeier auf der einen Seite, auf der anderen Seite wird das Heimspiel gegen Kassel der voraussichtlich letzte Auftritt unserer I. Mannschaft auf dem Halberg sein. Da passt es, dass zum Abschied noch einmal ein Derby ansteht. Der KSV Hessen Kassel hat seit voriger Woche und seinem 2:1 über die Stuttgarter Kickers den Klassenerhalt sicher, so dass die Partie vor dem Hintergrund der DFB-Pokal-Endspiele in Berlin auf 13.30 vorverlegt werden konnte.

Gesperrt ist auf beiden Seiten je ein Akteur: Unser Torjäger Matias Cenci muss eine Gelbsperre absitzen, für seine Position kommen Martin Willmann und Veselin Popovic in Frage. Auf Kasseler Seite ist Mittelfeldspieler Sebastian Busch gesperrt.

 

21.05.2007

Heimspiel gegen Kassel-Spiel beginnt am Samstag bereits um 13.30 Uhr

Es war im Vorfeld bereits in Erwägung gezogen worden, und nachdem unser Gegner am Samstag, Hessen Kassel, den Klassenerhalt mittlerweile definitiv geschafft hat, wurde die Regionalliga-Partie vom 26. Mai um eine weitere halbe Stunde vorverlegt, beginnt nun um 13.30 Uhr.
Grund für die Vorverlegung sind die DFB-Pokal-Finalspiele der Damen und Herren am selben Tag; durch die Verlegung sollen Überschneidungen mit den Regionalsportsendungen der dritten Programme vermieden werden.

 

21.05.2007

Neuzugang Nummer sechs ist da:
Vlado Jeknic kommt von Wacker Burghausen

Der Kader für die kommende Saison nimmt Formen an. Nach Jonas Grüter, Patrick Bick, Benjamin Siegert, Benjamin Schöckel und Ales Kokot steht nun unser sechster Neuzugang fest: Von Zweitliga-Absteiger Wacker Burghausen kommt Verteidiger Vlado Jeknic (23). Jeknic ist Nationalspieler Montenegros und in der Abwehr auf mehreren Positionen einsetzbar. Für Burghausen bestritt er in zwei Jahren 40 Zweitliga-Spiele, in denen er ein eigenes Tor bejubeln durfte. Jeknic ist ablösefrei und erhielt einen Zweijahresvertrag.

 

20.05.2007

Hessenderby in der Zweitliga-Saison 07/08 perfekt:
Kickers Offenbach gerettet

Das Teilnehmerfeld der 2. Liga 07/08 ist nun fast komplett! Am letzten Spieltag der Zweitliga-Saison fielen noch einige Entscheidungen:

So verschlägt es uns in der kommenden Spielzeit in den Breisgau: Der SC Freiburg verpasste nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz den Aufstieg; der MSV Duisburg als Tabellendritter und Hansa Rostock sicherten sich die letzten begehrten Tickets für die Bundesliga.

Die Kickers aus Offenbach kamem zwar über ein 1:1 gegen Schlusslicht Braunschweig nicht hinaus. Da jedoch Unterhachung und Essen verloren und somit absteigen müssen, reichte das, um ein weiteres Jahr in der 2. Liga vertreten zu sein. Somit erwarten uns neben den Derbies gegen Mainz, Kaiserslautern und Koblenz auch wieder spannende Aufeinandertreffen mit den Kickers. Seit 1989 waren wir in nur drei Spielzeiten nicht in derselben Spielklasse wie der OFC vertreten. Auch Carl Zeiss Jena rettete sich am letzten Spieltag.

Somit stehen 16 der 18 Zweitligisten fest, lediglich die Aufsteiger aus der Regionalliga Nord werden noch gesucht: Hier benötigt der FC St. Pauli in zwei Spielen noch einen, der FC Magdeburg noch drei Zähler, um es selbst perfekt zu machen.

Derweil haben in der Regionalliga Süd die Aufsteiger FC Ingolstadt und Hessen Kassel den Klassenerhalt am gestrigen Spieltag perfekt gemacht. Von daher stünde einer Austragung unseres Heimspiels gegen Kassel am kommenden Samstag um 13.30 Uhr nichts mehr im Wege.

 

16.05.2007

Letzter Auftritt im Stadion an der Grünwalder Straße!?
Landesliga-Team feiert am Samstag die Meisterschaft

Zugegeben, es hat schon seinen Charme, das altehrwürdige Stadion an der Grünwalder Straße in München. Viel hat sich dort in den vergangenen 20-30 Jahren nicht getan. Schmale Gänge im Inneren, enge Räume, steile Treppen. In den vergangenen Jahren war der SV Wehen dort etliche Male zu Gast, um nicht immer mit einem Erfolg zurückzukehren. Anders am vergangenen Sonntag, als Ronny König in der Schlussphase der Partie noch der 1:0-Siegtreffer gegen Bayern München II gelang. Eine Wiederholung am Freitagabend ab 19 Uhr wäre durchaus genehm. Dann ist die U 23 von 1860 München unser Gastgeber. "Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen, um die Meisterschaft der Regionalliga Süd klarzumachen", bekräftigt Sascha Amstätter.

Leicht wird das nicht: Die "Kleinen Löwen" kämpfen mit aller Macht gegen den Abstieg, nachdem in den zwei Jahren zuvor jeweils Lizenzentzüge der Konkurrenz hermussten, um in der Liga zu verbleiben. Doch haben die 1860er in den vergangenen drei Heimspielen gegen Pfullendorf, Siegen und Pirmasens die optimale Ausbeute von neun Zählern bei 8:0 Toren geholt. Der Trainerwechsel – für Marco Kurz, der die Profis übernahm, rückte Co-Trainer Klaus Koschlick auf – hatte auf die Leistungskurve keine negativen Auswirkungen. Da die Profis der Löwen am Sonntag in Aue nur noch um die "Goldene Ananas" spielen, ist reichlich Verstärkung aus dem Zweitliga-Aufgebot zu erwarten. So mischte am vergangenen Wochenende beim 0:1 bei den Stuttgarter Kickers U 21-Nationalspieler Nicky Adler (wechselt zum 1. FC Nürnberg) mit und war für den "Kicker" bester Mann seines Teams.

Auf unserer Seite fehlt "Allzweckwaffe" Ronny König, der am vorigen Sonntag seine 5. Gelbe Karte sah. Doch zeigte das 1:0 bei Bayern II, dass auch ohne einige "Leistungsträger" und mit Spielern, die bislang in zweiter Reihe standen, unsere Erfolgsserie deswegen noch lange nicht abreißen muss.

Und eines haben sich unsere Kicker in dieser Saison verdient: So dürfte das Auswärtsspiel am Freitag das wohl bis auf weiteres letzte sein, das uns an die Grünwalder Straße verschlägt: Nächste Saison geht es dann gegen die I. Mannschaft von 1860 München in der Allianz-Arena um Punkte in der 2. Liga!

Eine Liga höher spielt künftig auch unsere Zwote, die in der Saison 07/08 in der Oberliga ihre Visitenkarte abgibt. Im Heimspiel am Samstag, den 19.05. gegen den VfB Aßlar (Anstoß 15.30 Uhr) steigt zunächst die Meisterschaftsfeier auf dem Halberg gemeinsam mit den Fans.

 

15.05.2007

"Krönung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit"
Unsere Zwote in 20 Jahren von der B-Liga in die Oberliga

Die I. Mannschaft in der 2. Liga, die II. in der Oberliga. Liest sich gut. Liest sich ziemlich gut! Der SV Wehen kann in der Saison 07/08 diese Konstellation für sich in Anspruch nehmen und liegt damit auf Augenhöhe mit Vereinen wie u.a. Mainz 05, 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Köln. Der Aufstieg unserer II. Mannschaft war bereits im Herbst 2006 ins Auge gefasst und als Ziel ausgegeben worden, als sich der Aufstieg des Regionalliga-Teams anbahnte und klar schien, dass ein entsprechender Unterbau nötig sein würde. Dieses Ziel wurde nun erreicht: Nach 15 Jahren am Stück in der Landesliga-Mitte mischt unsere Zwote nun in der Oberliga Hessen mit - für Günther Schäfer "die Krönung meiner 20jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit".

Wie fing es eigentlich an? Schäfer, seit der "ersten Stunde" dabei, berichtet: "Als unsere Erste Mannschaft 1987 in die Landesliga aufstieg, musste die Reserve fortan in Konkurrenz antreten und begann in der Kreisliga B. Heinz Hankammer meinte, ob ich mich nicht um die II. Mannschaft kümmern wolle, da ich sowieso immer dabei wäre." Schäfer sagte zu und erlebte in den nächsten fünf Jahren mehrere Aufstiege, bis 1992 der Sprung in die Landesliga gelang – die Erste Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt in der Oberliga etabliert. "In diesen Jahren war es unsere Aufgabe, die A-Junioren weiterzubringen. Und auch das ganze Umland und Vereine wie etwa Biebrich, Walluf, Frauenstein oder Wörsdorf, haben von der Ausbildung unserer jungen Spieler profitiert."

Allerdings war es in der laufenden Saison für das Trainergespann Friedel Müller/Thomas Zampach nicht immer einfach: Durch die hohe Fluktuation – 46 Spieler wurden eingesetzt! – konnte nur schwer etwas zusammenwachsen. Dadurch, dass regelmäßig Regionalliga-Leihgaben zum Einsatz kamen, war viel Einfühlungsvermögen mit den "eigentlichen" Landesliga-Akteuren von Nöten, die demzufolge auf weniger Einsätze kamen als erwartet. "Spieler wie Adrian Schenk und Martin Papaja wären sonst Stammspieler gewesen", vermutet Schäfer, der aber auch unterstreicht: "Bastian Pilger, Roman Schmick, Ertan Ekiz und bis zu seiner Verletzung auch Christopher Hübner haben sich für höhere Aufgaben empfohlen." Wie die Entwicklung weitergeht, davon können sich die Fans in der Saison 07/08 in den Heimspielen auf dem Halberg ein Bild machen.

 

Die Trainer des SV Wehen II seit 1987: Günther Becker, Walter Neumann, Günter Martin, Hermann Hummels, Werner Orf, Gernot Ruof, Michael Porn, Bruno Hübner, Werner Orf, Jürgen Menger, Frank Utsch, Friedel Müller/Thomas Zampach.

 

Die meisten Landesliga-Spiele für SV Wehen II: Daniel Fröhlich 309, Sven Zaltenbach 216, Marc Bals 170. Insgesamt wurden in 15 Landesliga-Jahren ca. 280 Spieler eingesetzt.

 

Die meisten Landesliga-Tore für SV Wehen II: Gernot Ruof 38, Christian Maus 31, Samir Naciri 28. Insgesamt trugen sich etwas mehr als 100 Wehener Spieler in die Torschützenliste ein.

 

Anm. d. Red.: Eine Landesliga-All-Time-Statistik mit allen eingesetzten Spielern und allen Torschützen ist in Arbeit und wird nach Ende der laufenden Saison im Archivteil einzusehen sein.

 

FANBUS

Fanbus nach Hoffenheim

Bei genügend Anmeldungen startet der Fanbus zum letzten Saisonspiel bei der ebenfalls bereits als Aufsteiger feststehenden TSG Hoffenheim am Samstag, den 2. Juni um 10.30 Uhr an der Wehener Silberbachhalle, Zwischenstopp an der Tankstelle am Wiesbadener Hauptbahnhof um 10.45 Uhr. Anmeldungen nimmt unser Fanbeauftragter "Charly" Braun entgegen unter 0172-7829064.

 

13.05.2007

Nachdem Wetzlar nur 1:1 spielte:
Oberliga-Aufstieg unserer Zweiten nun perfekt!

Zwei Wochen nach dem Aufstieg unseres Regionalliga-Teams in die 2. Liga hat nun auch unsere II. Mannschaft das Ziel "Aufstieg" erreicht. Nach dem 2:1-Erfolg beim SV Wiesbaden vom Freitagabend gingen die Blicke am gestrigen Samstag nach Watzenborn-Steinberg, wo Verfolger Eintracht Wetzlar hätte gewinnen müssen, um noch im Rennen um Platz Eins zu bleiben. Vor den Augen von Thomas Zampach endete die Partie mit 1:1, wodurch unser Vorsprung auf Platz Zwei nun uneinholbar ist. Für Wetzlar aber kein Grund zur Trauer, da in Hessen (anders als beispielsweise im Südwesten) gilt, dass keiner Mannschaft das Aufstiegsrecht durch die II. Mannschaft eines Vereins genommen werden darf. Somit steigt nun der Zweitplatzierte - und darauf hat Wetzlar die besten Karten - ebenfalls direkt in die Oberliga auf, und der Tabellendritte qualifiziert sich für die Aufstiegsrunde.

"Thomas Zampach hat mich sofort informiert, ich habe gleich Heinz Hankammer Bescheid gesagt", schildert Günther Schäfer die entscheidenden Momente am frühen Samstagabend. "Die Mannschaft hat sich dann noch getroffen, während ich zu Hause die vielen Glückwünsche entgegengenommen habe." An die 30 dürften es gewesen sein.

 

Und das wären laut Stand vom 13. Mai die 18 Vereine der Oberliga Hessen 07/08:

Absteiger aus der RL Süd: Darmstadt 98.

Aus der OL Hessen 06/07: Bayern Alzenau, Viktoria Aschaffenburg, KSV Baunatal, Buchonia Flieden, Eintracht Frankfurt U 23, Borussia Fulda, KSV Klein-Karben, 1. FC Schwalmstadt, FSV Steinbach, SC Waldgirmes, TSG Wörsdorf, RSV Würges. (Sollte Darmstadt den Klassenerhalt noch schaffen, bliebe stattdessen der SV Bernbach drin.)

Direkte Aufsteiger aus den Landesligen: FSC Lohfelden, Germania Ober-Roden, SV Wehen II, Eintracht Wetzlar.

Der letzte Aufsteiger wird in einer Aufstiegsrunde der Landesliga-Zweiten (bzw. des Dritten der LL Mitte) ermittelt, dies wären: TSV Lehnerz, FV Biebrich 02 und Rot-Weiß Frankfurt.

 

11.05.2007

Heimspiel gegen Kassel wird vorverlegt

Die Partien des 33. Spieltags der Fußball-Regionalliga Süd am 26. Mai wurden laut Info des Süddeutschen Fußball-Verbands um eine Stunde vorverlegt, beginnen nun statt 14.30 Uhr bereits um 14 Uhr. Grund für die Vorverlegung sind die DFB-Pokal-Finalspiele der Damen und Herren am selben Tag; durch die Verlegung sollen Überschneidungen mit den Regionalsportsendungen der dritten Programme vermieden werden.

Spiele, in denen es für beide Mannschaften nicht mehr um Auf- oder Abstieg geht, können sogar um 13.30 Uhr bereits angepfiffen werden. Im Hinblick auf unseren Gegner an diesem Spieltag, Hessen Kassel, ist eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht möglich.

 

10.05.2007

"Polster auf Hoffenheim verschaffen"
Am Sonntag erstes von zwei Spielen in München

Die Hinspiele gegen die beiden Münchener Mannschaften in der Regionalliga Süd erbrachten die optimale Ausbeute von sechs Punkten. Nun muss unser Team zwei Mal binnen sechs Tagen in München antreten. Den Anfang macht die Begegnung gegen Bayern München II am Sonntag, 15 Uhr im Stadion an der Grünwalder Straße.

Ähnlich paradox wie der Kampf um den Aufstieg in der Regionalliga Nord geht es in der Südgruppe inzwischen beim Kampf um den Klassenerhalt zu: Mit Kaiserslautern II und Pirmasens stehen zwei Absteiger bereits fest, während von den Abstiegsrängen bis zu Platz Vier der Abstand nur acht Punkte beträgt. In dieser "Grauzone" befindet sich auch die Mannschaft von Bayern München. Diese jedoch könnte mit einem Sieg einen Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Davon will Verteidiger Dajan Simac nichts wissen: "Wir wollen uns ein Polster auf Hoffenheim verschaffen, damit wir nicht mehr von Platz Eins verdrängt werden können." Dass unser Team sich nicht hängen lässt, sondern weiter Vollgas gibt, davon konnten sich die Zuschauer bereits im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers überzeugen. Unter der Woche hatte Simac übrigens seinen Vertrag um ein Jahr bis 2008 verlängert, bleibt uns somit auch in der 2. Liga erhalten – es wird dies seine fünfte Saison im Wehener Trikot!

Auf Seiten der Bayern ist, da die Profis am Samstag in Cottbus dran sind, Verstärkung aus dem Profi-Lager wahrscheinlich. Wobei im Falle Michael Rensing anzuwarten bleibt, ob er erneut an Stelle von Oliver Kahn das Tor der Profis hütet.

 

10.05.2007

Landesliga-Team am Freitag zum SV Wiesbaden
Besondere Sicherheitsmaßnahmen an der "Berliner Straße"

Die sportlichen Voraussetzungen? Prima. Im drittletzten Saisonspiel in der Landesliga Hessen-Mitte hat unsere Zwote am morgigen Freitagabend Gelegenheit, im Kampf um den Aufstieg vorzulegen. Und zwar im Derby beim SV Wiesbaden, das um 19.30 im Stadion "Berliner Straße" angepfiffen wird. Fünf Punkte Vorsprung weist die Tabelle momentan auf Eintracht Wetzlar aus – die Eintracht kann am Samstag in Watzenborn-Steinberg nachziehen. Da unsere I. Mannschaft erst am Sonntag in München antritt, ist erneut mit Regionalliga-Leihgaben zu rechnen. Ähnlich war es im jüngsten Heimspiel gegen Eddersheim (4:0), hier dauerte es zwar etwas, bis der "Halberg-Express" ins Rollen kam, doch war er dann nicht mehr aufzuhalten.

Der SV Wiesbaden hat sich längst aller Abstiegssorgen entledigt und belegt einen Platz im sicheren Mittelfeld. Trainiert wird er übrigens von Elvir Melunovic, dem älteren Bruder unseres Ex-Stürmers Ermin Melunovic.

Im Vorfeld der Partie hat der Gastgeber über besondere Sicherheitsmaßnahmen informiert. So werden unsere Fans gebeten, den Eingang "Berliner Straße" zu nutzen (an der Westseite des Stadiongeländes), um eine Trennung der Fangruppen im Stadion zu ermöglichen. Den Anweisungen des Sicherheitspersonals, das auch befugt ist, Personenkontrollen etc. durchzuführen, ist dabei Folge zu leisten.

 

07.05.2007

SV Wehen sagt: "Danke, Wiesbaden!"
Aufstiegsfeier am Rathausplatz ein voller Erfolg

 

 

"Sowas erlebt man nur ein Mal im Leben." Was unser "Rasengott" (O-Ton Martin Willmann) Kurt Bücher am späten Samstagabend auf dem Rathausplatz aussprach, das mögen viele unserer Fans und Spieler gedacht haben. Denn ein Stück weit waren alle positiv überrascht, welch großer Bahnhof dem Team des SV Wehen in Wiesbaden bereitet wurde. Dort hatte Hit-Radio FFH die Menge bereits eingeheizt. "Wir wollen Euch alle im ersten Heimspiel sehen", rief Bruno Hübner den Fans zu. "Wir kommen alle", versprach Wiesbadens Oberbürgermeister Hildebrand Diehl.

 

 

Der SV Wehen möchte sich an dieser Stelle bei allen Fans bedanken, die dazu beigetragen haben, dass der Abend zu einem unvergessenen Erlebnis wurde. Zudem ein Dank an alle Helfer, die an den Vorbereitungsmaßnahmen beteiligt waren, sowie an die Partner und Behörden, die es möglich gemacht haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Euch ab August in Liga Zwei!

 

06.05.2007

Sascha Amstätter am Montagabend im Chat des Wiesbadener Tagblatt

Seit nun acht Tagen und dem 2:0-Sieg in Pirmasens ist unser Aufstieg in die Zweite Liga perfekt. Großen Anteil am Aufstieg hat Kapitän Sascha Amstätter, auch wenn ihn eine Verletzung fast fünf Monate zum Zuschauen gezwungen hatte. Doch jetzt ist der 29-Jährige wieder fit. Und nicht nur das: Über den Erfolg auf dem Halberg, die Perspektiven in der Zweiten Liga oder aber über die Vorteile des neuen Stadions in Wiesbaden wird am Montag um 18 Uhr im Sport-Chat diskutiert. Einfach einloggen unter www.wiesbadener-tagblatt.de und mit Sascha Amstätter ins Gespräch kommen.

 

02.05.2007

Wehener Aufstiegsfeier am Samstagabend in Wiesbaden

In Pirmasens hatten Mannschaft, Trainer und Präsidium schon ausgiebig gefeiert, nun haben auch alle Fans des SV Wehen Gelegenheit, den Aufstieg in die 2. Liga zu feiern.

Los geht es am Samstag, den 5. Mai mit dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers, Anstoß am Halberg ist um 14.30 Uhr. Nach Spielende erwarten die Fans einige kleine und größere Überraschungen. Die Einnahmen des Getränkeverkaufs werden einem wohltätigen Zwecks zugute kommen.

Gegen 17.30 machen sich Mannschaft, Trainer und Offizielle des Vereins im Taunus-Auto Aufstiegs-Konvoi auf den Weg in die Wiesbadener Innenstadt. Die Ankunft auf dem Wiesbadener Schlossplatz ist für 18 Uhr vorgesehen, wo die FFH Hit-Arena mit Moderator Daniel Fischer dann für Stimmung sorgt. Während der Party erwartet die Besucher neben einem Gewinnspiel mit attraktiven Preisen auch hier wieder zahlreiche Überraschungen, die den Abend vor dem Rathaus zu einem unvergesslichen Fußball-Event werden lassen.

 

01.05.2007

Christian Hock: "Einige Steine sind geplumpst"
Die Aufstiegsfeier haben alle unbeschadet überstanden

Den Montag bekam unser Regionalliga-Team frei. Erst Dienstagnachmittag war wieder Training angesagt, um sich auf die letzten fünf Partien bis Saisonende vorzubereiten. Die Feierlichkeiten verliefen "feuchtfröhlich, es wurde schon im Mannschaftsbus auf der Rückfahrt von Pirmasens alles geleert, was an Bord war", berichtete Sascha Amstätter am Montagabend in der hr-Sendung "Heimspiel". Mit mehreren Zwischenstopps – satte dreieinhalb Stunden soll die Rückfahrt gedauert haben! "Da hat man beide Augen zugedrückt, die Jungs haben es sich verdient", wollte Trainer Christian Hock da kein Spaßverderber sein. Wenngleich er zugab: "Es sind im Moment des Schlusspfiffs einige Steine geplumpst, die Anspannung war schon sehr groß."

Während die Spieler am Montag ausspannen durften, ging es auf der Geschäftsstelle überaus hektisch zu: Telephone und Faxgerät standen kaum einen Moment still. So gratulierten TSG Hoffenheim, 1. FC Nürnberg, Stuttgarter Kickers, Hertha BSC Berlin, Holstein Kiel und der 1. FC Saarbrücken per Fax zum Aufstieg, ebenso wie der DFB-Stützpunkt Wiesbaden-Biebrich seine Glückwünsche übersandt. Auch Taunussteins Bürgermeister Michael Hofnagel gratulierte Trainergespann, Spielern und allen Verantwortlichen zum Aufstieg.

Rechnerisch sind wir drin in der 2. Liga - mehrere namhafte Vereine müssen bzw. dürfen noch darum bangen. Eines bahnt sich aber jetzt schon an: Die 2. Liga wird eine der attraktivsten, wenn nicht DIE attraktivste 2. Liga aller Zeiten. "Wir haben den Aufstieg punktgenau im richtigen Moment geschafft", freut sich Hübner schon auf etliche bevorstehende Schlagerspiele.

 

"Amsti"-Comeback am Mittwoch gegen FC Eddersheim

Überhaupt schon kapiert, was geschehen ist? Sandro Schwarz kennt aus seiner Mainzer Zeit das Gefühl aufzusteigen: "Es war mit Mainz 05 natürlich ein anderer Rahmen, aber emotional war es am Samstag genauso schön." "Wir sehen ja nicht erst seit gestern auf die Tabelle", gab sich Kristjan Glibo cool, "natürlich wollen wir den ersten Tabellenplatz sichern." Genauso sieht es Hock: "Wir werden nichts anders machen als vorige Woche, wir wollen unsere Spiele gewinnen und bis an unsere Grenzen gehen." Jedoch wird der eine oder andere Akteur, der in zweiter Reihe steht, noch die Chance bekommen, sich zu zeigen und für einen neuen Vertrag zu empfehlen. Ebenso soll die Landesliga-Mannschaft personell unterstützt werden, die am morgigen Mittwochabend (19.15 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Eddersheim weitere drei Punkte im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga einfahren will. In diesem Match will Kapitän Sascha Amstätter nach beinahe fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback feiern – sofern am Mittwochmorgen die letzten Auswirkungen der Aufstiegsfeier verflogen sind, wie er selbst schmunzelnd meinte. Kürzer treten muss aktuell nur Benjamin Fuchs, der am Samstag in Pirmasens wegen einer Kapselverletzung im großen Zeh ausgewechselt wurde.

 

30.04.2007

Nachdem der Aufstieg nun perfekt ist:
Vier Neuzugänge beim SV Wehen

Dass wir in der Saison 07/08 in der 2. Liga spielen werden, ist seit Samstagnachmittag perfekt. Nun präsentierte Manager Bruno Hübner nach Jonas Grüter (21, Eintracht Frankfurt II) die Neuzugänge 2-5, die alle eins gemeinsam haben: Die 2. Liga ist für sie kein Neuland, zudem wollen sie an neuer Wirkungsstätte an ihre alte Form und alte Erfolge anknüpfen. Die folgenden Akteure erhielten je einen Zwei-Jahres-Vertrag:

 

  • Patrick Bick (30) kommt von Eintracht Braunschweig, spielte zuvor für FC Augsburg und SV Elversberg. Er ist im Mittelfeld vielseitig einsetzbar und bestritt bislang 38 Zweitliga-Spiele (acht Tore). In der laufenden Saison fiel er wegen einer Fuß-Operation beinahe die gesamte Hinrunde aus, konnte daher den Absturz der Eintracht nicht verhindern.
     
  • Ales Kokot (27) bestritt für sein Heimatland Slowenien bereits sieben Länderspiele. 05/06 war er auf der Position des Linksverteidigers noch unumstrittener Leistungsträger bei Greuther Fürth, zu Beginn dieser Spielzeit verlor er jedoch seinen Stammplatz; er steht bei bislang 39 Zweitliga-Spielen (1 Tor).
     
  • Benjamin Schöckel (26) geht aus der erfolgreichen Talentschmiede von Bayern München hervor. Beim VfR Aalen empfahl sich der Rechtsverteidiger für einen Profi-Vertrag bei Energie Cottbus, an deren Bundesliga-Aufstieg 2006 er beteiligt war (45 Zweitliga-Spiele für Energie). Jedoch steht lediglich ein Bundesliga-Einsatz in der laufenden Saison zu Buche.
     
  • Benjamin Siegert (25) hat ebenfalls Bundesliga-Erfahrung: Für den VfL Wolfsburg bestritt er eine Partie, zudem 60 Zweitliga-Spiele (2 Tore) für Eintracht Braunschweig. Siegert ist auf den Außenbahnen, bevorzugt auf der rechten Seite, einsatzbar, spielte aber auch schon im defensiven Mittelfeld.
     

Unser derzeit verletzter Kapitän Sascha Amstätter hat derweil um drei Jahre verlängert. Bis auf ein halbes Jahr Unterbrechung ist "Amsti" seit Februar 2000 im Verein und mit Abstand dienstältester Spieler. "Das ist ein Viertel meines Lebens", so Amstätter. Zudem bestehen mündliche Zusagen, den Vertrag von Keeper Adnan Masic um drei Jahre bis 2010 zu verlängern und den von Hajrudin Catic bis 2008 mit Option auf eine weitere Saison.

 

Das wären laut aktuellem Stand (29.04.) die Teams der 2. Liga in der Saison 07/08:

Alemannia Aachen
Erzgebirge Aue
FC Augsburg
SC Freiburg
Greuther Fürth
TSG Hoffenheim
Carl Zeiss Jena
1. FC Kaiserslautern
TuS Koblenz
1. FC Köln
FSV Mainz 05
1. FC Magdeburg
Borussia Mönchengladbach
1860 München
Kickers Offenbach
SC Paderborn
FC St. Pauli
SV Wehen

 

25.04.2007

SV Wehen "übertrumpft" sogar SV Werder!
Bei Auswärtssieg in FK Pirmasens definitiv Zweitligist

Ein Kreis könnte sich schließen. Im Heimspiel gegen den FK Pirmasens saß Christian Hock erstmals als "Chef" auf der Trainerbank und feierte mit dem 5:0-Erfolg ein überaus gelungenes Debüt. Nun im Rückspiel reicht definitiv ein Sieg, damit der Aufstieg in die 2. Liga rechnerisch perfekt ist. Noch überwiegt bescheidenes Abwarten gegenüber möglicher Euphorie. Hock: "Pirmasens spielt viel konstanter als in der Hinrunde und wird uns alles abverlangen." Zudem sind im Mittelfeld durch die Gelbsperre von Sandro Schwarz und die Verletzung von Torge Hollmann zwei Plätze frei geworden. In Frage hierfür kämen Enis Alushi und Allrounder Ronny König. Doch ist ja gerade die Tatsache, dass nahezu jeder Spieler mehrere Positionen bearbeiten kann, ein Grund für den so erfolgreichen Saisonverlauf!

Derweil ist das Spiel in der Westpfalz schon zum Medienmagneten avanciert: "So viele Fernsehkameras wie noch nie bei einem Spiel des FK Pirmasens sind am Samstag im Stadion auf der Husterhöhe. Die ARD hat sich mit elf Kameras angekündigt. Zum Vergleich: Bei der Pokalsensation des FKP im Vorjahr gegen Werder Bremen waren sieben Kameras im Sportpark", schreibt die "Pirmasenser Zeitung". Und weiter: "Über den größten Vereinserfolg will die ARD-Sportschau am Samstag ausführlich berichten. Zusätzlich kommt extra ein Team des Hessischen Rundfunks, das gerne jubelnde Wehener Spieler und Fans filmen will."

 

Der Gegner

Unbeschwert spielt der FK Pirmasens im Jahr 2007 auf. In acht Spielen holte das Team von Trainer Andreas Kamphues (löste im Herbst 2006 Robert Jung ab) imponierende 12 Punkte, ist seit fünf Spielen ungeschlagen und sorgte mit Heimerfolgen gegen Darmstadt und Saarbrücken dafür, dass deren Sorgen deutlich zunahmen. Mit Andreas Haas, der in der Winterpause von der TSG Hoffenheim kam, schlug ein Neuzugang voll ein: Der Oberliga-Torschützenkönig von 2006 (damals beim FC Homburg) traf bereits drei Mal, musste aber bei den Stuttgarter Kickers wegen einer Oberschenkelzerrung passen. Er ist jedoch zuversichtlich, dass er dank täglicher Behandlung wieder mitmischen kann.

 

23.04.2007

Mittelfußbruch! Saisonende für Torge Hollmann

Es sah zunächst nach gar nichts aus – immerhin hatte Torge Hollmann am Samstag im Heimspiel gegen Reutlingen durchgespielt. Doch nach einem "normalen Zweikampf" (O-Ton Physiotherapeut Thomas Schwarz), einem Pressschlag, hatte er bereits Schmerzen am Fuß gespürt; das Wechselkontingent war ausgeschöpft, so dass Torge auf die Zähne biss. Die ernüchternde Diagnose nun: Mittelfußbruch. Beim Landesliga-Spiel in Biebrich am Sonntagmittag war er mit Gipsfuß Zaungast. Wie geht es weiter? "Sechs Wochen, bis der Bruch verheilt ist", schätzt Schwarz, "und dann Reha-Training." Die laufende Saison ist somit beendet, für die Spielzeit 07/08 muss Torge nun einen langen Anlauf nehmen.

 

23.04.2007

Halbfinale des Rheingau-Taunus-Kreispokal:
Am Dienstagabend, 19 Uhr, zur SG Walluf

Im Hessenpokal ist unser Team nicht mehr vertreten, dafür könnte der Kreispokal noch wichtig werden. Sollte sich unser Team als Sieger qualifizieren UND in die 2. Liga aufsteigen, darf in der kommenden Saison unsere II. Mannschaft den Startplatz im Bezirkspokal einnehmen. Am morgigen Dienstagabend gastiert unser Team beim Landesligisten SG Walluf, Anstoß ist um 19 Uhr. Ähnlich wie beim Erstrunden-Kreispokalspiel bei Bosporus Eltville "dürfen" sich unsere Kicker darauf einstellen, auf einem Hartplatz spielen zu müssen.

Die SG Walluf belegt derzeit Tabellenplatz Neun in der Landesliga Hessen-Mitte und kam am gestrigen Sonntag zu einem 4:0-Erfolg über Watzenborn-Steinberg. Mit Christian Gebhardt und Polat Yolver kicken zwei Ex-Wehener für die Rheingauer, die von René Keutmann trainiert werden.

 

22.04.2007

Zum aktuellen Stand in der Regionalliga:
Noch zwei Punkte aus sechs Spielen nötig!

Wasserstandsmeldungen alle Nase lang können ja relativ anstrengend sein und nicht immer den größten Wert besitzen. Doch war unser gestriges 0:0 gegen den SSV Reutlingen mal wieder der Beweis, wie wertvoll auch ein Zähler statt erhoffter drei sein kann! Am heutigen Sonntag kamen die Stuttgarter Kickers im Heimspiel gegen unseren nächsten Auswärtsgegner FK Pirmasens über ein 0:0 nicht hinaus. Dies bedeutet bei noch sechs ausstehenden Spielen 17 Zähler Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Zwei Punkte würden also reichen, um rechnerisch definitiv als Aufsteiger festzustehen - angesichts unserer guten Tordifferenz wäre auch ein Unentschieden in Pirmasens Gold wert!

 

19.04.2007

Gegen SSV Reutlingen den (vor)letzten Schritt tun
Hübner: "Lassen uns den Aufstieg nicht mehr nehmen"

Die Konstellation ist ja bereits erläutert worden: Gewinnen wir am Samstag und punkten Aalen am Freitag und die Stuttgarter Kickers am Sonntag nicht dreifach, ist unser Aufstieg am Sonntag besiegelt. Doch sind derlei Rechenspiele angesichts unseres Vorsprungs noch nötig? "Wir werden uns den Aufstieg in die 2. Bundesliga nicht mehr nehmen lassen", sagt Manager Bruno Hübner. Erst recht nicht nach dem starken Auftritt in Siegen! "Grundstein für diesen Sieg war die Rückkehr zu den alten Tugenden, die uns ausgezeichnet haben: Selbstbewusstsein gepaart mit Zweikampf- und Spielstärke", sah Hübner das 3:1 in Siegen als stärkstes Spiel des Jahres 2007. "Dies müssen wir fortsetzen, denn das Ziel kann nur heißen: Meisterschaft und den Rückenwind mit in die Zweite Liga nehmen."

Aus Trainer Christian Hock sprechen indes auch die Erfahrungen, die er und auch Sandro Schwarz vor fünf Jahren mit Mainz 05 gemacht haben, als mehrere Spieltage vor Saisonschluss bereits alles klarzumachen war und am Ende der FSV mit leeren Händen dastand. "Perfekt machen können wir unser Ziel am Samstag nicht, nur vorlegen. Wenn wir an die Leistung aus dem Siegen-Spiel anknüpfen, haben wir gute Karten, unser Heimspiel gegen Reutlingen zu gewinnen." Ob das dann reicht, wird sich am Sonntag im Spiel der Stuttgarter Kickers gegen Pirmasens zeigen.

Was das Personal betrifft, sind keine Ausfälle zu beklagen, so dass Hock dieselbe Formation wie gegen Siegen ins Rennen schicken kann.

 

Der Gegner

Souveräner war kaum ein Meister der Regionalliga. 1999/2000 gewann der SSV Reutlingen unter Trainer Armin Veh sagenhafte 28 von 34 Saisonspielen, verabschiedete sich damit in die 2. Liga. Immerhin gelang es unserem Team damals, im Heimspiel einen Zähler gegen die Württemberger einzufahren. Beim SSV heute noch bzw. wieder dabei: Keeper Marco Langner, Linksverteidiger Sasa Janic und Stürmer Mikheil Sajaia.

Ein Zähler sprang auch beim 0:0 im Hinspiel dieser Saison an der Kreuzeiche heraus, unserem letzten Spiel unter Djuradj Vasic. Als Aufsteiger schippert der SSV Reutlingen derzeit in ruhigen Fahrwassern dem Hafen Klassenerhalt entgegen, allerdings mit mäßigem Tempo und sechs Punkten aus sieben Spielen im Jahr 2007. Ein Grund dafür: Die Sturmflaute. Nur Schlusslicht Kaiserslautern traf seltener als Reutlingen, deren bester Torschütze Christian Haas auf erst sechs Einschüsse kommt. Um dies zu beheben, wurde Sajaia in der Winterpause aus Reutlingen zurückgeholt, er bestritt aber erst zwei Spiele für den SSV. Ein Garant für die sichere Abwehr ist der Ex-Wehener Patrick Kirsch, der vor der Saison vom Oberligisten Bad Kreuznach ins Ländle wechselte. Wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt ist Manuel Waidmann. Doch kann Trainer Peter Starzmann im Mittelfeld mit Ünal Demirkiran (Ulm), Oliver Otto (u.a. VfB Stuttgart, Waldhof Mannheim) und Jochen Weigl (Fürth) reichlich Erfahrung aufbieten. Und auch ein weltmeisterlicher Name findet sich im SSV-Kader: Yannic Buchwald, Sohn des Ex-VfB-Profi Guido Buchwald, wurde bislang aber nur in der II. Mannschaft eingesetzt.

 

Der SV Wehen steigt an diesem Wochenende bereits in die 2. Liga auf, wenn:

1. der VfR Aalen am Freitagabend gegen Ingolstadt nicht gewinnt UND

2. wir am Samstag gegen Reutlingen gewinnen UND

3. die Stuttgarter Kickers am Sonntag gegen Pirmasens nicht gewinnen.

 

Unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenz reichen in jedem Fall zwei Siege in den noch verbleibenden sieben Spielen. Das sollte gerade noch machbar sein! :-)

 

18.04.2007

Zehn Tore hinter Gittern

"Viel Spaß in der 2. Liga!" So wurde unser Team nach dem gemeinsamen Abendessen verabschiedet. Vorangegangen war ein Freundschaftsspiel der besonderen Art: Gegner unserer Regionalliga-Mannschaft war eine Auswahl der JVA Wiesbaden, gespielt wurde auf dem Kunstrasenplatz der JVA-Anlage. Nach zwei Mal 30 Minuten lautete der Endstand 7:3 für unser Team (beide Teams spielten mit je zehn Mann), wobei besonders die Treffer der JVA-Kicker vom Publikum bejubelt wurden.

 

 

Für die JVA-Mannschaft gab es einen Ball und Trikots als Geschenk. Unsere Mannschaft erhielt ein Motorrad aus Holz, das in der JVA-Schreinerei angefertigt wurde, auf dem Kapitän Sascha Amstätter gleich mal Probe saß (Bild: wiesbaden.eins.de).

Ach ja das noch: Entgegen anders lautender Spekulationen durften unsere Spieler und Betreuer ausnahmslos das JVA-Gelände hinterher auch wieder verlassen! Weiteres auch unter wiesbaden.eins.de.

 

AUFSTELLUNG

 

SV Wehen, 1. Halbzeit: Stahl – Krause, Kopilas, Reuter – Fuchs, Alushi, Yilmaz, Damm – Rahmanovic, Stroh-Engel.

SV Wehen, 2. Halbzeit: Stahl – Nakas, Hollmann, Glibo – König, Willmann, Amstätter, Fiorentino – Cenci, Popovic.

Tore: 0:1 Stroh-Engel, 0:2 Stroh-Engel, 0:3 Kopilas, 1:3 JVA-Nr. 9 (FE), 1:4 Glibo, 1:5 Willmann, 2:5 JVA-Nr. 15, 2:6 Popovic, 2:7 Glibo, 3:7 JVA-Nr. 8.

Schiedsrichter: Foltyn (Kastel).

 

14.04.2007

Matchball rückt in greifbare Nähe!
Hock: "Haben bewiesen, dass wir zurecht da oben stehen"

Gewisse Konstellationen lassen sich oft gut mit Beispielen aus dem täglichen Leben veranschaulichen. Nach unserem 3:1 (1:0)-Auswärtserfolg bei den Sportfreunden Siegen hat sich unser Vorsprung auf die Nichtaufstiegsränge – unabhängig vom Ausgang der Samstagsspiele - auf 17 Zähler bei noch sieben Spielen vergrößert. Somit rückt der erste Matchball, um den Aufstieg rechnerisch perfekt zu machen, in immer greifbarere Nähe! Die Hochzeit ist vollzogen, die Haustür offen, nun muss die Braut nur noch über die Schwelle getragen werden. Im Idealfall ist nun nämlich schon am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen Reutlingen der Aufstieg in trockenen Tüchern – freilich sind hierzu entsprechende Ergebnisse der Konkurrenz nötig. Aus eigener Kraft ist es am kommenden Samstag nicht zu bewerkstelligen. Noch nicht!
Doch nach dem gestrigen Spiel dürfte auch der allerletzte Zweifel verflogen sein. Denn was unser Team in Siegen gezeigt hat, war für Trainer Christian Hock der Beweis dafür, "dass wir zurecht da oben stehen. Wir haben heute all das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und fahren mit breiter Brust zurück nach Hause."
Es fällt schwer, aus der geschlossen starken Mannschaftsleistung noch einzelne Akteure herauszuheben. Keeper Adnan Masic, von seinem ehemaligen Anhang nahezu permanent mit Schmährufen bedacht, behielt die Nerven – lediglich der Elfmeter zum 3:1-Ehrentreffer verhinderte einen für ihn perfekten Abend. A propos Elfmeter: Wie Hajrudin Catic zum 2:0 verwandelte, erinnerte an einen der coolsten Schützten der Bundesliga-Geschichte, Bremens Wynton Rufer. Der Ball war kaum geschossen, eher geschoben, aber eben in die richtige Ecke! Dennoch ließ er beim nächsten Strafstoß seinem Kollegen Veselin Popovic den Vortritt, der ebenfalls sicher verwandelte. An beiden Strafstößen gab es nichts auszusetzen: Beim ersten Mal hatte Nassim Banouas Torge Hollmann zu Fall gebracht, beim zweiten Mal wusste sich Cem Islamglu gegen Popovic nicht anders zu helfen. Hollmann war diesmal im linken Mittelfeld zum Einsatz gekommen, von wo aus er das Angriffsspiel immer wieder ankurbelte. Doch wie gesagt, an diesem Abend hatte sich jeder einzelne eine gute Note verdient.
Bedient war indes Siegens Trainer Ralf Loose. "Viele Unzulänglichkeiten" hatte er gesehen und hätte sich am liebsten bereits bei der Pressekonferenz ein Bier genehmigt, doch war ihm dies zu warm – "Offenbar steht das hier nur zur Zierde rum". Letztlich hatte seine Mannschaft gegen einen "kompakten Gegner" keine Mittel gefunden, die einzige Sturmspitze Christian Okpala war von unserer Abwehr völlig aus dem Spiel genommen. Entsprechend euphorisch gab Marko Kopilas nach dem Abpfiff im Kreise der Mannschaft erneut den Vortänzer, ehe es geschlossen zum Gästeblock ging, um sich von den mitgereisten Fans zu verabschieden. Die nächste Riesenparty lässt nicht mehr lange auf sich warten. Wann und wo ist zwar noch offen, aber sie wird kommen!

 

11.04.2007

Ereignisreicher Freitag, der 13. steht bevor:
SV Wehen gastiert bei SF Siegen

Nur noch acht Spieltage sind es, die unser Regionalliga-Team in dieser Saison zu bewältigen hat. In einem 400-Meter-Lauf entspräche diese Phase dem Einbiegen auf die Zielgerade. Mit 16 Zählern Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegsränge ausgestattet ist nun die Partie am Freitagabend ab 19.30 Uhr schon so etwas wie Schlüsselspiel. Denn bereits ein Unentschieden bei den Sportfreunden aus Siegen, die derzeit auf Platz Vier liegend erster Verfolger sind, wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung und würde den Gegner auf Distanz halten. Zudem treffen am Freitag der SSV Reutlingen und die Stuttgarter Kickers, beide ebenfalls noch mit Restchancen, im direkten Duell aufeinander. Doch über die tabellarische Situation nach dem Abpfiff am Freitagabend zu philosophieren, dafür ist genug Zeit. Voraussetzung natürlich, dass in Siegen gepunktet wird!

Zugegeben, ein gutes Pflaster ist das Siegener Leimbachstadion nicht. Fünf Mal waren wir dort in den vergangenen Jahren zu Gast, ohne einen Dreier gelandet zu haben. Zudem präsentieren sich die Siegener jüngst sehr unberechenbar. Gegen stark ersatzgeschwächte Pirmasenser reichte es daheim nur zu einem 1:1, um dann eine Woche später ein 3:0 bei den Stuttgarter Kickers zu landen. Nachdem Abgang von Senkrechtstarter Marcel Heller zu Eintracht Frankfurt hat Gaetan Krebs, obwohl Außenbahnspieler, die Spielmacherrolle übernommen. Er traf bereits zehn Mal und hat sich, da vom französischen Zweitligisten Racing Strasbourg nur ausgeliehen, damit in die Notizblöcke so mancher Profi-Vereine gespielt. Noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist Stürmer Christian Okpala, Vorjahres-Torschützenkönig beim FC Augsburg und im Winter vom Stuttgarter Degerloch ins Siegerland gewechselt; er traf erst ein Mal und das vom Elfmeterpunkt aus. Darüber hinaus wurden während der Winterpause mehrere Neuverpflichtungen schon im Hinblick auf die kommende Saison und die Qualifikation zur eingleisigen Dritten Liga getätigt. Enrico Gaede (von Hansa Rostock) und Tobias Nickenig (Köln II) sicherten sich prompt einen Stammplatz. Der Doping-Fall um Mark Lerandy (SC Pfullendorf) wird den Siegenern keine nachträglichen Punkte bescheren: Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat den Einspruch der Sportfreunde Siegen zurückgewiesen; auf Berufung wurde akzeptiert.

Auf unserer Seite besteht keine Notwendigkeit zu Umstellungen. Mit Ausnahme von Sascha Amstätter (Trainingsrückstand) sind alle Akteure einsatzfähig, die auch am vergangenen Wochenende zum Einsatz kamen. Ob Niko Nakas, der am vergangenen Wochenende wegen einer Erkältung nur auf der Bank saß, wieder hineinkommt, ob der Ex-Siegener Martin Willmann oder Veselin Popovic im Sturm beginnen, dürfte sich kurzfristig entscheiden. Eine besondere Partie wird es auch für unseren Keeper Adnan Masic werden, der zuvor zwei Jahre das Tor der Siegener hütete. In den sechs Partien des Jahres 2007 musste er erst zwei Mal hinter sich greifen – ohne Frage auch ein Verdienst unserer bärenstarken Abwehr! – und will auch an alter Wirkungsstätte sein Teil beitragen, um nach dem Abpfiff zufrieden sein zu können.

 

09.04.2007

A-Junioren mit Achtungserfolg:
Sieg über Ruandas U18-Nationalteam

Einen besonderen Rahmen hatte die Partie ohne Frage, fast schon mit einem Länderspiel vergleichbar! So wurden vor dem Anpfiff neben dem offiziellen Zeremoniell mit Begrüßungsreden die Nationalhymnen gespielt, als unsere A-Junioren in Katzenelnbogen zum Testspiel gegen die U18-Nationalmannschaft von Ruanda antraten. Auf Initiative des DFB kam diese Partie zustande: Die Afrikaner hielten ein zweiwöchiges Trainingslager in Katzenelnbogen ab und waren neben einem Match gegen die A-Junioren von Zweitligist TuS Koblenz auf der Suche nach einem weiteren Testspielgegner. Dieses Anliegen war an Kosta Runjaic herangetragen worden, der prompt zusagte. "Eine solche Gelegenheit bekommt man nicht so oft. Es war eine großartige Erfahrung für die Jungs, solche Spiele bringen uns weiter." Mit 2:1 (1:1) behielt unser Team dabei die Oberhand, es trafen Dennis Lischer per Foulelfmeter und Philipp Hertel. "Ein etwas glücklicher Sieg", fand Runjaic, der jedoch das Erlebnis höher als das Ergebnis einschätzte.

 

08.04.2007

 

SV Wehen gewinnt Drumbo-Pokal

2002 war es, dass unser Verein letztmalig den "Drumbo-Pokal" der Dresdner Bank gewann. Seit 1978 zahlt die Dresdner Bank für jeden Treffer, den die Bundesliga-, Zweitliga- und Regionalliga-Vereine aus dem Rhein-Main-Gebiet erzielen, Torprämien an die Schlappekicker-Aktion der Frankfurter Rundschau zu Gunsten alter, hilfsbedürftiger oder in Not geratener Sportler. Hier übergibt Erich Reiter, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Dresdner Bank (links) den Pokal an Sascha Amstätter (Mitte) und Vize-Präsident Rainer Wehner (rechts) dafür, dass unser Team von den Vereinen der Region die meisten Treffer in der Hinrunde erzielte. (Foto: www.vollformat.de)

 

05.04.2007

Nach zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur?
Schwere Aufgabe gegen 1. FC Saarbrücken wartet!

Die Lage

Klar, man soll Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, aber den Pokal dazugezählt, hat unser Team nun zum zweiten Mal in der laufenden Saison zwei Niederlagen hintereinander kassiert. In der Hinrunde reagierte die Mannschaft darauf mit einem erlösenden 2:1-Auswärtssieg in Darmstadt. Die Aufgabe, die uns nun am Samstag, 14.30 Uhr, erwartet, hat es definitiv in sich: Mit dem 1. FC Saarbrücken kommt eine Mannschaft, die "alles dafür tun wird, um aus ihrer bedrohlichen Lage herauszukommen", rechnet Manager Bruno Hübner mit einem verbissen kämpfenden Gegner, der unserer Elf alles abverlangen wird. Ein Sieg, egal wie, könnte erneut einer Erlösung gleichkommen.

 

Michael Jackson lässt grüßen

"Ein klassischer Bruch. Dajan hat aus gleich drei Löchern geblutet", schildert Physiotherapeut Thomas Schwarz den Nasenbeinbruch von Dajan Simac am Mittwochabend im Pokalspiel in Klein-Karben. "Aber er hat sich auf dem Weg in die Kabine die Nase schon wieder zurechtgerückt." Was bei Michael Jackson (nicht erst seit dem Eminem-Clip zu "Just lost it") schon keine Besonderheit mehr zu sein scheint – bei Simac bedeutet es wohl eine Pause, da ein Einsatz mit zu großem Risiko verbunden wäre. Als Ersatz stünde Kristjan Glibo bereit, der seinerzeit durch Simacs Schulterverletzung in die Stammelf rutschte und seinen Platz erst durch eine Gelbsperre wieder an Simac verlor.

Darüber hinaus betonte Trainer Christian Hock, dass sich von den Spielern aus der zweiten Reihe niemand aufgedrängt hat. Es ist also bis auf Simacs Position in der Abwehr mit derselben Startformation zu rechnen wie in Pfullendorf. Doch Aufstellung und Einstellung sind zwei Paar Schuhe!

 

Der Gegner

"Hervorragende Einzelspieler", weiß Hock. Dennoch steckt der 1. FC Saarbrücken dort, wo ihn zu Saisonbeginn keiner vermutet hätte, nämlich im Kampf um den Klassenerhalt bei derzeit drei Punkten Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz. Besonders die Auswärtsbilanz ist mager: Seit dem ersten Spieltag (3:0 in Ingolstadt) warten die Saarländer auf den zweiten Auswärtssieg, sieben Punkte in 12 Spielen sind eine magere Bilanz. Eine kleine Blamage war das 0:1 in Pirmasens vor drei Wochen. Zudem verlor der FCS seinen Spielmacher Mustapha Hadji (35), WM-Teilnehmer mit Marokko 1998 und einst Afrikas "Fußballer des Jahres", der wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah und am Samstag noch gesperrt ist. "Das ist eine Schwächung. Hadji ist einer, der die Mannschaft führen und Spieler mitreißen kann", so Torsten Reuter, der in der Hinrunde noch für die Saarländer spielte. Doch auch ohne Hadji hat der FCS genügend Akteure, die ein Spiel alleine entscheiden können, allen voran die beiden Stürmer Mahir Saglik (13 Saisontore) und Jonathan Jäger (12 Saisontore). "Einer wie Jäger hat in der Regionalliga nichts verloren", hat Hock vor dem Franzosen großen Respekt.

 

SV Wehen-Fanclub aus Niedersachsen zu Besuch

Es ist schon Tradition geworden: Ein Mal pro Jahr bekommt der SV Wehen Besuch von Fußball-Lehrer Uwe Hyzyk und seinen Jugendspielern. Einst in Südhessen ansässig, betreibt er nun im niedersächsischen Bad Sachsa eine Fußballschule zur Ausbildung von jungen Talenten (www.fussball-creativ.de). Inzwischen haben er und seine Spieler sogar einen SV Wehen-Fanclub gegründet! Am Samstag haben die Jungs nun Gelegenheit, die Spieler kennenzulernen, beim Einlaufen aufs Spielfeld zu begleiten und 90 Minuten lang die Daumen zu drücken.

 

03.04.2007

Auch im Hessenpokal winkt das Halbfinale!
SV Wehen spielt am Mittwochabend, 19.30 Uhr, beim KSV Klein-Karben

Nun also wieder Hessenpokal! In drei Wettbewerben vertreten zu sein, ist für unser Team eine neue Erfahrung und bisweilen etwas verwirrend. Von der Belastung ganz zu schweigen! Doch ist unser Kader groß genug, um entsprechend reagieren zu können. Ähnlich wie eine Woche zuvor im Kreispokal gegen Wörsdorf will Trainer Christian Hock eine gemischte Mannschaft ins Rennen schicken und die Leistungsträger für das Heimspiel gegen Saarbrücken am Samstag schonen. Verletzungsprobleme gibt es keine; Sascha Amstätter trainiert zwar wieder, doch laut Hock ist an einen Einsatz noch nicht zu denken. Anstoß am Günter-Reutzel-Sportfeld in Klein-Karben am Mittwochabend ist um 19.30 Uhr. Der Sieger muss im Halbfinale beim Oberligisten Buchonia Flieden antreten.

 

Der Gegner:

Aktuell spielt der KSV Klein-Karben seine 10. Oberliga-Saison. Ein Aufeinandertreffen mit dem SV Wehen gab es in der Liga noch nicht. Lediglich eine Begegnung im Hessenpokal-Halbfinale 2001 steht zu Buche, die unser Team damals mit 5:0 gewann (Tore: Bunzenthal 2, Sauer 2, Izuagha). 2000 war der KSV zwar Meister der Oberliga, doch fiel dies mit der Umstellung von vier auf zwei Regionalligen zusammen, so dass die Oberliga-Meister kein direktes Aufstiegsrecht hatten.

Die laufende Saison kann als überaus erfolgreich bezeichnet werden! Mit einem jungen Kader ohne große Namen belegt der KSV derzeit den fünften Tabellenplatz. Besonders Stürmer Andreas Baufeldt (23) hat in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt: Mit 21 Einschüssen in 23 Spielen führt er die Oberliga-Torschützenliste an und sich damit in die Notizbücher so mancher höherklassiger Vereine gespielt. Zumindest in unserer Region bekannt ist Linksverteidiger Sebastian Gajda (22), der vor drei Jahren vom damaligen Bezirksoberligisten SV Wiesbaden zu Mainz 05 wechselte, dort aber im Regionalliga-Team nicht zum Zuge kam und nun schon seine zweite Oberliga-Spielzeit als Stammkraft bestreitet.

Trainer des KSV ist Alexander Conrad (40), aktuell in seiner zweiten Saison. Für Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund bestritt er insgesamt 24 Bundesliga-Spiele, dazu 38 Zweitliga-Spiele (1 Tor) für Hessen Kassel, Rot-Weiß Erfurt und den FSV Frankfurt. Beim FSV spielte er übrigens noch mit Sascha Amstätter zusammen! Aber das war zu einer Zeit, als "Amsti" sein Haupthaar noch lang und offen trug, also ziemlich lang her schon (95-97). Nach dieser Saison verlässt Conrad den KSV, sein Nachfolger wird Co-Trainer Ali Cakici (39) –ein alter Bekannter: 97/98 kickte er im Dress des SV Wehen.

 

Die Anfahrt:

Über die A 661 (Egelsbach – Oberursel) am Preungesheimer Dreieck im Nordwesten von Frankfurt über die B 3 Richtung Bad Vilbel, durch den Ort durch in Kloppenheim nach Karben abbiegen.

 

29.03.2007

Wieder einmal "Hauen und Stechen" um die Plätze auf der Bank
Glückt erster Sieg beim SC Pfullendorf seit 1998?

Blickt man auf die Bilanz der beiden Teams, die sich am Samstag ab 14.30 Uhr in der Pfullendorfer ALNO-Arena gegenüberstehen, so steht ein echtes Spitzenspiel bevor! Sowohl die Pfullendorfer als auch unser Team holten in den vier Spielen des Jahres 2007 bereits acht Punkte! Damit befreiten sich die Südbadener zunächst von den Abstiegsplätzen – wäre da nicht der Fall Mark Lerandy, aufgrund dessen positiver Dopingprobe eventuell noch zwei Zähler (aus den Spielen gegen Siegen und in Reutlingen) aberkannt werden könnten. Lerandy selbst erhielt eine Sperre von sechs Partien und fällt somit aus. Ein Ausfall droht auch Kapitän Marco Konrad, der in einem Testspiel unter der Woche eine Handverletzung (Verdacht auf Bruch) erlitt.
5:1 Tore – so lautet unsere bisherige Bilanz 2007. Zudem sind unsere erst acht Gegentore auf fremdem Platz aktueller Liga-Bestwert! Der Vorsprung auf die Nichtaufstiegsränge ist weiter angewachsen, was will man mehr? Für Matias Cenci kam der Spielausfall am vergangenen Wochenende gerade richtig, er konnte seine Platzwunde am Knie ausheilen lassen und gehörte (neben Nakas, Kopilas, Schwarz und Catic) zu den Akteure, die vor dem Pokalspiel in Wörsdorf nur ein leichtes Aufwärmprogramm bestritten, aber nicht im Aufgebot standen. Auf der Bank indes saßen mit Torsten Reuter, Veselin Popovic und Martin Willmann drei weitere ziemlich sichere Kandidaten für die Startelf am Samstag. Für viele der weiteren Akteure bedeutete das Mittwochsspiel indes die Gelegenheit, sich für einen Platz im 18er-Aufgebot zu empfehlen – was angesichts des starken Kaders weiterhin einer Auszeichnung gleichkommt.
Diesmal kommt jedoch ein völlig neuer Aspekt hinzu, wenn sich das Team auf die Reise nach Pfullendorf begibt – vor dem Hintergrund, dass die vergangenen vier Auswärtsspiele in Pfullendorf insgesamt nur drei Punkte und keinen Sieg erbrachten: Unser Ex-Trainer Djuradj Vasic ist nie wirklich gern nach Pfullendorf gefahren. Auch mit Schweinfurt, so betonte er mehrfach, habe er dort nie gewonnen. So gesehen spräche nichts dagegen, erstmals seit 1998 mal wieder mit einem Dreier aus dem Süden heimzukehren. Doch dies muss hart erarbeitet werden! "Wenn wir dort nur 80 Prozent unserer Leistungsfähigkeit abrufen, wird das nicht reichen", lässt sich Hock nicht vom Tabellenplatz der Gastgeber blenden.

 

28.03.2007

Sascha Amstätter wieder ins Lauftraining eingestiegen
Zwangspause für Christopher Hübner und Marco Calamita

"In kurzen Hosen, das ist ja ganz was Neues!" So begrüßte Manager Bruno Hübner unseren Kapitän Sascha Amstätter vor dem Pokalspiel in Wörsdorf. Zum Wochenbeginn hatte "Amsti", der seit dem Heimspiel gegen Elversberg (Ende November) wegen seiner Fuß-Verletzung passen musste, wieder leichte Lauftrainingseinheiten ohne Probleme absolvieren können. Sein Comeback im Regionalliga-Team nimmt allmählich Formen an!
Weniger Glück hat indes Christopher Hübner, der im Landesliga-Spiel gegen den VfB Unterliederbach (6:0) am vergangenen Sonntag kurz vor der Pause verletzungsbedingt vom Feld musste. Die Diagnose: Ein Stück Knorpel am Knie ist in Mitleidenschaft gezogen, so dass zu befürchten steht, dass die Saison für ihn bereits beendet ist. Kommende Woche wird er in Straubing von Professor Strobel am Knie operiert.
Bei Marco Calamita wird die Pause nicht so lange dauern. Auch er schied gegen Unterliederbach verletzungsbedingt aus. Nun leichte Entwarnung: Die genaue Untersuchung ergab eine Knochenabsplitterung am Zeh, aufgrund derer Calamita zwei Wochen ausfallen wird.

 

28.03.2007

Diehls Plädoyer für die Arena
Oberbürgermeister will in Wiesbaden endlich Profifußball sehen

Die Arbeit kann beginnen. Nachdem die Lenkungsgruppe um den Wiesbadener Oberbürgermeister Hildebrand Diehl dem Magistrat die Empfehlung gegen hat, im Stadion an der Berliner eine reine Fußball-Arena zu errichten, können bald die Bagger rollen.

Selten hält Wiesbadens Oberbürgermeister Hildebrand Diehl so leidenschaftliche Plädoyers wie in der Stadionfrage. Auch bei der Vorstellung der Ergebnisse des Lenkungsausschusses beschwor der scheidende OB die Anwesenden förmlich, die Chancen zu sehen, die Profifußball in Wiesbaden bieten. "Es ist schlimm, wenn eine Stadt in der Größenordnung von Wiesbaden keinen Profifußball vorweisen kann. Jetzt haben wir die Chance, das zu bekommen, von dem wir seit 50 Jahren allenfalls reden", bat Diehl die anwesenden Ausschussmitglieder und Vertreter der betroffenen Sportvereine und Verbände eindringlich. Und an die Adresse von SV Wiesbaden und Kreisfußballauschuss gerichtet: "Ich weiß, es wird drei Jahre eng werden, aber das werden wir gemeinsam schon hinkriegen."

Nun ist nur noch die parlamentarische Hürde zu nehmen, dann kann die neue zirka 14000 Zuschauer fassende Fußball-Arena an der Berliner Straße errichtet werden. Die Zustimmung ist allerdings so gut wie sicher, nachdem der Magistrat die vom Planungsbüro Speer und Partner vorgestellten Pläne abnickte. Dass es dabei zum auch vom SV Wehen bevorzugten Bau neben dem derzeitigen Hauptfeld auf der Werferwiese und dem Nebenplatz drei kommt, ist vor allem dem Lärmgutachten geschuldet. "Im Stadion hätten wir die Lärmproblematik nur dann in den Griff bekommen, wenn an den beiden Stirnseiten Wände errichtet worden wären", beschreibt Wehens Vize-Präsident Rainer Wehner das Problem. Die Folge wäre gewesen, dass die Rundbahn nicht mehr hätte genutzt werden können und damit das erklärte Ziel, den Leichtathleten an der Berliner Straße eine dauerhafte Heimat zu geben, nicht realisiert worden wäre.
Die Arena mit überdachten Tribünen auf allen vier Seiten ist die einzige Möglichkeit, den Schall wirksam einzudämmen. Allerdings reicht es nicht aus, die Stahlrohrtribünen nur zu überdachen. Auch die Rückseiten müssen verkleidet werden, mutmaßlich mit Blechen, um möglichst wenig Lärm nach draußen zu lassen. Für die Variante spricht auch, dass sie weiter weg von Wohnbebauung liegt. Doch auch die Arena-Lösung birgt Probleme. So lässt das Bodengutachten Probleme beim Planieren des Geländes vermuten. Es kann sein, dass ein Teil des Erdreichs nicht als Untergrund zu gebrauchen ist, und ersetzt werden muss. "Keine unlösbare Aufgabe", meint Wehner und ist sich sicher, dass zügig mit dem Bau begonnen werden kann. Mit weniger Optimismus, dafür aber mit einer gehörigen Portion Sorge sieht die Zweite Vorsitzende des SV Wiesbaden, Eva Reichardt, dass den Vereinen an der Berliner Straße durch den Arenabau und die Verlagerung des Werferplatzes eineinhalb Fußballplätze verloren gehen. Mit allen negativen Konsequenzen für den Trainings- und Spielbetrieb. Allerdings machte Diehl klar, dass nachdem es in drei Jahren keine zwei Rasenplätze mehr an der Berliner Streße geben wird, er sich den bestehenden von der Laufbahn umrandeten Rasen später gut als Kunstrasen vorstellen kann. Damit es dann nicht mehr ganz so eng auf dem Stadion-Areal zugeht. (Quelle: Wiesbadener Kurier)

 

28.03.2007

Überraschung im Hessenpokal:
FSV Frankfurt unterliegt Buchonia Flieden!

Zugegeben, im Halbfinale um den diesjährigen Hessenpokal steht unser Regionalliga-Team noch nicht – hierfür muss am Mittwoch, den 4. April erst noch ein Auswärtssieg in Klein-Karben her. Der potentielle Halbfinal-Gegner wurde jedoch bereits gestern ermittelt. Hier gelang Oberligist Buchonia Flieden eine Überraschung: Kapitän Sascha Gies und Co. siegten beim FSV Frankfurt mit 1:0 und wären somit unser Gegner in der Vorschlussrunde. Es war dies die erste Saison-Niederlage, die der FSV kassieren musste. Jedoch steht er schon seit Wochen als Aufsteiger fest, da keiner der Mitkonkurrenten eine Regionalliga-Lizenz beantragt hatte. "Da ist schon ein wenig die Luft raus", gestand Sead Mehic, der gestern Abend ebenso wie der zweite Ex-Wehener in Reihen des FSV, Thomas Brendel, im Abschluss glücklos blieb.

 

27.03.2007

TSG Wörsdorf mit spektakulärer Neuverpflichtung:
"Spezi" Kaymak im morgigen Pokalspiel gegen uns spielberechtigt

Nach der unfreiwilligen Pause, die unser Regionalliga-Team am vergangenen Wochenende infolge des Ausfalls des Auswärtsspiels in Pfullendorf einlegen musste, erwarten uns nun zwei "englische Wochen". Den Anfang macht das Kreispokal-Viertelfinale bei der TSG Wörsdorf am morgigen Mittwochabend (18 Uhr). Hier wird es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben: Die TSG verpflichtete kurzfristig Burhanettin "Spezi" Kaymak! Der Verteidiger trug von 2001-04 das SV Wehen-Trikot und kickte in der Vorsaison noch für den 1. FC Eschborn. Da er seitdem vertragslos war, ist er bereits spielberechtigt! Ob er trotz fehlender Wettkampfpraxis und einer Erkältung schon zum Einsatz kommt, bleibt abzuwarten. Ein weiterer Ex-Wehener im Kader der TSG ist derzeit im Aufwind: Stürmer Marco Vorschneider, der uns zu Saisonbeginn verlassen hatte, erzielte im jüngsten Auswärtsspiel in Vellmar den Treffer zum 1:1-Endstand.

"Ein Spiel, in dem sich die Mannschaft beweisen kann", erwartet TSG-Coach Nico de Rinaldis Einsatz bis ans Limit. Christian Hock: "Wir wollen auf jeden Fall gewinnen. Das ist ein echter Test für die letzten Aufgaben". Dabei sollen Sandro Schwarz und Hajrudin Catic geschont werden. Der Sieger der Partie gastiert im Halbfinale beim Landesligisten SG Walluf.

 

23.03.2007

Hessenpokal-Viertelfinalspiel in Klein-Karben verlegt
Neuer Termin: Mittwoch, 4. April, 19.30 Uhr

Wie Hessens Verbandsfußballwart Armin Keller mitteilte, ist unser Viertelfinalspiel im Hessenpokal beim Oberligisten KSV Klein-Karben verlegt worden. Ursprünglich war die Begegnung für den 3. April vorgesehen, doch einigten sich beide Vereine auf eine Verschiebung, da sich an diesem Abend in der Champions-League Bayern München und der AC Mailand gegenüberstehen. Neuer Termin ist Mittwoch, der 4. April, Anstoß 19.30 Uhr.

 

22.03.2007

Pfullendorf-Spiel abgesagt!
Neuer Termin: Samstag, 31. März, 14.30

Da war bislang alles gut gegangen, nun erst, Ende März, ist der erste Spielausfall zu vermelden. Der späte unerwartete Wintereinbruch in Süddeutschland sorgte für unbespielbare Plätze. So auch in Pfullendorf, wo unser Team am Freitagabend hätte antreten sollen; die Partie wurde Donnerstag Vormittag abgesagt.

Praktisch, dass die Liga am kommenden Wochenende ohnehin spielfrei gewesen wäre! Die Partie soll am Samstag, den 31. März (14.30 Uhr), nachgeholt werden. Was für uns nicht unbedingt ein Nachteil ist, da hinter Matias Cenci ein Fragezeichen stand und er nun Gelegenheit hat, seine Platzwunde am Knie ausheilen zu lassen.

 

19.03.2007

 

Dankeschön an Wero-Medical

Schon seit Jahren unterstützt Wero-Medical, Fachberater für Erste Hilfe, Arbeitsschutz und Rettungsmedizin, den SV Wehen. In der Halbzeitpause des Hessenderby gegen Darmstadt 98 überreichte Prokurist Edgar Jung (Mitte) einen Scheck über 3.500 Euro zu Gunsten der Wehener Jugendabteilung an Vizepräsident Rainer Wehner (rechts) und Marketing-Manager Sascha Paschukos (links).

 

19.03.2007

"Liliencarrée" in Wiesbaden öffnet seine Pforten
Regionalliga-Team am Samstag, 24. März, ab 13.30 Uhr vor Ort

Aus dem Wiesbadener Hauptbahnhof raus und nach rechts – das wird in der kommenden Saison der Weg sein, den die anreisenden Fußballfans nehmen müssen, um den SV Wehen spielen zu sehen. Auf der anderen Seite des Hauptbahnhofs entstand in den vergangenen Monaten das Einkaufszentrum "Liliencarrée", zu dessen Einweihung die Wehener Regionalliga-Fußballer am Samstag, den 24. März ab 13.30 Uhr vor Ort sein werden, um Autogramme zu gegen und Fragen der Fans, auch zum hoffentlich erfolgreichen Auswärtsspiel in Pfullendorf vom Abend zuvor, zu beantworten.

 

19.03.2007

Anmeldungen zum Sommercamp werden ab 10. April entgegengenommen

Nach dem großen Erfolg und der großen Nachfrage in den vergangenen Jahren veranstaltet der SV Wehen auch in diesem Jahr in den ersten beiden Sommerferienwochen (ab 9. Juli) wieder zwei einwöchige Sommercamps für Jugendfußballer. Der Anmeldemodus sieht wie folgt aus: Per telefonischer Anmeldung ab dem 10. April unter 06128 - 74099-160 haben Sie die Möglichkeit, ein Anmeldeformular zu beantragen, welches Ihnen per Post zugesandt wird. Wir bitten um Verständnis dafür, dass vorherige Teilnahmewünsche leider nicht berücksichtigt werden können.

 

19.03.2007

Talenttage des SV Wehen

Auch in diesem Jahr haben Jugendspieler wieder die Möglichkeit, sich in den Osterferien im Rahmen der "Talenttage" für Mannschaften des SV Wehen zu empfehlen. Die Veranstaltungen werden u.a. von Ralf Peuckmann, Kosta Runjaic und Andreas Spier betreut sowie von Steffen Vogler, der die Torhüter sichtet.

 

Die Termine:

Jahrgang 97: Montag, 02.04.07, 14.45, Silberbachhalle

Jahrgang 96: Montag, 02.04.07, 16.00, Silberbachhalle

Jahrgang 95: Mittwoch, 04.04.07, 16.45, Halberg

Jahrgang 94: Dienstag, 03.04.07, 16.45, Halberg

Jahrgang 93: Dienstag, 03.04.07, 15.15, Halberg

Jahrgang 92: Donnerstag, 05.04.07. 15.15, Halberg

Jahrgang 91: Montag, 02.04.07, 18.00, Halberg

Jahrgänge 89+90: Dienstag, 03.04.07, 18.00, Halberg

 

Für die Torhüter gelten die folgenden zwei Termine:

Jahrgänge 89, 90 und 91: Mittwoch, 04. April, 10.00 Uhr (BRITA-Gelände)

Jüngere Jahrgänge: Dienstag, 03. April, 16.30 Uhr (BRITA-Gelände)

 

WICHTIG: Mitzubringen ist ein ausgefülltes Anmeldeformular (PDF) mit der Genehmigung des aktuellen Vereins, an diesem Probetraining teilzunehmen.

 

18.03.2007

Testspiel gegen TuS Koblenz am Dienstag in Mielen

Es hätte eigentlich schon vor mehreren Wochen stattfinden sollen; nun wird das Testspiel unseres Regionalliga-Teams gegen Zweitligist TuS Koblenz am Dienstag, den 20. März ausgetragen. Gespielt wird in Miehlen (zu erreichen über die B 260 von Wiesbaden Richtung Koblenz, hinter Holzhausen links abbiegen), Anstoß ist 16.30 Uhr. Wenngleich zu erwarten ist, dass sowohl Christian Hock als auch TuS-Coach Milan Sasic ihre Leistungsträger für die bevorstehenden Aufgaben in der Punktspielrunde schonen werden, ist anzunehmen, dass die Ex-Wehener Bakary Diakité und Rüdiger Ziehl beim Spiel gegen ihre alten Mannschaft vorbeischauen werden.

 

15.03.2007

Trotz Favoritenrolle: Vorsicht gegen Darmstadt 98 geboten!
Torge Hollmann verlängert bis 2009

Drei Mal kreuzte unser Regionalliga-Team mit den Darmstädter "Lilien" im Jahr 2006 die Klingen. In zwei Ligaspielen hatte dabei unsere Mannschaft das bessere Ende für sich, im Hessenpokal triumphierten indes die Darmstädter nach einem Sieg am Halberg. Nun steht erneut das Hessenderby auf dem Spielplan, wieder sind die Karten neu gemischt, wieder ist die Konstellation dabei eine völlig neue.

 

Der Gegner

Einen großen Umbruch gab es im vergangenen Sommer bei Darmstadt 98. Viele Stammspieler kehrten dem Verein den Rücken, unter den 14 Abgängen befanden sich Leistungsträger wie Benjamin Kern (jetzt FC Augsburg), Ivo Ilicevic (VfL Bochum) und Matias Cenci, der nun für unsere Farben auf Torejagd geht. Auch das Kapitel Gino Lettieri, der im Sommer Bruno Labbadia als Trainer abgelöst hatte, war schnell beendet, ebenso wie sich die Filiale der ehemaligen Bayreuther Spieler, die mit Lettieri nach Hessen gekommen waren, wieder lichtete. Katastrophal vor allem die Heimbilanz der Lilien, die schon sechs Partien am heimischen Böllenfalltor verloren. Unter dem neuen Trainer Gerhard Kleppinger wurde es zwar kurzfristig besser, doch nun kommt Verletzungspech hinzu: Am vergangenen Wochenende mussten Mergim Mavraj und Stephan Hanke kurzfristig wegen eines grippalen Infekts aussetzen. Also müssen die "Alten" wieder ran, nämlich Zivojin Juskic (37) und Richard Hasa (37). Zudem kicken zwei Ex-Wehener für die Darmstädter: Im Winter wechselten Peter Endres vom Betzenberg und Bertrand Bingana vom Halberg ans Böllenfalltor. Endres könnte zurück ins Team rücken, nachdem seine Gelb-Rot-Sperre abgelaufen ist.

Im Jahr 2007 sind die "Lilien" noch sieglos, holten erst einen von neun möglichen Punkten und weisen vier Zähler Rückstand auf das rettende Ufer auf. Somit droht die Gefahr, in der kommenden Saison, wenn es um die Qualifikation für die eingleisige Dritte Liga geht, als Oberligist komplett aus dem Rennen zu sein. Doch so weit ist es noch lange nicht! Manager Tom Eilers: "Wir haben noch elf Spiele. Da sind noch genug Punkte zu vergeben, um es aus eigener Kraft zu schaffen. Dazu ist es aber notwendig, dass auch nach den jüngsten Rückschlägen die Hoffnung nicht vorzeitig aufgegeben wird." Was schwer ist, nachdem gegen Reutlingen eine 2:0-Führung vergeben wurde und gegen die Stuttgarter Kickers nach zwischenzeitlichem 1:0 eine 1:3-Heimniederlage hingenommen werden musste. Trainer Gerhard Kleppinger: "Wille und Einstellung der Mannschaft stimmen. Aber punkten kann man nur, wenn man auch clever genug agiert. Gerade hier müssen wir uns noch steigern, um wieder an die Leistungen vor der Winterpause anknüpfen zu können."

Anders die Voraussetzungen auf unserer Seite, weshalb dennoch alle Beteiligten weit davon entfernt sind, übermütig zu werden. "Wir alle, Mannschaft, Trainer und auch unsere mitgereisten Fans haben erst einmal kräftig durchgeatmet, als unser 2:0-Auswärtssieg beim FC Ingolstadt am vergangenen Samstag in trockenen Tüchern war", gibt Manager Bruno Hübner zu. "Unser Hauptaugenmerk liegt erneut darauf, den Gegner zu so wenigen Torchancen wie möglich kommen zu lassen", weiß Trainer Christian Hock. Hübner: "Das macht die Mannschaft schon über die ganze Saison sehr gut." Verletzungsprobleme mit Ausnahme von Sascha Amstätter gibt es keine, so dass Hock auf dieselben Akteure, die in Ingolstadt den Sieg einfuhren, zurückgreifen kann. Darunter mit Cenci und Daniel Damm zwei Akteure, die auch schon beim Gegner unter Vertrag standen. Indes kann Hübner einen Erfolg am Verhandlungstisch verzeichnen: Defensiv-Allrounder Torge Hollmann verlängerte seinen Kontrakt um weitere zwei Jahre! Hollmann ist heißer Kandidat für eine Rückkehr in die Stammformation, wobei aufgrund seiner Vielseitigkeit mehrere Positionen in Frage kommen. Die wahrscheinlichste Lösung scheint, dass er gegen Darmstadt auf die linke Seite der Vierer-Abwehrkette rutscht. Darüber hinaus hätte auf unserer Seite niemand etwas dagegen, gegen Darmstadt an der Stelle weiterzumachen, wo in Ingolstadt aufgehört wurde, nämlich mit dem Torschießen, nachdem nach zwei torlosen Unentschieden der Knoten geplatzt ist.

 

14.03.2007

Neueröffnung von Karstadt-Sport in Wiesbaden
SV Wehen bei Einweihung vertreten

"Schöner shoppen in der Stadt" – Karstadt macht’s möglich! Am morgigen Donnerstag, den 15. März, öffnet das neue Sporthaus in der Neugasse 15-19 in Wiesbaden seine Pforten – lassen auch Sie sich von starken Marken und Top-Angeboten auf Erfolgskurs bringen!

Auch der SV Wehen ist bei der Einweihung vertreten. So werden Adnan Masic, Niko Nakas, Dajan Simac, Marko Kopilas und Matias Cenci von 12 – 14 Uhr zugegen sein, nicht nur, um sich selbst einen Überblick über die Neuheiten im Bereich Sport- und Outdoor-Mode zu verschaffen, sondern auch, um mit den Sportfans über die aktuelle Fußball-Regionalliga-Saison und den angestrebten Aufstieg in die 2. Liga fachzusimpeln.

 

11.03.2007

"Die Jungs wissen, was sie können"
Später Auswärtssieg bewirkt Euphorieschub

Das "Jaaaaa!" von Kapitän Sandro Schwarz im Moment des Abpfiffs war über den ganzen Platz zu hören. Und wie kleine Kinder vollführten unsere Regionalliga-Kicker einen Freudentanz vor dem Gästeblock, deren ca. 30 Insassen ebenfalls nach den spektakulären Schlussminuten ganz aus dem Häuschen waren. Den Unterschied hatte Joker Martin Willmann ausgemacht, den Ingolstadts Trainer Jürgen Preß noch aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Jahn Regensburg bestens kannte: "Unsere Ersatzspieler kommen aus der Oberliga, Martin hingegen hat Zweitliga-Erfahrung."

Obwohl Trainer Christian Hock nicht von Erleichterung sprechen wollte - "Die Jungs wissen, was sie können" -, trifft dieser Begriff auf die Stimmung nach dem Abpfiff zu. "Das war alles von langer Hand geplant", war auch Sascha Amstätter ob der so spät gefallenen Treffer nicht nervös geworden. Vielmehr gingen die Gedanken schon um das nächste Heimspiel gegen Darmstadt 98! Nachdem nun der Kurs "Daheim siegen, auswärts unentschieden" wieder erreicht wurde, ist nun die Vorgabe für die Partie am Samstag, den 17. März klar. Jedoch warnt Amstätter: "Das wird eine ganz enge Sache, da Darmstadt fast schon nach dem letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt greift."

Doch ist die Ausbeute des Jahres 2007 vorzeigbar: In drei Spielen ohne Gegentor - eine Bilanz, die gerne noch ein Weilchen anhalten darf! Und nachdem die Jungs nun auch wieder erlebt haben, wie sich ein Erfolgserlebnis anfühlt, dürfte niemand ein anderes Ziel haben, als sofort das nächste folgen zu lassen! (M.S.)

 

08.03.2007

SV Wehen am Samstag bei FC Ingolstadt zu Gast
Revanche für einzige Heimspielniederlage angesagt

Wer als Kind gern mit Legosteinen gespielt hat, kennt die "Problematik": Von einer Farbe sind es zu viele Steine, von einer anderen zu wenig. Ähnliche Probleme hat derzeit unser Trainer-Gespann Christian Hock/Steffen Vogler: Zum einen ein Überangebot in der Defensive, die im Jahr 2007 noch kein Gegentor in Pflichtspielen kassierte. Nach dem 0:0 gegen Stuttgart besteht keine Veranlassung, die Viererkette Nakas-Kopilas-Simac-Damm auseinanderzureißen, wenngleich Torge Hollmann (nach Schulterverletzung) und Kristjan Glibo (Gelbsperre abgesessen) wieder zurück ins Team drängen. Dagegen ist das Mittelfeld derzeit Sorgenkind: Es fehlt momentan an zündenden Ideen, besonders auf den Außenbahnen, wo sich zuletzt König/Catic und Reuter/König betätigten. Leidtragende sind die Stürmer, denen es an brauchbaren Zuspielen fehlt. Wer letztlich im Aufgebot stehen wird, entscheidet sich aber erst nach dem letzen Training.

Nun ist am Samstag ab 14.30 der FC Ingolstadt unser Gegner, die Mannschaft, die uns die bislang einzige Heimniederlage beibrachte. Zur optimalen Vorbereitung startet der Mannschaftsbus bereits Freitagvormittag nach Bayern. Der FC hat sich zwar im Verlauf der Saison vom "Daheim pfui, auswärts hui" befreien können, doch ist die Heimbilanz mit fünf Niederlagen in zehn Spielen eher unterdurchschnittlich. In den zwei Saisonspielen 2007 wurde bislang FK Pirmasens mit 3:1 bezwungen, am vergangenen Wochenende trotzten die Bayern den Stuttgarter Kickers am Degerloch einen Zähler ab. Mit bereits 32 Zählern befindet sich der FC auf einem relativ sicheren Mittelfeldplatz, so dass die Planungen für die kommende Saison schon auf Hochtouren laufen. Klar scheint: Einen Weltmeister als Sportdirektor wird es an der Donau wohl nicht geben. Nachdem Olaf Thon diesen Posten aus persönlichen Gründen nicht einnehmen wollte, wurde nun auch Andreas Brehme eine Absage erteilt.

 

01.03.2007

Gelingt gegen VfB II Heimsieg Nummer 9?
Dajan Simac ersetzt gelbgesperrten Kristjan Glibo

Die Ausgangslage: Acht Heimsiege hintereinander hat unser Team aktuell eingefahren und mit 25 Treffern auf heimischem Platz die meisten der Liga erzielt. Unser 0:0 in Kaiserslautern hat gezeigt, dass wir unsere Form aus der Hinserie noch nicht wiedergefunden haben, erinnert Manager Bruno Hübner an den wenig berauschenden Auftritt vom vergangenen Freitag, an dem sich das Team im zweiten Durchgang jedoch steigerte. Doch anderen Vereine haben die gleichen Probleme, also für uns kein Grund, in Hektik zu verfallen.

Nun kommt ausgerechnet die Mannschaft an den Halberg, die unserem Team in den zurückliegenden drei Spielen jeweils eine lange Nase drehte und die drei Punkte bei sich behielt. Wir können und müssen uns steigern, macht Trainer Christian Hock deutlich, der gemeinsam mit Steffen Vogler den VfB am vergangenen Samstag beobachtet hat. Große personelle Umstellungen sind nicht zu erwarten, für den gelbgesperrten Kristjan Glibo rückt Dajan Simac in die Innenverteidigung, im Sturm wird wohl erneut Martin Willmann neben dem gesetzten Matias Cenci beginnen, hier bieten sich auch Dominik Stroh-Engel und Veselin Popovic an.

 

Der Gegner:

Mit einem 1:0 im Stadtderby gegen die Kickers startete VfB Stuttgart II ins Jahr 2007. Damit wurde der dritte Platz zementiert, eine Bilanz, die insofern verblüfft, da wieder mehrere Akteure den Sprung ins Profilager geschafft hatten, jedoch die Quelle neuer Talente nicht zu versiegen scheint. Jüngstes Beispiel ist Stürmer Manuel Fischer, Siegtorschütze vom vergangenen Wochenende: Bei einem Spiel der europäischen U 18-Auswahl traf er beim 6:1 über die Afrika-Auswahl in Barcelona doppelt! Um eine Überbelastung zu verhindern, will ihn Trainer Rainer Adrion am Samstag schonen. Jedoch könnten personelle Probleme Tobias Weis gelbgesperrt, Peter Perchtold fehlt nach einer Handoperation, Marcel Schuon plagen Wadenprobleme seinen Einsatz erzwingen. Die Auswärtsbilanz der Stuttgarter ist mit vier Siegen und vier Niederlagen ausgeglichen, jedoch belegen 19 Gegentore auf fremdem Platz eine Anfälligkeit trotz des routinierten Innenverteidiger-Duos Steffen Dangelmayr und Marijan Kovacevic (118 BL-Spiele für HSV, Wolfsburg und Duisburg). Auf heimischem Platz ist der VfB zweitbestes Team der Liga.

 

26.02.2007

Testspiel gegen Mainz 05
Anstoß Dienstag, 16 Uhr am Bruchweg

Am morgigen Dienstag, den 27. Februar bestreiten unsere Regionalliga-Fußballer ein Testspiel gegen die aktuelle Mannschaft der Stunde: Bundesligist FSV Mainz 05! Hierbei werden die Trainer Jürgen Klopp und Christian Hock ihre Leistungsträger verständlicherweise schonen und dafür der zweiten Garnitur sowie Nachwuchsspielern eine Chance geben. Anstoß ist um 16.00 Uhr, gespielt wird im Mainzer Bruchwegstadion, was deshalb möglich wurde, da dort zwei Tage später ein neuer Rasen verlegt wird, sodass also kein großer "Schaden" angerichtet werden kann.

 

24.02.2007

Enttäuschung über 0:0 hält sich in Grenzen
Warnende Worte von Christian Hock

Freitagabend, 20.48 Uhr: Abpfiff auf Platz 4 des Kaiserslauterer Fritz-Walter-Stadions. Trotz starker zweiter Halbzeit war es unseren Regionalliga-Kickern nicht gelungen, so ins Jahr 2007 zu starten, wie das Jahr 2006 beendet wurde. Dennoch hielt sich die Enttäuschung über das magere 0:0 in Grenzen: Alle Spieler begaben sich nach Abpfiff zu den zahlreich mitgereisten Fans, die wiederum die Akteure mit Applaus verabschiedeten. Schiefgegangen war schließlich nichts – auswärts zu null spielen und einen Punkt zu holen, es gibt Schlimmeres. Doch andererseits hatte lange Zeit auch nicht sehr viel funktioniert.

"Wir hatten uns vorgenommen, völlig anders ins Spiel zu gehen, als wir es getan haben", fasste Trainer Christian Hock zusammen, "wir wollten im Mittelfeld Zweikämpfe gewinnen und schnell nach vorne spielen. Tatsächlich mussten wir froh sein, zur Pause nicht zurückzuliegen." Ganz anders das Fazit von FCK-Coach Alois Schwartz: "Ich bin froh über das Auftreten meiner Spieler. Die Mannschaft glaubt an sich." Tatsächlich besaßen die "Kleinen Teufel" im ersten Durchgang Vorteile in der Chancenverteilung, jedoch ohne unsere Abwehr oder Keeper Adnan Masic vor unlösbare Probleme zu stellen. Lediglich einen Aufreger gab es: Nach einem Schuss von Robin Lenk war nicht eindeutig zu erkennen, ob Masic oder Kristjan Glibo auf der Linie rettete, Lautern forderte einen Handelfmeter, der aber ausblieb.

Ganz anders das Spiel nach dem Seitenwechsel: Gleich mit der ersten Aktion unseres Teams landete der Ball im Netz, Dominik Stroh-Engel hatte nach Freistoß von Hajrudin Catic eingeköpft, wegen Abseitsstellung wurde der Treffer aber nicht gegeben. Auch die starke Schlussphase mit einem halben Dutzend Eckbällen brachte nicht mehr den erlösenden Führungstreffer. Letztlich standen sich zwei gleichstarke Teams gegenüber, sodass die Punkteteilung allseits als gerecht empfunden wurde. "Unsere zweite Halbzeit war besser, wir haben uns einige Chancen herausgespielt", sah Hock zwar eine Steigerung, fand aber auch warnende Worte: "Wenn wir so weitermachen wie heute, wird es noch mal eng."

Darüber hinaus war es ein gemütliches Beisammensein alter Bekannter, zumal immerhin sechs Akteure unseres Kaders bereits beim FCK spielten. So durften Daniel Damm und Torsten Reuter den Abend in der alten Heimat verbringen, nicht aber ohne den Hinweis auf das heutige Training. Und auch nicht ohne bereits an die nächste Aufgabe zu denken. "Aufgrund der Ausgangslage hätten wir heute gewinnen müssen. Gegen Stuttgart müssen wir ein ganz anderes Spiel zeigen", meinte Reuter, der seine ehemaligen Mitspieler viel stärker sah, als es der Tabellenstand besagt.
Am kommenden Samstag muss Hock jedoch seine Abwehrformation umbauen, da Kristjan Glibo seine fünfte Gelbe Karte sah und somit gegen den VfB gesperrt ist. -M.S.-

 

22.02.2007

Hält die Serie am Betzenberg an?
Christian Hock: "Wir sind die Gejagten"

Ginge es nach den Trainern der Regionalliga Süd, so müsste unsere morgige Partie bei der II. Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern (19 Uhr) gar nicht gespielt werden. Keinen unter den 18 Trainern gibt es, der sich in der Umfrage des "Kicker" nicht auf Wehen und Hoffenheim als Aufsteiger festgelegt hat. Zu groß der Vorsprung, zu groß die Substanz, so die Argumentationen. Was könnte also im Spiel des Letzten gegen den Ersten schiefgehen – auch unter Berücksichtung dessen, dass unser Team in den vergangenen Jahren gegen Kaiserslautern II noch nie verloren hat? Dennoch liegt eine große Spannung auf der Partie: Es ist die einzige des 21. Spieltags, die bereits am Freitagabend ausgetragen wird. Alle Liga-Mitstreiter werden die Partie verfolgen, um sich nach 90 Minuten in ihrer Aussage hinsichtlich der Aufsteiger bestätigt zu fühlen – oder doch Morgenluft zu wittern.

Keine Frage, die Favoritenrolle liegt auf Wehener Seite. "Wir werden lernen müssen, mit dem Druck umzugehen. Wir sind die Gejagten, jeder wird versuchen, uns ein Bein zu stellen", nimmt Trainer Christian Hock diese Rolle an. Lediglich Sascha Amstätter und Torge Hollmann fehlen definitiv verletzungsbedingt, für die rechte Seite kommen Benjamin Fuchs oder Ronny König in Frage, im Sturm könnten Martin Willmann oder Dominik Stroh-Engel neben Matias Cenci auflaufen. "Es ist unsere Pflicht, gegen Lautern zu gewinnen", redet auch Keeper Adnan Masic nicht lange um den heißen Brei herum. Doch immerhin zeigte das Hinspiel, dass die Lauterer nicht zu unterschätzen sind: Seinerzeit stellte erst ein Last-Minute-Tor von Hollmann den 2:1-Heimsieg sicher.

Auf mittlerweile sechs Spieler ist sie angewachsen, die "Fraktion" ehemaliger FCK-Spieler. Neben König, Simac, Glibo, Reuter und Calamita gehört auch Daniel Damm dazu, im Vorjahr noch Kapitän der "kleinen Teufel". Ob mit dem Lauterer Abschneiden in dieser Saison zu rechnen war? Damm: "Es stehen sehr viele sehr junge Spieler im Aufgebot, gerade für sie ist es schwer, dass nun schon der fünfte Trainer in einer Saison da ist." Besagter fünfter Mann ist Alois Schwartz, der in der Hinrunde noch den Oberligisten Wormatia Worms trainierte und in der Bundesliga für Duisburg und die Stuttgarter Kickers spielte. Was er von seiner Mannschaft erwartet? "Ich möchte ein Team sehen, das lebt und sich nie aufgibt. In jedem Spiel gilt es, das Bestmögliche aus sich herauszuholen. Ich möchte auf keinen Fall Letzter werden."

Immerhin: Bislang sind die Kaiserslauterer sieglos – sollte dies auch am Saisonende Bestand haben, wäre es ein absolutes Novum in der Geschichte der Regionalligen seit 1994, in der sich die bislang schlechteste Ausbeute auf zwei Saisonsiege (SV Lohhof, 1999/2000) beläuft. Erschwerend kommt derzeit hinzu, dass beim FCK eine Grippewelle umgeht, die schon mehrere Spieler des Profi-Kaders befallen hat und auch am Regionalliga-Team nicht spurlos vorbeigehen dürfte. Immerhin ein Hoffnungsträger könnte Stürmer Christoph Werner sein: Der 20jährige erzielte in der Hinrunde für den SV Bernbach in der OL Hessen 11 Saisontore, hatte auch ein Angebot von Werder Bremen vorliegen, entschied sich aber für die Pfalz.

  

 

19.02.2007

Waldlauf statt Rosenmontagszug
Entwarnung bei Benjamin Fuchs

Sicher, man kann sich Schöneres vorstellen als Vormittagstraining bei Nieselregen. Obendrein noch am Rosenmontag! Während in der nahegelegenen Fastnachtshochburg Mainz die Jecken sich langsam für den Rosenmontagsumzug kostümierten und in die Innenstadt strömten, bat Trainer Christian Hock seine Spieler zum Waldlauf. "Auch bei mir zu Hause ist heute Nachmittag Karnevalsumzug", machte Keeper Adnan Masic keinen Hehl daraus, wo er den Tag lieber verbringen würde.
Immerhin einer konnte sich freuen, am Training teilzunehmen: Eigentlich hätte sich Benjamin Fuchs einer Kernspintomographie unterziehen sollen, nachdem er am Samstag beim Pokalspiel in Jügesheim verletzungsbedingt ausgeschieden war mit Verdacht auf Bänderdehnung im Knöchel. Doch noch am selben Abend hatten die Schmerzen nachgelassen, sodass der Arzttermin kurzerhand abgesagt wurde und stattdessen die Laufschuhe geschnürt.
Auch Torge Hollmann wird nicht so lange pausieren müssen wie zunächst befürchtet. Die noch im Trainingslager in Belek erlittene Schultereckgelenkssprengung ist "nur" ersten Grades – anders als bei Dajan Simac, der während der Hinrunde dieselbe Verletzung, aber dritten Grades erlitt. Völlig schmerzfrei ist Torge zwar noch nicht, will aber schnellstmöglich wieder angreifen und die "Zähne zusammenbeißen".

 

17.02.2007

Landesliga-Team verliert letzten Test vor Restrundenstart

Die letzten beiden Tests vor dem Start in die Restrunde hat unsere Landesliga-Mannschaft hinter sich. Zwei Tage nach dem 5:2 (1:0)-Erfolg bei Germania Okriftel (Tore: Kevin Simmons 2, Adam Freund, Alexander Karapetian, ein Eigentor) war am heutigen Samstag Oberligist FV Bad Vilbel der Gegner. "Wir haben schwer ins Spiel gefunden, waren nicht so aggressiv wie in den Spielen zuvor", sah Trainer Friedel Müller schon nach zwei Minuten den ersten Gegentreffer. Vier weitere kamen hinzu, 3:5 (1:3) lautete der Endstand, die Treffer von Mohamed Chami, Christian Maus und Christopher Hübner brachten den Oberligisten, bei dem der Ex-Wehener Saber Ben Neticha im Mittelfeld die Fäden zog, nicht in Verlegenheit.

 

15.02.2007

Hessenpokal-Achtelfinale am Samstag in Jügesheim
Leichte Entwarnung bei Torge Hollmanns Schulterverletzung

Schlag auf Schlag geht es für unser Regionalliga-Team: Drei Tage nach der Rückkehr aus dem Trainingslager im türkischen Belek sind die Jungs von Trainer Christian Hock am Samstag schon wieder am Ball. Dann geht es ab 14 Uhr beim Süd-Landesligisten TGM SV Jügesheim darum, das Viertelfinale im Hessenpokal zu erreichen. "Christian Hock hat die Qual der Wahl", meint Team-Koordinator Rudi Collet im Hinblick auf die potentielle Aufstellung am Samstag, "bis auf Torge Hollmann sind alle einsatzfähig, auch alle Neuzugänge." Zwar war am Donnerstagvormittag noch keine exakte Diagnose von Hollmanns Schulterverletzung erfolgt, aber gemäß Voruntersuchung ist nichts gebrochen, berichtet Collet. Zu befürchten ist jedoch eine Bänderverletzung, so wie sie Dajan Simac im Herbst erlitten hatte, der damit zwei Monate ausfiel. Ärgerlich, da somit Hollmanns beeindruckende Serie zunächst unterbrochen ist (von 54 möglichen Regionalliga-Spielen stand er in 53 auf dem Feld!), doch sind im Defensivbereich etliche Alternativen denkbar.

 

Der Gegner

Letztmalig spielten die Jügesheimer 01/02 in der Oberliga Hessen, haben aber eine interessante Vergangenheit. So bildeten vor noch nicht allzu langer Zeit (98/99) die Sportfreunde Michael Thurk und Saber Ben Neticha dort das Sturmduo und empfahlen sich für höhere Aufgaben. Ein Akteur im aktuellen Kader trug selbst bereits das Wehen-Trikot: Dirk Vollmar (34) steuerte in der Saison 99/00 vier Tore zum Unternehmen Klassenerhalt bei, er fungiert bei den Jügesheimern als Spieler und Co-Trainer in einer Person. Aktuell Tabellensechster der Landesliga, gab es am vergangenen Wochenende jedoch eine 0:4-Klatsche bei FSV Frankfurt II.

 

Die Anfahrt

Mit dem Auto: Jügesheim ist zu erreichen über die A 3 von Frankfurt Richtung Würzburg, Ausfahrt "Hanau/Rodgau", dann über die B 45 Richtung Süden über Weiskirchen nach Jügesheim.

Mit der Bahn: Jügesheim ist vom Wiesbadener Hauptbahnhof ohne Umsteigen zu erreichen mit der S 1 Richtung Ober-Roden, Fahrtdauer: 1:16 h.

 

Die weiteren Achtelfinalspiele

VfB Aßlar - KSV Klein-Karben (der Sieger dieser Partie wäre unser Viertelfinalgegner), SV 07 Nauheim - FSV Frankfurt, KSV Baunatal - SV Bernbach, Türk. SV Wiesbaden - Buchonia Flieden, FV Breidenbach - FC Körle (alle ebenfalls Sa., 14 Uhr), 1. FC Eschborn - Darmstadt 98 (So., 18.02., 14.30 Uhr), FSG Kirtorf/Lehrbach - FV Hofheim/Ried (Sa., 24.02., 14.30 Uhr).

 

14.02.2007

Landesliga-Team siegt 3:1 (1:0) in Frauenstein
Engpass auf Torhüter-Position behoben

Beim Bezirksoberligisten SV Frauenstein hatte unser Regionalliga-Team vor wenigen Wochen ein Vorbereitungsspiel 4:0 gewonnen, nun machte die Landesliga-Elf es nach und fuhr einen 3:1 (1:0)-Sieg ein; die Tore erzielten Christopher Hübner und Alessandro Caruso (2). Trainer Friedel Müller: "Eine engagierte Leistung. Wir haben den Gegner unter Druck gesetzt und nur wenige Chancen zugelassen. Spielerisch gibt es noch einiges zu verbessern, aber die Aggressivität war da." Zudem gibt es einen Neuzugang für unsere Zwote zu vermelden! Nachdem während der Hinrunde Marco Müller oft als einziger Keeper zur Verfügung stand, wurde dieser Engpass nun behoben: Von der SV Elversberg kam Christian Adam (24) an den Halberg, der zuvor u.a. für SV Sandhausen und Karlsruher SC II spielte.

 

13.02.2007

Telex aus Belek

Wehener feuern sich Farbkugeln um die Ohren
Schwitzen bei der Paintball-Jagd durch den Wald / Hollmann verletzt sich beim finalen Test gegen Rapid Wien

Und tschüss, Belek. Morgen kehrt das Regionalliga-Topteam SV Wehen vom Trainingslager zurück. Im Gepäck: eine finale 0:2-Niederlage gegen Rapid Wien, die Idee einer möglichen Startelf, viel Selbstbewusstsein, gute Stimmung und ein verletzter Torge Hollmann.
Vergnügen ist relativ in so einem Trainingslager. Wer sich vier Stunden am Tag (in unterschiedlichen Geschwindigkeiten) über den Fußballplatz bewegt, der freut sich über jede Minute, die er auf der Couch oder im Bett verbringen kann. Irgendwann ist der Punkt erreicht, da aus der Lust eine Qual wird, die Beine schwerer werden, der Körper nicht mehr will. Die Wehener Fußballspieler hatten ihre Ganzkörperblockade vor zwei Tagen - als der Trainerstab Hock/Vogler und Teambetreuer Rudi Collet sie eine Stunde nach einer intensiven Übungseinheit wieder in die Lobby bestellten, und zwar mit Laufschuhen. "Der eine oder andere hat die Trainer für verrückt erklärt", berichtet Adnan Masic, der mal vorsichtshalber seine Torwarthandschuhe mitnahm, "man weiß ja nie, was auf einen zukommt." Gleichwohl wollten die Verantwortlichen ihre Schützlinge nicht quälen - sie luden sie ein zu einer Partie Paintball. In einem Waldstück jagten also die "Alten" die "Jungen" (und umgekehrt), beschossen sich mit Farbkugeln, "und schwitzten genauso wie bei einem Training", sagt Masic, "wahrscheinlich mehr aus Angst."
Die "Alten" behielten am Ende die Oberhand, bekamen beim Abendessen den Nachtisch von den jüngeren Kollegen serviert. "So etwas fördert den Spaß, die Gemeinschaft und den Teamgeist", sagt Sandro Schwarz, "wir sind in den Tagen von Belek noch enger zusammengerückt - die Stimmung könnte nicht besser sein." Ohnehin fällt das Fazit durch und durch positiv aus. Schwarz: "Wir trainieren gut, wir spielen gut, die Laune ist gut und das Selbstbewusstsein ist riesig. Ich wüsste nichts, worüber man meckern müsste." Gleichwohl seien sie alle froh, dass es bald losgehe. "Wir haben dieses Ziel - und wir wollen das Ding endlich durchziehen", ergänzt Masic. "Wir sind richtig heiß."
Im letzten Testspiel gegen Österreichs Rekordmeister Rapid Wien (0:2, Tore: Bazina/31. und Hofmann/76.) zeichnete sich ab, wer am Freitag in einer Woche gegen die FCK-Zweite von Beginn an auflaufen könnte. Masic im Tor, in der Abwehr-Viererkette Nakas, Kopilas, Glibo und Hollmann. Im Mittelfeld zogen Willmann, Schwarz, Reuter und Catic ihre Kreise. Im Sturm rotierten Stroh-Engel und Cenci. Von den Kollegen aus Österreich habe es viel Lob gegeben, berichtet Collet, "die sagten, wir könnten in der dortigen Ersten Liga mitspielen". Nette Worte, die flugs vergessen waren, als sich Torge Hollmann übel verletzte. Der Leistungsträger musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch oder Schultereckgelenksverletzung ausgewechselt werden, wird heute direkt nach der Landung zur Untersuchung gefahren. Bewahrheitet sich die Ferndiagnose, könnte er acht bis zwölf Wochen fehlen. Ein herber Schlag zum Abschluss.

 

11.02.2007

Telex aus Belek

Eigene Interessen zählen nicht
Wehens Fußballer ordnen alles dem Unternehmen Aufstieg unter

Gemessen am bisherigen Verlauf des Trainingslagers im türkischen Belek, läuft für den Fußball-Regionalligisten SV Wehen das Unternehmen Aufstieg in die Zweite Liga nach Plan. Zu selbstsicher wird deshalb aber im Lager der Taunussteiner längst niemand.
Bruno Hübner zeigt sich mit dem Ablauf der vergangenen Woche rundum zufrieden. Der Manager des SV Wehen, der inzwischen zurückgekehrt ist, hat den Spielern bei einer Präsentation noch einmal die Ziele des Vereins erläutert, jedem klar gemacht, dass er eine wichtige Rolle beim Aufstieg in die Zweite Bundesliga spielt. "Die Konzentration und Eigenmotivation der Spieler ist sehr hoch", sieht Hübner, der bei erfolgreichem Verlauf der ersten drei Spiele schon im März in die Vertragsgespräche einsteigen möchte, sein Team auf einem sehr guten Weg. Die Integration der Neuzugänge ist problemlos verlaufen. Sie erhöhen den Druck auf die etablierten Kräfte. Allerdings dürften sie, so der Manager, nicht davon ausgehen, gleich einen Stammplatz zu erhalten. "Sie kommen zu einer Spitzenmannschaft und müssen sich ihre Position im Team erst erarbeiten", fördert Hübner das Leistungsprinzip. Gute Chancen auf einen Platz in der Startformation besitzen Stürmer Dominik Stroh-Engel und Torsten Reuter, der den Platz des immer noch verletzten Kapitäns Sascha Amstätter im defensiven Mittelfeld einnehmen könnte. Auch Enis Alushi, so Hübner, käme für diese Position in Frage.
A propos Amstätter: Der 29-Jährige schuftet in Belek am Comeback, absolviert sein Reha-Programm, radelt täglich die neun Kilometer zum Trainingsgelände und zurück. "Ich liege voll im Plan", sieht der Spielführer seine Genesung voranschreiten. Drei Wochen muss er noch einen Spezialschuh tragen, ehe an Lauftraining zu denken ist.
Auch Amstätter ordnet alles dem Aufstieg unter. Der Kern der Mannschaft sei gefestigt. "Quertreiber haben bei uns keine Chance", erwartet der Kapitän denn auch keine Probleme, wenn der eine oder andere zum Rückrundenstart in Kaiserslautern (23. Februar) auf der Bank sitzt: "Egal wen es trifft: Eigene Interessen sind hintenanzustellen."
Das hört Wehens Trainer Christian Hock natürlich gern, der seiner Mannschaft für ihre professionelle Einstellung im Trainingslager ein großes Lob zollt. Beim ausgeglichen besetzten Kader werde es allerdings "Härtefälle" geben. Hock hat dennoch keine Bedenken, auch wenn er nicht daran denkt, den Aufstieg trotz des Vorsprungs von elf Punkten als Selbstläufer anzusehen.
Am Mittwoch reisen die Wehener zurück. Zuvor stehen am morgigen Montag die Partie gegen die zweite Mannschaft von Red Bull Salzburg auf dem Programm, am Dienstag der Test gegen den Erstligisten Rapid Wien. (Quelle: Wiesbadener Kurier)

 

09.02.2007

Telex aus Belek

SV Wehen nimmt Fahrt auf: Erfolg gegen Ried
2:1 über Erstligisten aus Österreich in Belek

Fußball-Regionalligist SV Wehen kommt bei seinem Trainingslager an der türkischen Riviera immer besser in Tritt. Am Freitag gelang dem Tabellenführer der Regionalliga Süd ein 2:1 (0:1)-Erfolg über den österreichischen Erstligisten SV Ried. Trainer Christian Hock war nach dem zweiten Auftritt in der Türkei zufrieden. "Das war unser bestes Testspiel", lobte Hock seine Mannschaft.
In der konnten insbesondere die Neuzugänge überzeugen. Angreifer Dominik Stroh-Engel erzielte nicht nur nach feiner Einzelleistung den Siegtreffer; der Neuzugang aus Frankfurt eroberte zudem viele Bälle und war ein steter Unruheherd für Rieds Abwehr. Wehens Ausgleich besorgte Matias Cenci durch einen Heber. Auch Thorsten Reuter war eine Stütze im Spiel des SV Wehen. Über 90 Minuten überzeugte der Ex-Saarbrücker sowohl in Angriff und Abwehr. Mit ihm bot die ganze Mannschaft in dem als Härtetest eingestuften Vergleich gegen Ried eine taktisch sehr geordnete Partie. Durch konsequentes Doppeln der Gegenspieler kaufte Wehen dem SV Ried den Schneid ab. Verzichten musste Trainer Christian Hock auf Cihan Yilmaz, der sich wie zuvor Ronny König mit Durchfall abgemeldet hatte. Der SV Wehen beeindruckte augenscheinlich auch die anwesenden Zaungäste: Russische und polnische Erstligisten waren überrascht, dass die Taunussteiner in Deutschland derzeit in der Regionalliga kicken. Aber das soll - auch dank des Trainingslagers - ja bald anders werden. (Quelle: Wiesbadener Kurier)

 

07.02.2007

Telex aus Belek

"Die Jungs haben Riesenspaß"
Trainingslager bislang voller Erfolg

Immer gut sich auszukennen und zu wissen, wo man landet! Als Otto Rehhagel während der EM 2004 von Journalisten gefragt wurde, warum er mit der griechischen Nationalmannschaft ein Hotel bezogen hat, das direkt neben Portugals größter Kloake liegt, antwortete er auf seine bekannt bollerige Art: "Ich war doch vor 40 Jahren mit meiner Frau hier im Urlaub, ich weiß doch, wie es hier ist!" Nachdem unser Regionalliga-Team in den vergangenen Jahren schon regelmäßig im türkischen Belek das Wintertrainingslager abhielt, konnten sich die Beteiligten natürlich darauf einstellen, was zu erwarten sein würde: Angenehme 18 Grad und blauer Himmel sorgen für optimale Trainingsbedingungen.

Nach zwei Tagen Lauftraining konnte im ersten Testspiel gegen den FC Winterthur aus der 2. Liga der Schweiz gleich der erste Sieg verbucht werden. Beim 1:0 (0:0)-Erfolg traf Benjamin Fuchs per Freistoß zum Siegtreffer (67.), während Adnan Masic in der Schlussphase gute Torchancen des Gegners zunichte machte. Am Freitag steht nun für den Tabellenführer der Regionalliga Süd der nächste Test gegen den österreichischen Erstligisten SV Ried auf dem Programm. Bis dahin dürfte auch Keeper Florian Stahl wieder auf dem Damm sein, der sich eine Magen-Darm-Grippe eingefangen hat.

Derweil bestritt das "Perspektiv-Team", aus A-Junioren und Landesliga-Kickern bestehend, schon zwei Partien: Gegen Rapid Wien II gab es eine 1:2-Niederlage (Tor: Christopher Hübner), gegen die U21 des FC Winterthur einen 3:2-Erfolg (Tore: Christian Maus 2, Dennis Lischer). "Eine tolle Sache für die Jungs, die haben Riesenspaß", freut sich Team-Koordinator Rudi Collet.

 

05.02.2007

Über Neu-Nationalspieler und Pechvögel:
Ehemalige SV Wehen-Kicker und wo sie geblieben sind

Richtig hinschauen muss man schon. Und natürlich die Geschehnisse der vergangenen Jahre noch einigermaßen parat haben. Denn dann fallen dem geneigten Fußballfan in nahezu allen Ligen Akteure auf, die oft vor noch nicht all zu langer Zeit noch das Trikot des SV Wehen trugen, inzwischen neue interessante Geschichten zu erzählen haben über überraschende Höhenflüge, aber auch wenig erfolgreiche Zeiten.

 

Bundesliga

In der "Kicker"-Rangliste scheiterte Antonio da Silva (VfB Stuttgart) nur knapp daran, in der Kategorie "Offensives Mittelfeld" berücksichtigt zu werden. Zwar ist er nach Bremens Diego einer der besten Vorlagengeber der Bundesliga, doch sprach gegen ihn, dass er noch kein Tor selbst erzielt hat. Neben da Silva ist nur ein weiterer Ex-Wehener in der Bel Étage des deutschen Fußballs anzutreffen: Daniel Gunkel, der bei Energie Cottbus im Jahr 2007 zum Stammpersonal zählt. In der Hinrunde war Bakary Diakité bei Mainz 05 noch Nummer 3, doch gelang es ihm nicht, seinen zu Saisonbeginn eroberten Stammplatz zu verteidigen.

 

2. Liga

Er war schon in der Versenkung verschwunden und hatte sich nach Frankreich verabschiedet, nun ist Mohammadou Idrissou wieder da! 25 Tore hatte er seinem neuen Verein MSV Duisburg versprochen, sechs sind es erst, doch ist Idrissou auch als Passgeber wertvoll und hat großen Anteil am aktuellen Aufstiegsrang des MSV.

 

Ganz anders sieht es bei Danko Boskovic aus: Dass sein Zwei-Jahres-Plan bei RW Essen - Aufstieg, danach Klassenerhalt - aufgehen wird, dazu bedarf es noch einiges. Verletzungsbedingt kam "Bosko" nur auf vier Hinrundenspiele und muss sich nun gegen neue Konkurrenz behaupten; ein Angebot des 1. FC Saarbrücken in der Winterpause hatte er abgelehnt.

 

Weitere Ex-Wehener in der 2. Liga: Bakary Diakité, Rüdiger Ziehl (beide TuS Koblenz), Danny Fuchs (Greuther Fürth), Patric Klandt (Hansa Rostock), Stefan Lexa (1. FC Kaiserslautern), Oualid Mokhtari (Kickers Offenbach), Maximilian Nicu (Wacker Burghausen), Rajko Tavcar (Spvgg. Unterhaching).

 

Regionalliga Nord

So "einsam" das obere Tabellendrittel der Regionalliga Süd derzeit ist, so dicht an dicht liegt im Norden alles beisammen: Nur sechs Zähler trennen den Tabellenersten vom -elften! Dick im Geschäft ist auch Kickers Emden, wo sich mit Sven Hoffmeister, Nermin Celikovic und Radovan Vujanovic schon eine kleine Wehen-Filiale zusammengefunden hat! Ebenfalls gute Karten hat der VfL Osnabrück mit Thomas Reichenberger und Daniel Cartus.

 

Weitere Ex-Wehener in der RL Nord: Stephen Famewo (SV Wilhelmshaven), Claudius Weber (VfB Lübeck).

 

Regionalliga Süd

Insgesamt acht Ex-Wehener stehen bei anderen Süd-Regionalligisten unter Vertrag: Bertrand Bingana, Peter Endres (beide Darmstadt 98), Patrick Dama (SG Siegen), Patrick Kirsch (SSV Reutlingen), Stephan Maas, Vitus Nagorny, Stefan Zinnow (SV Elversberg), Nico Weißmann (FK Pirmasens).

 

Oberliga Hessen

Schon aufgegeben? Lange Zeit schien Viktoria Aschaffenburg einziger Verfolger des Spitzenreiters. Doch bei 12 Punkten Rückstand scheint sich bei den Mainfranken niemand mehr ernste Hoffnungen zu machen. Anzeichen dafür: Ermin Melunovic, der in 15 Spielen 14 Tore erzielte, wurde an seinen alten Verein Eintracht Trier abgegeben, sodass sich Samir Naciri im Mittelfeld einen neuen Doppelpasspartner suchen muss.

 

Uneinholbar vorne liegt der FSV Frankfurt, der mit Thomas Brendel, Atila Ciftci, Sead Mehic und Nazir Saridogan gleich vier Ex-Wehener beheimatet. Noch mehr, nämlich sechs (wenngleich vornehmlich aus unserer Landesliga-Mannschaft), stehen beim RSV Würges unter Vertrag (Timo Becker, Fatih Bilir, Gabriel Cuomo, Daniel Dylong, Michael Medak, Manuel Meuth).

 

Weitere Ex-Wehener in der OL Hessen: Hakim Azougagh (1. FC Eschborn), Saber Ben Neticha (FV Bad Vilbel), Stefan Dolzer, Enis Dzihic (FSV Steinbach), Sascha Gies (Buchonia Flieden), Nils Holzhäuser, Volkan Zer (beide Eintracht Frankfurt II), Ralf Neidhardt, Marco Vorschneider (beide TSG Wörsdorf).

 

Oberliga Südwest

Wenig erfreulich war die Hinrunde für Holm Hentschke: In seinem zweiten Saisonspiel für Wormatia Worms erlitt er einen Kreuzbandriss. Ebenfalls auf bessere Zeiten nach lediglich zwei Landesliga-Spielen in eineinhalb Jahren hofft Patrick Wittich beim SC Hauenstein.

 

Weitere Ex-Wehener in der OL Südwest: Christopher Ihn, Patrick Walther (beide Mainz 05 II), Boris Schneider (FSV Salmrohr).

 

Weitere Oberligen

Sich mit 32 Jahren noch für die Nationalmannschaft zu empfehlen - kommt selten vor. Als Oberliga-Spieler - das hat erst recht Seltenheitswert. Timo Uster, derzeit bei RW Oberhausen unter Vertrag, kann aufgrund der Vorfahren seines Vaters, der aus Gambia stammte, dieses Kuriosum nun für sich behaupten, was auch dadurch möglich wurde, dass mit Antoine Hey ein Deutscher Nationaltrainer des westafrikanischen Staates ist. Ziel ist die Qualifikation für den Afrika-Cup 2008.

 

Weitere Ex-Wehener in weiteren Oberligen: Antonio Castellino (SV Sandhausen/Baden-Württemberg), Guido Koltermann (1. FC Bocholt/Nordrhein), Marcus Kunisch (BV Cloppenburg/Nord), Pellegrino Matarazzo (1. FC Nürnberg II/Bayern), Sascha Ropic (Waldhof Mannheim/Baden-Württemberg).

 

 

  

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